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  • Datum: 06.11.2019
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Friedrich Naumann Stiftung: Lateinamerika – Ein Weckruf für die politische Klasse

Der Oktober brachte für Lateinamerika viele Umbrüche und kann als Zäsur betrachtet werden. Neben sozialen Unruhen und gewaltsamen Protesten...

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Der Oktober brachte für Lateinamerika viele Umbrüche und kann als Zäsur betrachtet werden. Neben sozialen Unruhen und gewaltsamen Protesten kam es zu gravierenden Beschwerden von Wahlbetrug oder es wurde der politische Kompass neu ausgerichtet. Gerade deshalb soll der nachfolgende Bericht einen differenzierten Blick auf die aktuelle Lage in den Andenländern Ecuador, Chile und Bolivien bieten und diese entsprechend einordnen.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

 


  • Datum: 30.10.2019
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Weltbank: Doing Business 2020

Die Weltbank hat ihren jährlichen Doing Business Report für 2020 veröffentlicht. Während China Industrieländer wie Frankreich, die Schweiz...

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Die Weltbank hat ihren jährlichen Doing Business Report für 2020 veröffentlicht. Während China Industrieländer wie Frankreich, die Schweiz und die Niederlande im Ranking zur Businesstauglichkeit überholt hat, sehen die Daten für Lateinamerika nicht ganz so vielversprechend aus. Kein lateinamerikanisches Land schafft es unter die Top 50, Chile steht auf Platz 59, gefolgt von Mexiko, das um 6 Plätze auf Platz 60 gesunken ist. Auch war kein lateinamerikanisches Land unter den Top 10, der Länder, die sich am meisten verbessert haben.
Kolumbien hat seit 2005 insgesamt 37 Reformen durchgeführt und ist weiterhin führend bei den Reformbemühungen in der Region. Das Land, das weltweit auf Platz 67 lag, leitete drei große Reformen über den Zeitraum von 12 Monaten bis Mai 2019 ein.

 Den vollständigen Bericht finden Sie hier.


  • Datum: 29.10.2019
  • Land:Guyana
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Crisis Group: Troubled Waters along the Guyana-Venezuela Border

Der Fluss Cuyuní, der die Grenze zwischen Venezuela und Guyana zieht, schlängelt sich durch Landschaften voller üppiger Vegetation, die...

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Der Fluss Cuyuní, der die Grenze zwischen Venezuela und Guyana zieht, schlängelt sich durch Landschaften voller üppiger Vegetation, die jedoch von kriminellen Unternehmungen überflutet werden. Aufgrund von illegalem Goldabbau und Menschenhandel, der durch die Krise in Venezuela weiter steigt, wird der Fluss durchgehend von Guerillas und kriminellen Organisationen bewacht. Falls ausländische Mächte nun den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro stürzen sollten, könnte die Intervention verschiedene nicht staatliche bewaffnete Akteure, die jetzt in Venezuela Zuflucht suchen, nach Guyana drängen. Zu diesen Akteuren gehören wahrscheinlich Mitglieder der Nationalen Befreiungsarmee Kolumbiens (ELN), Guerilla-Gegner der Regierung in Bogotá, die sich seit langem in Venezuela aufhalten.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.  


  • Datum: 29.10.2019
  • Land:Chile
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Telegramm: Chile nach den Protesten

Was mit einem Protest gegen den Preisanstieg der Metro der Hauptstadt Chiles begann, führte in der vergangenen Woche zu massiven...

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Was mit einem Protest gegen den Preisanstieg der Metro der Hauptstadt Chiles begann, führte in der vergangenen Woche zu massiven Auseinandersetzungen als Folge der Frustra-tion der Bürger, die sich in den letzten Jahrzehnten an den Rand der Entwicklung gedrängt fühlen.

Lesen Sie das vollständige Telegramm anbei.

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  • Datum: 28.10.2019
  • Land:Argentinien
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Telegramm Argentinien und Uruguay: Ergebnis der Präsidentschaftswahlen

der peronistische Oppositionskandidat Alberto Fernández ist im ersten Wahlgang zum neuen Staatschef Argentiniens gewählt worden. ...

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der peronistische Oppositionskandidat Alberto Fernández ist im ersten Wahlgang zum neuen Staatschef Argentiniens gewählt worden. Fernández erhielt 48 Prozent der abgegebenen Stimmen, Amtsinhaber Mauricio Macri erreichte 40,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 81 Prozent. Auch in Uruguay ist an diesem Sonntag gewählt worden: Am 24. November wird es dort zu der erwarteten Stichwahl zwischen den beiden Favoriten Daniel Martínez und Luis Lacalle Pou kommen.

Lesen Sie das vollständige Telegramm anbei.

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  • Datum: 25.10.2019
  • Land:Bolivien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

KAS Bolivien: Wahlen unter schwerem Verdacht

„Die Mission der OAS (Organisation Amerikanischer Staaten) drückt ihre tiefe Besorgnis und Verwunderung über den drastischen und schwer zu...

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„Die Mission der OAS (Organisation Amerikanischer Staaten) drückt ihre tiefe Besorgnis und Verwunderung über den drastischen und schwer zu rechtfertigenden Wandel in der Tendenz der vorläufigen Wahlergebnisse nach der Schließung der Wahllokale aus. Nach der Publikation erster Ergebnisse, die eindeutig auf einen zweiten Wahlgang hindeuteten, veröffentlichte die Wahlbehörde Órgano Electoral Plurinacional (OEP) am Montagabend neue Zahlen, die Präsident Evo Morales einen Sieg bereits im ersten Wahlgang attestierten. Proteste der Opposition und Ausschreitungen erschüttern seitdem alle Provinzen des Landes.

Den vollständigen Bericht lesen Sie anbei.


  • Datum: 25.10.2019
  • Land:Chile
  • Kategorie:Berichte & Analysen

KAS Chile: Tage des Donners - Gewalttätige Proteste in Chile

Seit Freitag, 18. Oktober 2019, erschüttern gewalttätige Unruhen Chile, das in der Regel als Vorzeigeland Lateinamerikas gilt. In den...

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Seit Freitag, 18. Oktober 2019, erschüttern gewalttätige Unruhen Chile, das in der Regel als Vorzeigeland Lateinamerikas gilt. In den zurückliegenden dreißig Jahren seit dem Ende der Militärdiktatur hat sich eine explosive Mischung aus Wut, Frustration und Enttäuschung darüber zusammengebraut, dass ein Großteil der Menschen nicht oder nur bedingt an der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung des Landes partizipiert. Die Eskalation der Situation kommt der Regierung zur Unzeit. Chile ist dieses Jahr Gastgeber der APEC mit Staats- und Regierungschefs aus dem Asiatisch-Pazifischen Raum und der Klimakonferenz COP25 mit rund 20.000 internationale Besucher. Eigentlich wollte Chile bei diesen Gelegenheiten seinen Ruf als Musterland in der Region weiter festigen. Nun muss sich die Regierung angesichts des Sturms der Enttäuschten mit der längst überfälligen sozialen Frage auseinandersetzen.

Den vollständigen Bericht lesen Sie anbei.