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KAS-Länderbericht "Wendepunkt - Kolumbien nach dem Friedensvertrag"

07.12.2016 Berichte & Analysen KAS-Länderbericht "Wendepunkt - Kolumbien nach dem Friedensvertrag"

Nachdem das erste Friedensabkommen zwischen kolumbianischer Regierung und FARC-Guerilla zunächst in einem Plebiszit knapp gescheitert war, unterzeichneten am 24. November Präsident Juan Manuel Santos und FARC-Anführer Rodrigo Londoño Echeverri alias "Timochenko" das nachverhandelte, zweite Abkommen in Bogotá. Gestern wurde dieses bereits im Senat ratifiziert, heute soll die Abgeordnetenkammer darüber abstimmen. Doch wo steht Kolumbien nach mehr als 50 Jahren des bewaffneten Konflikts? Wie geht es nach dem Friedensvertrag weiter? Was bewegt die Menschen? Ein Team aus deutschen und kolumbianischen Journalisten war zehn Tage lang in verschiedenen Regionen Kolumbiens unterwegs und hat neun Geschichten aus einem Land zusammengetragen, das Frieden lernt.

Das Ergebnis dieses Gemeinschaftsprojekts der journalistischen Nachwuchsförderung der KAS (JONA), der KAS Kolumbien sowie des Consejo de Redacción aus Bogotá ist eine Multimedia-Reportage, die Sie unter folgendem [Link] abrufen können.

Analyse: Mexiko - Wie ernst muss man Trump nehmen?

07.12.2016 Berichte & Analysen Analyse: Mexiko - Wie ernst muss man Trump nehmen?

Für Mexiko war es immer wichtig, wer im Weißen Haus das Sagen hatte. Ist doch der mächtige nördliche Nachbar mit Abstand der wichtigste Handelspartner des Landes, und rund 12 Mio. Mexikaner leben in den USA. Es ist also ganz selbstverständlich, dass die US-Wahlen in Mexiko stets mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurden. Im Wahlkampf 2016 war die Situation aber anders: Denn auf einmal fanden sich die Mexikaner selbst als Gegenstand des US-Wahlkampfes wieder.

Die ausführliche Analyse der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit finden Sie [hier].

Maersk übernimmt Reederei Hamburg Süd

02.12.2016 Unternehmensnachrichten Maersk übernimmt Reederei Hamburg Süd

Die dänische Containerreederei Maersk übernimmt den Konkurrenten Hamburg Süd. Das teilten Maersk und der Bielefelder Mischkonzern Oetker, der Eigner der Hamburg Süd, am Donnerstag mit. Es sei ein Vorvertrag unterzeichnet worden. Eine endgültige Vereinbarung soll Anfang des zweiten Quartals 2017 stehen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der [Pressemitteilung] von Maersk.

Informationen erhalten Sie auch hier:

B. Braun

28.11.2016 Neue Mitglieder B. Braun

Die in 1839 gegründete B. Braun Melsungen AG, ansässig in Melsungen in Hessen, mit Ihren über 55.000 Mitarbeiter ist ein global operierender Player spezialisiert auf Pharma- und Medizinbedarf, in vier Hauptsparten (1. Hospital Care; 2. Aesculap; 3. Out Patient Market und 4. B.Braun Avitum), mit lateinamerikanischen Absatzschwerpunkten wie Argentinien, Brazil, Chile und Mexico wurde im November 2016 Mitglied des LAV.

Weitere Informationen finden Sie auf der [Homepage].

Die Kontaktdaten finden Sie [hier].

Universidad Paraguayo Alemana (UPA)

23.11.2016 Unternehmensnachrichten Universidad Paraguayo Alemana (UPA)

Die Universidad Paraguayo Alemana (UPA) wurde 2014 vom Heidelberger Bildungs- und Gesundheitsunternehmen SRH gemeinsam mit dem Industrieverband Union Industrial Paraguay (UIP) in Asuncion, Paraguay gegrüdet und bildet in den drei Studiengängen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik zur Zeit 159 Studenten aus. Die Ausbildung erfolgt nach dem sehr erfolgreichen Hochschulmodell der SRH (CORE Prinzip – Competence Oriented Research and Education) in dem Theorie und Praxis verbunden werden.

Unterrichtet wird auf Spanisch, Deutsch und Englisch und die Abschlüsse richten sich nach dem international anerkannten Bachelor – und Mastersystem. Die Studierenden verbringen die letzten beiden Semester an der SRH Hochschule Heidelberg.

In dieser Zeit müssen die Studenten ein Praktikum an einem Unternehmen in Deutschland absolvieren. Im Moment befinden sich 32 Studenten der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen für Ihr Studium in Heidelberg. Ab Januar 2017 gehen die angehenden Betriebswirte in Ihr Praktikum. Ab April 2017 die Ingenieure.

Falls Sie Interesse haben, Teil dieses Projekt mit einem Praktikumsplatz zu unterstützen um somit an der Gestaltung der Ausbildung angehender Spitzenarbeitskräfte in Paraguay beizutragen, freuen wir uns über eine entsprechende Nachricht.

Weitere Informationen hinsichtlich der Anforderungen sowie einen Ansprechpartner finden Sie anbei.

Günther Maihold: Kolumbiens zweiter Frieden 2016

23.11.2016 Berichte & Analysen Günther Maihold: Kolumbiens zweiter Frieden 2016

Am 2. Oktober 2016 hat die Bevölkerung Kolumbiens in einem Referendum das zwischen Regierung und FARC-Rebellen ausgehandelte Friedensabkommen abgelehnt. Nur 41 Tage später präsentierte Präsident Juan Manuel Santos am 12. November einen zweiten Text, der auf Grundlage der Änderungsvorschläge der Opposition neu verhandelt worden ist. Dabei konnte nur ein Teil der Wünsche des in sich heterogenen Lagers der Kritiker des Abkommens berücksichtigt werden, zumal die FARC-Rebellen nicht bereit waren, bestimmte Positionen aufzugeben. Ob sich die Opposition mit dem Verhandlungsergebnis zufriedengibt, ist fraglich. Allerdings sind die Chancen dafür gestiegen, dass der Frieden in Kolumbien auf einen breiteren gesellschaftlichen Konsens gegründet und eine politische Blockade des Verhandlungsprozesses vermieden wird, der seit mehr als vier Jahren andauert. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Frieden in der Schwebe bleibt und die Bereitschaft der FARC-Kämpfer zu einer Demobilisierung schwindet bzw. ihre internen Kommandostrukturen aufgeweicht werden. Das angestrebte Ziel einer baldigen Umsetzung des Abkommens rückt wieder in greifbare Nähe, sofern das Parlament rasch zustimmt. Damit könnte die fragile Situation des bis 31. Dezember 2016 befristeten Waffenstillstands überwunden werden.

Günther Maihold, SWP-Aktuell 2016/A 73, November 2016.

Den [Volltext] finden Sie hier. 

FES Argentinien: Zurück in die Zukunft - Argentiniens Wandel in der Wirtschaftspolitik

21.11.2016 Berichte & Analysen FES Argentinien: Zurück in die Zukunft - Argentiniens Wandel in der Wirtschaftspolitik

Als im November 2015 der peronistische Kandidat Daniel Scioli und der konservative Kandidat Mauricio Macri zur Stichwahl um das Präsidentenamt antraten, war keiner der beiden zu beneiden: So oder so galt es, ein Wirtschaftsmodell zu reformieren, welches das Land in den vergangenen zwölf Jahren zunächst aus dem Staatsbankrott geführt hatte, dann aber in die nächste Krise manövrierte. Den Sieg des Nicht-Peronisten Mauricio Macri hatte keine Meinungsumfrage vorhergesehen und überraschte wohl auch ihn selbst. Zwar war und ist sein wirtschaftspolitisches Modell klar neoliberal, doch verfügte er weder über ein Schattenkabinett noch eine road map. Seit fast einem Jahr arbeitet seine Regierung nun an einem wirtschaftspolitischen Kurswechsel – mit beängstigenden Auswirkungen.

FES Argentinien, DÖRTE WOLLRAD November 2016.

Den ausführlichen Bericht können Sie sich weiter unten herunterladen.