Berichte & Analysen
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Lateinamerika auf dem Weg zu neuer Einheit?
Die Gründung der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (CELAC)
Günther Maihold, SWP-Aktuell 58/ Dezember 2011
Nach 200 Jahren Unabhängigkeit ist es den 33 Staaten Lateinamerikas und der Karibik bei ihrem Gipfeltreffen am 2. und 3. Dezember in Caracas (Venezuela) gelungen, sich zu einer regionalen Gemeinschaft zusammenzuschließen, an der die USA und Kanada nicht beteiligt sind. Mit der sogenannten CELAC ist auch ein neuer Partner für den politischen Dialog der EU mit Lateinamerika entstanden, da die Organisation an die Stelle der Rio-Gruppe tritt. Die Mitglieder hoffen, dass von der Neugründung ein starker Impuls ausgeht zur Etablierung eines gleichberechtigten Mechanismus, der der Kooperation, Konfliktlösung und Sondierung gemeinsamer Initiativen dient und damit erfolgreich Aufgaben übernimmt, an denen die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gescheitert ist. Allerdings muss die CELAC noch große Schritte tun, wenn sie den an sie gestellten Erwartungen gerecht werden und auch im internationalen Rahmen Wirkung entfalten will.
Die komplette Publikation der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) gibt es entweder als Download oder im Internet.
The Atlas of Economic Complexity
Eine Studie des Center for International Development der Harvard Universität und des MIT Massachusetts Institute of Technology
Im Rahmen der Studie wurde ein neuer Vergleichsindex für die Wirtschaftskomplexität eines Landes entwickelt: Durch Arbeitsteilung kann auf eine große Menge an Wissen zurückgegriffen werden, über das eine einzelne Person nicht verfügt. Außerdem bieten Märkte und Organisationen die Möglichkeit, das Wissen einzelner an viele weiterzugeben. Mit anderen Worten, sie machen gemeinsam klüger. Das Wissen einer Gesellschaft ist jedoch nicht in erster Linie davon abhängig, wie viel Wissen jeder Einzelne besitzt. Es kommt vielmehr darauf an, wie vielfältig das Wissen der Individuen ist, und wie dieses Wissen kombiniert und über komplexe Netzwerke der Interaktion genutzt werden kann.
In Bezug auf Lateinamerika und die Karibik war laut Index der Wirtschaftskomplexität Mexiko 2008 das bedeutendste Land in der Region, und stand insgesamt auf Rang 20. In Bezug auf die bis 2020 zu erwartende Wachstumsrate des BIP pro Kopf weist Mexiko nach Panama das größte Potential aller Länder Lateinamerikas auf und steht insgesamt auf Rang 10.
Die ausführliche Studie kann hier heruntergeladen werden.
Conflictos Sociales e Inversión en Perú
Giancarlo Lozano Blas, CMS Hasche Sigle (November 2011)
Glücklich und zufrieden? OECD-Bericht erfasst Lebensgefühl in 40 Ländern
OECD (Oktober 2011)
Arbeit, Familie, Gesundheit, Geld sind nur einige der Elemente, die unser Leben bestimmen. Der Bericht schaut auf diese und andere Indikatoren in vierzig Ländern weltweit. Heraus kommt ein Panoptikum der Lebensverhältnisse rund um den Globus – und eine erste Antwort auf die Frage: „How’s Life?“Weitere Informationen
Why Rio - Rio Investments and Opportunities
Rio Business (November 2011)
Why City of Rio?
- Logistic… the best location and infrastructure
- Global Visibility… the most powerful marketing platform
- Customers… the home of the leading companies in Brazil
- Innovation… the fast growing R&D center in the country
- Talent Pool… the academic excellence leadership
- Global City… the magnetic place to attract and retain talent
Nicaragua vor den Wahlen 2011 - Demokratie auf dem Prüfstand
Dr. Michael Langer (FES, Oktober 2011)
Am 6. November 2011 finden in Nicaragua Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Der aktuelle Amtsinhaber Daniel Ortega von der sandinistischen Partei (FSLN) gilt als eindeutiger Favorit. Die Verfassungskonformität seiner erneuten Kandidatur wird aber angezweifelt und ist zentraler Punkt der politischen Auseinandersetzung. Die Opposition konnte sich nur teilweise in einer Allianz (PLI-UNE) aus Parteien und Bewegungen des liberalen und fortschrittlichen politischen Spektrums verbünden. Sie wird vom Medienunternehmer Fabio Gadea geführt, während Ex-Präsident Arnoldo Alemán eigenständig kandidiert.Zur Publikation
Seemacht Brasilien?
Sascha Albrecht (SWP, September 2011)
Brasilien verfolgt ein ambitioniertes maritimes Rüstungsprogramm, das bis 2030 umgesetzt werden soll und den Umfang der Flotte nahezu verdoppeln würde. Mit nuklear angetriebenen Ubooten, Flugzeugträgern sowie dem Ausbau der amphibischen Fähigkeiten wird außerdem ein wesentlicher qualitativer Zuwachs angestrebt. Ein neuer Großstützpunkt im Norden des Landes und ausgesprochen gute Beziehungen zu vielen westafrikanischen Staaten geben Brasilien in der von ihm definierten südatlantischen Interessensphäre eine solide strategische Basis für eine mögliche Verstärkung seiner maritimen Präsenz.Zur Publikation
Think El Salvador
NEW OPPORTUNITIES (July 2011)
In this, the fi rst of a new series of regular columns on overseas property opportunities around the world, Panorama International president and chairman Bill Clover takes a good look at El Salvador, a country where his company has often worked and where he feels there is “particular investment and developer opportunity.”Zur Publikation
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