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  • Datum: 15.10.2019
  • Land:Bolivien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

IPG: Neuwahlen in Bolivien

Bei den Neuwahlen am 20. Oktober in Bolivien hat der amtierende Präsident Evo Morales wider Erwarten gute Chancen erneut zum Präsidenten...

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Bei den Neuwahlen am 20. Oktober in Bolivien hat der amtierende Präsident Evo Morales wider Erwarten gute Chancen erneut zum Präsidenten gewählt zu werden. Die gespaltene Opposition, die es nicht geschafft hat, sich auf einen gemeinsamen Kandidaten zu einigen und sich nun gegenseitig Stimmen weg nimmt, und die ökonomischen Stabilität des Landes könnten Morales knapp über 40 Prozent der Stimmen einbringen. Die verheerenden Waldbrände im östlichen Tiefland scheinen keine direkte Auswirkung auf die Wahlen zu haben, nachdem sich in den letzten Wochen alle Bewerber ähnlich besorgt und engagiert gezeigt haben.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier

 


  • Datum: 15.10.2019
  • Land:Brasilien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

KAS: Die Amazonassynode - Reaktionen und Erwartungen in Brasilien

Am 6. Oktober eröffnete Papst Franziskus mit einer feierlichen Messe im Petersdom im Beisein vieler Vertreter indigener Völker die...

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Am 6. Oktober eröffnete Papst Franziskus mit einer feierlichen Messe im Petersdom im Beisein vieler Vertreter indigener Völker die Amazonassynode. Sie wird bis 27. Oktober 2019 im Vatikan stattfinden und trägt den Titel: „Amazonien: Neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“. Das Treffen, an dem rund 250 Gäste, darunter 185 Bischöfe aus aller Welt, teilnehmen, will Umweltschäden im Amazonasgebiet und deren soziale Folgen in den Blick nehmen. Den Rahmen für diese Synode bildet die  Umwelt-Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus. Maßgeblich beteiligt an der Synode ist das panamazonische, kirchliche Netzwerk REPAM (Red Eclesial PanAmazónica), zu dem auch die deutschen kirchlichen Hilfswerke Adveniat und Misereor gehören.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.  


  • Datum: 15.10.2019
  • Land:Bolivien
  • Kategorie:Unternehmensnachrichten

Siemens eröffnet drei erweiterte Kraftwerke in Bolivien

Zwischen August und September wurden drei erweiterte Kraftwerke „Termoeléctrica del Sur, de Warnes und Entre Ríos“ in Bolivien offiziell...

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Zwischen August und September wurden drei erweiterte Kraftwerke „Termoeléctrica del Sur, de Warnes und Entre Ríos“ in Bolivien offiziell eingeweiht. Seit der Vertragsunterzeichnung im Jahr 2016 hat Siemens die drei größten Wärmekraftwerke Boliviens auf den effizienten GuD-Betrieb erweitert. Zusammengenommen bringen alle drei mehr als ein Gigawatt elektrischer Energie zu ihrer derzeitigen Höchstleistung und zum bolivianischen Stromnetz.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier


  • Datum: 15.10.2019
  • Land:Chile
  • Kategorie:LAV-Publikationen

MoU: LAV & ProChile

Der LAV und ProChile bekräftigen ihre traditionelle, gute und produktive Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung eines MOUs für das...

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Der LAV und ProChile bekräftigen ihre traditionelle, gute und produktive Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung eines MOUs für das Softlanding chilenischer Start-ups in Deutschland.

Informationen zum ProChile Innovation Summit finden Sie hier.


  • Datum: 15.10.2019
  • Land:Mexiko
  • Kategorie:Berichte & Analysen

KAS: Mexiko: Der lange Weg zur inneren Sicherheit

Mexiko hat mit großen Problemen im Bereich innere Sicherheit und Kriminalität zu kämpfen. Mit zentralisierten, militarisierten Strategien...

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Mexiko hat mit großen Problemen im Bereich innere Sicherheit und Kriminalität zu kämpfen. Mit zentralisierten, militarisierten Strategien konnten die beiden vergangenen Regierungen das Problem nicht eindämmen, im Gegenteil, die Fallzahlen stiegen sogar. Auch wenn der aktuelle Präsident, Andrés Manuel López Obrador, im Wahlkampf 2018 eine Demilitarisierung angekündigt hat, ist das Herzstück seiner Sicherheitsstrategie, die Nationalgarde, ein föderales Organ mit fragwürdigem Mandat, das der komplexen Gemengelage in Mexiko kaum gerecht werden kann.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.  


  • Datum: 14.10.2019
  • Land:Panama
  • Kategorie:Unternehmensnachrichten

Klaus Happ: Panama – Das Land am Kanal

Panama ist das schnellst wachsende Land der westlichen Welt (BIP Wachstum ca. 6Prozent p.a. für die nächsten vier Jahre) und hat den USD...

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Panama ist das schnellst wachsende Land der westlichen Welt (BIP Wachstum ca. 6
Prozent p.a. für die nächsten vier Jahre) und hat den USD als Landeswährung. Dies
sind zwei entscheidende Merkmale eines Landes, in welchem Wachstum und
Rechtssicherheit eine gute Basis für unternehmerische Aktivitäten bieten. Vor
diesem Hintergrund haben über 130 multinationale Konzerne ihren Hauptsitz für
Mittel- und Südamerika in Panama (u.a. Adidas, Nestle, Roche, Vereinte Nationen)
und nutzen Panama als „Hub of the Americas“. Panama dient nicht nur als sicherer
Investitions-Standort, sondern auch als Ausgangsort, um von dort geschäftliche
Aktivitäten auf die anderen lateinamerikanischen Länder auszuweiten.

Den vollständigen Bericht unseres Mitglieds Klaus Happ finden Sie anbei.


  • Datum: 02.10.2019
  • Kategorie:Berichte & Analysen
  • Autor:Günther Maihold

SWP: Amazonas-Schutz und Freihandel

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sprach im Juni 2019 von einem »histo-rischen Augenblick«, als sich die EU und die vier Staaten...

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EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sprach im Juni 2019 von einem »histo-rischen Augenblick«, als sich die EU und die vier Staaten des Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) nach 20 Jahren grundsätzlich über ein Freihandelsabkommen verständigt hatten. Drei Monate später steht das Abkommen jedoch unter massivem Druck der Öffentlichkeit und von zumindest vier EU-Mitgliedstaaten: Ange¬sichts der Brände im Amazonas-Gebiet und der konfrontativen Haltung von Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro drohen die Regierungen Frankreichs, Irlands und Luxemburgs wie auch das österreichische Parlament damit, das Abkommen nicht zu ratifizieren. Auch im Europäischen Parlament artikuliert sich massiver Widerstand, Boykott-Andro¬hungen überschatten die geplante Öffnung des europäischen Marktes für Agrar¬produkte aus dem Mercosur. Doch das Regionalabkommen eignet sich kaum dafür, Konflikte mit nur einem Partner auszutragen. Zweckmäßiger wäre es vielmehr, die Schwach¬punkte beim Arten- und Waldschutz mit effektiven Überwachungsverfahren zu beseitigen und die Schutzpolitik mit bestehenden Instrumenten zu vertiefen.

 Den vollständigen Bericht finden Sie hier.