07.02.2017 Berichte & Analysen Internationale Politikanalyse der FES: In Kuba bleibt alles anders

Die im Dezember 2014 verkündete Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Kuba hat die hochgesteckten Erwartungen bisher nicht erfüllen können. Ideologische Reflexe, Interessen, Ängste vor Veränderungen und starre Entscheidungsstrukturen auf beiden Seiten haben bisher nur kleinere Änderungen erlaubt bei Reisen, Kommunikation, Geldtransfers etc. Die US-Wirtschaftsblockade bleibt ein zentrales Problem für die kubanische Wirtschaftsentwicklung, dient aber auch weiterhin als Ausrede für innerkubanische Probleme. Die neue amerikanische Administration erweist sich zudem als kaum berechenbarer, aber entscheidender Faktor für die zukünftigen Beziehungen.

Von Sarah Ganter, Februar 2017.

Den ausführlichen Bericht der Friedrich-Ebert-Stiftung finden Sie anbei.