Hapag-Lloyd Inside Juni 2017

08.06.2017 Unternehmensnachrichten Hapag-Lloyd Inside Juni 2017

Am 24. Mai 2017 haben sich Hapag-Lloyd und die United Arab Shipping Company (UASC) zusammengeschlossen. Mit einer Transportkapazität von rund 1,6 Millionen TEU ist Hapag-Lloyd damit die fünftgrößte Containerlinienreederei der Welt. Der Zusammenschluss verbessert signifikant unsere Marktpräsenz im attraktiven Fahrtgebiet Mittlerer Osten – und wird auch die ohnehin gute Position von Hapag-Lloyd in nahezu allen anderen Fahrtgebieten weiter stärken.

Den vollständigen Bericht finden Sie anbei.

Erfahrungsbericht Bergbaumesse Arminera, Christoph Danner, VDMA

08.06.2017 Unternehmensnachrichten Erfahrungsbericht Bergbaumesse Arminera, Christoph Danner, VDMA

„Nachdem Argentinien Ende 2015 nach über einem Jahrzehnt wieder eine liberale und marktorientierte Regierung bekommen hatte, rückte das Land auch für die deutschen Maschinenbauer wieder mehr in den Fokus. Die sofortige Abschaffung der Ausfuhrzölle für Bergbauprodukte ließ auch Hoffnung auf eine rasche Erholung des argentinischen Bergbaus entstehen. Das Land hat hervorragende nachgewiesene Lagerstätten in fast allen Bereichen des Bergbaus. Vor allem der argentinische östliche Teil der Andenkordillere hat große polymetallische Lagerstätten und ist geologisch wie der chilenische Westteil beschaffen. Allein dieser Umstand lässt das Bergbaupotential des Landes erahnen. Dazu kommen große Vorkommen des immer wichtiger werdenden Rohstoffs Lithium im Dreiländereck Argentinien-Bolivien-Chile.

Die gestiegene Erwartungshaltung zeigte sich auch auf der diesjährigen Bergbaumesse Arminera, die ich besucht habe. Im Vergleich zu 2015 war die 2017er Ausgabe der Messe fast doppelt so groß. Inhaber der Messe ist die Argentinische Kammer der Bergbauunternehmer (CAEM). Operativer Durchführer war 2017 erstmals, und wird es in den nächsten Jahren auch sein, die Messe Frankfurt Argentinien. Insgesamt kann von einer sehr guten Messeorganisation gesprochen werden. Die Nomenklatur folgte einer stringenten Ordnung. Die Aussteller waren ausschließlich Fachaussteller aus dem Miningbereich. Insgesamt stellten 261 Firmen in vier Hallen und einem kleinen Außenbereich aus. Es kamen 7.366 Besucher, zum größten Teil Fachpublikum. Neben der Ausstellung fand in zwei Konferenzräumen ein ansprechendes Rahmenprogramm zu technischen und konjunkturellen Themen statt. Auch der regionale Kontext des Bergbaus in Lateinamerika wurde in den Fokus genommen. Hauptbestandteil der Veranstaltung waren vorab abgestimmte Business Meetings zwischen Ausstellern und Bergbaufirmen. Der Messeveranstalter brachte hochrangige Einkäufer von 19 nationalen und internationalen in Argentinien tätigen Bergbaugesellschaften auf die Arminera, insgesamt 60 Vertreter von Bergbaufirmen. Die Aussteller hatten vorab die Möglichkeit, sich kostenlos Termine bei den Bergbauunternehmen zu machen. Insgesamt fanden so in einem eigens dafür vorgesehenen Bereich 1.200 Gespräche statt. Eine deutsche Beteiligung über den Bund für 2019 sollte im Lenkungskreis erörtert werden.“ E-Mail-Kontakt: christoph.danner(at)vdma.org

Unternehmensnachrichten von Oppenhoff & Partner

01.06.2017 Unternehmensnachrichten Unternehmensnachrichten von Oppenhoff & Partner

Chile: flexiblere Regelungen für die Nutzung öffentlichen Grund und Bodens im Bereich der erneuerbaren Energien

Mit neuen Regelungen geht Chile einen weiteren Schritt in der Förderung von erneuerbaren Energien, von denen besonders der Solar- und Windbereich profitieren wird. Grundsätzlich können auch bereits genehmigte Projekte auf Antrag in den Genuss der neuen Regelungen kommen. Entsprechende Anträge sind bis spätestens zum 9. August 2017 zu stellen.

Per Ministererlass (Orden Ministerial No. 1/2017), veröffentlicht am 11. Mai 2017 im chilenischen Amtsblatt, erließ das Ministerium für öffentliche Güter (Ministerio de Bienes Nacionales) neue Regelungen für die Nutzung staatlichen Grund und Bodens für die Entwicklung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien (Solar (PV und CSP), Wind, Geothermie, Laufwasserkraftwerk mit Gesamtleistung bis zum 20 MW, Biomasse, Meeresenergie, u.a.).

Die Nutzung öffentlichen Grundbesitzes spielt für Bauprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien in Chile eine große Rolle, insbesondere für Solarprojekte. Circa 77 % der bereits errichteten und 57 % der sich im Bau befindlichen Solaranlagen stehen in Chile auf staatlichem Grund und Boden, vornehmlich in den unbewohnten Wüstengebieten im Norden des Landes. Auch werden zunehmend Flächen der öffentlichen Hand zur Errichtung von Windparks genutzt.

Durch die neu eingeführten Regelungen wird die Nutzung öffentlichen Grundbesitzes für Bauprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien deutlich erleichtert. So wird die gewährte maximale Nutzungsdauer von 30 auf 35 Jahre verlängert (§§ IV,1; VII,5.a). Zudem wird das Zeitfenster für den Bau der Anlagen von bislang maximal 24 bzw. 48 Monate auf ein Maximum von 10 Jahren ab dem Abschluss des Konzessionsvertrages verlängert (§§ IV,2.b; VII,5.c). Die Festlegung der Frist erfolgt durch die Genehmigungsbehörde im Einzelfall. Schließlich wird durch die neuen Vorschriften die Höhe der durch die Projektentwickler gegenüber dem Staat zu stellenden Sicherheiten für den jeweiligen Bauabschnitt deutlich reduziert. Die Regelungen gelten sowohl für Auktions- als auch für Direktkonzessionen.

Grundsätzlich können auch bereits genehmigte Projekte auf Antrag in den Genuss der neuen Regelungen kommen. Inwieweit dies möglich ist hängt vom jeweiligen Stand des Konzessionsverfahrens ab. Entsprechende Anträge sind bis spätestens zum 9. August 2017 beim Ministerium für öffentliche Güter zu stellen.

Experten und Akteure am Markt für erneuerbare Energien in Chile loben die neu eingeführten Regelungen als gelungenes Instrument, die die von den internationalen Finanziers, Sponsors und Contractor geforderte Planungssicherheit und Flexibilität bei Projekten zu erhöhen und damit zugleich Impulse für verstärkte Investitionen im Markt der erneuerbaren Energien zu setzen. Die Realisierung neuer Bauprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien wird dadurch deutlich erleichtert. Dies erhöht auch die Attraktivität der derzeit laufende Energieauktion 2017 (unseren Newsflash zur aktuellen Energieauktion 2017 finden Sie hier).

Über unser Latin America Desk beraten wir Entwickler, Generalunternehmer und Betreiber von Energieprojekten sowie Lieferanten und Investoren aus der Energiebranche bei ihren Engagements in Südamerika. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Investitionen in erneuerbaren Energien (insbes. Solar- und Windenergie) in Chile. Das Beratungsspektrum unseres chilenischen Anwalts (abogado) Edder Cifuentes umfasst u.a. die rechtliche Prüfung, Strukturierung und den Erwerb von Projekten sowie die Gestaltung der Projekt- (EPC-/O&M-Verträge) und der Strombezugsverträge (PPAs).

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen oder eine Beratung im Einzelfall zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner bei Oppenhoff & Partner

Alf Baars Partner,
Leiter Latin American Desk
Telefon: +49 221 2091 460
Fax: +49 221 2091 333
Mail: alf.baars@oppenhoff.eu

Edder Cifuentes,
M.L.B. Foreign Associate, Abogado (Chile)
Telefon: +49 221 2091 461
Fax: +49 221 2091 333
Mail: edder.cifuentes@oppenhoff.eu

FGvW stärkt internationale Corporate / M&A-Praxis mit Lateinamerika-Spezialistin Anneliese Moritz

24.05.2017 Unternehmensnachrichten FGvW stärkt internationale Corporate / M&A-Praxis mit Lateinamerika-Spezialistin Anneliese Moritz

Freiburg, 15.05.2017: Die Wirtschaftskanzlei Friedrich Graf von Westphalen & Partner baut ihre internationale Corporate und M&A-Praxis weiter aus. Die Rechtsanwältin Anneliese Moritz (36) leitet ab 15. Mai 2017 als Local Partner von Freiburg und Frankfurt aus die Beratung deutscher, schweizerischer, österreichischer und französischer Unternehmen in Lateinamerika. Anneliese Moritz kommt von der brasilianischen Kanzlei Felsberg Advogados in São Paulo, mit der FGvW eng in Brasilien zusammenarbeitet.

Anneliese Moritz ist gebürtige Brasilianerin, in Frankreich und Brasilien als Rechtsanwältin zugelassen und begleitet seit über zehn Jahren Unternehmen aus der DACH-Region und Frankreich bei Gründungen, Umstrukturierungen und Unternehmenskäufen sowie bei handels- und vertriebsrechtlichen Fragestellungen in Brasilien. Sie spricht Portugiesisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch.

„Wir gewinnen mit Anneliese Moritz eine ausgewiesene Expertin für die Beratung von Unternehmen beim Markteinstieg und der Expansion in Zentralamerika, Südamerika und Mexiko. Sie ist in Brasilien als dem wichtigsten Investitionsstandort der Region tief verwurzelt und kennt gleichzeitig durch ihre deutschen Wurzeln und langjährige Praxis die Anforderungen europäischer Unternehmen in diesem faszinierenden, aber rechtlich auch herausfordernden Markt“, erklärt Dr. Barbara Mayer, Managing Partner von Friedrich Graf von Westphalen & Partner in Freiburg. „In Brasilien arbeiten wir eng mit der Kanzlei Felsberg zusammen, die uns vor Ort mit 100 Berufsträgern in São Paulo, Rio de Janeiro und Brasilia in allen Fragen des brasilianischen Wirtschaftsrechts unterstützt.“ „Die lateinamerikanischen Länder sind hoch attraktive Märkte für europäische Unternehmen. Insbesondere die Metropolregion São Paulo gehört zu den führenden Standorten der deutschen Wirtschaft im Ausland – trotz der schwierigen Situation in den letzten Jahren. Gleichzeitig investieren Unternehmen vor allem aus Argentinien, Brasilien und Chile verstärkt in Europa. Ich freue mich darauf, künftig für meine deutschen Mandanten noch präsenter zu sein und meine Erfahrungen bei der Begleitung grenzüberschreitender Transaktionen nun bei Friedrich Graf von Westphalen & Partner einbringen zu können“, betont Anneliese Moritz. „Wir kennen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Vergangenheit. Das ist eine exzellente Basis, um das Wachstum der Corporate und M&A-Praxis weiter voranzutreiben. Mit meinen brasilianischen Kolleginnen und Kollegen von Felsberg Advogados haben wir zudem eine der führenden Kanzleien in Brasilien als Kooperationspartner an der Seite. So können wir alle rechtliche Fragestellungen beispielsweise aus dem Arbeits-, Steuer-, Verwaltungs- oder Insolvenzrecht begleiten.“

Anneliese Moritz wird in das Freiburger Corporate/M&A-Team um Gerhard Manz und Dr. Barbara Mayer integriert und eng mit den Partnern Arnt Göppert (Köln) und Dr. Jan Henning Martens (Freiburg) zusammenarbeiten. Beide haben in Brasilien gelebt und verfügen über umfassende Praxiserfahrung bei der Beratung von Transaktionen in Südamerika. Sie werden gemeinsam mit Anneliese Moritz das deutsch-lateinamerikanische Geschäft weiter ausbauen.

Hochschule Kaiserslautern und Universidad Nacional del Litoral: Doppel-Masterstudiengang „International Management und Finance“ –  Praktikumsplätze gesucht

11.05.2017 Unternehmensnachrichten Hochschule Kaiserslautern und Universidad Nacional del Litoral: Doppel-Masterstudiengang „International Management und Finance“ – Praktikumsplätze gesucht

Die Hochschule Kaiserslautern zeichnet sich durch eine zukunftsorientierte, innovative sowie internationale Linie aus. Sie bietet mehr als 50 innovative Bachelor- Master- und Weiterbildungsstudiengänge aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften, Gestaltung, Wirtschafts-, Informations- und Kommunikationswissenschaften. Charakteristisch für die Hochschule ist ihre internationale Ausrichtung: Kooperationen mit mehr als 100 Partnerhochschulen weltweit und rund 6200 Studierenden aus über 80 Nationen garantieren multikulturelles Flair.

Der Doppel-Masterstudiengang „International Management and Finance (IMF)“ wurde gemeinsam von der Hochschule Kaiserslautern und der Universidad Nacional del Litoral (UNL), Santa Fe, Argentinien entwickelt. Der dreisemestrige Studiengang richtet sich an Personen mit einem ersten wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulabschluss, die eine internationale Ausrichtung ihres Studiums anstreben. Ziel des Studiengangs ist es, sowohl betriebswirtschaftliche Qualifikationen zu vertiefen als auch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen gezielt zu fördern. Die Studierenden der deutschen Hochschule verbringen ihr zweites Semester an der Universidad Nacional del Litoral in Santa Fé, Argentinien. Dabei ist neben den Lehrveranstaltungen ein Praktikum im Gastland integriert, das eine optimale Verknüpfung und Weiterentwicklung theoretischer und praktischer Kenntnisse ermöglicht. Renommierte Unternehmenspartner sind hier z.B. AmegaBiotech, Cerveza Santa Fé, Mahle und Mercedes-Benz.

Im Gegenzug verbringen Studierende der argentinischen Universität ihr letztes Fachsemester an der Hochschule Kaiserslautern am Studienort Zweibrücken. Dieser Studienabschnitt wird mit einem Praktikum in Deutschland abgeschlossen. Im Fokus des Unternehmensaufenthalts steht der Ausbau von sprachlichen und fachlichen Qualifikationen in einer betriebswirtschaftlichen Abteilung. Bisher wurde hier beispielweise mit Comlet, Fresenius, Hager Group und Terex kooperiert. Die Hochschule freut sich immer über interessante Unternehmen, die eine Praktikumsstelle anbieten.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Sydney Müller (Sydney.Mueller(at)hs-kl.de, 0631-3724-5903) gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie unter: https://www.hs-kl.de/master_imf.

“Colombia Companions: ORGANIC CASHEW OF COLOMBIA

29.03.2017 Unternehmensnachrichten “Colombia Companions: ORGANIC CASHEW OF COLOMBIA

Im LAV-Newsletter 09/17 haben wir bereits von dem spannenden Projekt ORGANIC CASHEW OF COLOMBIA berichtet. Heute möchten wir Sie auf die Crowdfunding-Kampagne des Projekts aufmerksam machen, die am 29. März gestartet ist. Bewirken Sie Positives vor Ort und werden Sie Teil dieses sozialen, ökologischen und nachhaltigen Projekts der Colombia Companions. Sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen stehen einzigartige Perks als Dankeschön für Ihre Unterstützung bereit. Sie wollten schon immer einen Cashewbaum pflanzen und eine exklusive Kostprobe der ersten Cashewernte erhalten? [Entdecken Sie selbst].

Die Colombia Companions wollen mit ORGANIC CASHEW OF COLOMBIA eine nachhaltig und ökologisch bewirtschaftete Mischplantage mit der Hauptertragsfrucht Cashew in Kolumbiens Department Vichada aufbauen. Ziel des Projekts ist es, die degradierten Savannenböden der Llanos Orientales aufzuforsten, der ländlichen Bevölkerung Alternativen zum Koka-Anbau aufzuzeigen und durch neue Arbeitsmöglichkeiten den langersehnten Frieden für die Landbevölkerung in Kolumbien zu unterstützen. Langfristig soll mit dem Projekt eine Impact Investment-Möglichkeit entwickelt werden, wodurch das Vorhaben auf ein stabiles und finanziell unabhängiges Fundament gestellt werden soll. Zu klassischen Investmentzielen kommt beim Impact Investment (dt.: wirkungsorientiertes Investieren) eine soziale und ökologische Rendite hinzu, sodass mit der Kapitalbereitstellung auch eine positive gesellschaftliche Veränderung einhergeht.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der [Homepage].

ForestFinance investiert in die Aufforstung kolumbianischer Wälder

28.03.2017 Unternehmensnachrichten ForestFinance investiert in die Aufforstung kolumbianischer Wälder

Das LAV-Mitgliedsunternehmen ForestFinance investiert in die nachhaltige Forstwirtschaft in Kolumbien. Das Land rückt nach dem Ende des jahrzehntelangen FARC-Konfliktes verstärkt in den Fokus deutscher Unternehmen und Investoren. Seit 2012 betreibt ForestFinance Acacia-mangium-Projekte vor Ort. Dabei sollen aus Monokulturen Mischwälder entstehen. Die gepflanzten Akazien reichern dafür den Boden mit Nährstoffen an und liefern das Holz, das als Biomasse geerntet und verkauft wird, um die Gewinne an Investoren auszuzahlen und das Langzeitprojekt „neuen Wald in Kolumbien machen“ zu finanzieren. Weitere Einzelheiten finden Sie im aktuellen [ForestFinance-Magazin] mit Schwerpunkt Kolumbien.