Nachrichten

  • Datum: 01.10.2019
  • Land:Peru
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Telegramm: Peru - Präsident löst Kongress auf

"Die Zukunft des Landes soll an den Urnen entschieden werden", sagte der Staatschef Martín Vizcarra in einer Rede an die Nation und löste...

Eintrag teilen:

"Die Zukunft des Landes soll an den Urnen entschieden werden", sagte der Staatschef Martín Vizcarra in einer Rede an die Nation und löste am Montag, den 1. Oktober 2019 den Kongress auf. Dafür feiert ihn die Straße, doch der aufgelöste Kongress wiederum stimmte für die Absetzung von Vizcarra und ernannte eine Interimspräsidentin.

Lesen Sie das vollstänidge Telegramm anbei.

Diese Datei ist nur für Mitglieder verfügbar. Bitte melden Sie sich mit Ihrem Benutzerkonto an, um diese herunterladen zu können.


  • Datum: 01.10.2019
  • Land:Brasilien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

IPG: Endspiel um den Amazonas

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die Praxis, bei der die landwirtschaftliche Grenze Brasiliens illegal weiter...

Eintrag teilen:

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die Praxis, bei der die landwirtschaftliche Grenze Brasiliens illegal weiter vorangetrieben wird, verbal legalisiert. Dahinter steckt ein minutiöser Plan zur wirtschaftlichen Erschließung. Das große Geschäft dabei sind weder Edelhölzer noch Rinder, sondern die Bodenspekulation. Amazonien soll, so die Hoffnung von Bolsonaros Wirtschaftsberatern, das Land aus der Rezession holen. Der Klimaschutz rückt dabei in den Hintergrund, weshalb Bolsonaro die Umweltschützer zu seinen Lieblingsfeinden auserkoren hat.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.


  • Datum: 20.09.2019
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Betina Sachsse

MDR Aktuell: Interview mit LAV-Referentin Betina Sachsse zum EU-MERCOSUR-Freihandelsabkommen

Österreich steigt aus dem Mercosur-Abkommen aus: Welche Konsequenzen hat diese Entscheidung für Europa und den Handel zwischen den...

Eintrag teilen:

Österreich steigt aus dem Mercosur-Abkommen aus: Welche Konsequenzen hat diese Entscheidung für Europa und den Handel zwischen den Regionen? Betina Sachsse, LAV-Länderreferentin Brasilien, im Interview mit MDR Aktuell am 19. September 2019: Österreich meldet Bedenken beim Mercosur-Handelsabkommen an

"Nicht nur Lateinamerika gewinnt mit dem Mercosur-Abkommen, auch Europa - mit einem Exportvolumen nach Lateinamerika von aktuell 45 Milliarden Euro und Importen aus Lateinamerika im Wert von 42,5 Milliarden Euro (2019) - würde von einem Abkommen profitieren und potentiell den Handel verstärken, wenn in den nächsten 15 Jahren die relativ hohen Zölle beiderseitig fast auf 0% reduziert werden. Das Abkommen würde geowirtschaftlich und auch geostrategisch deutsche und weitere europäische Produkte in eine bessere Ausgangsposition im Wettbewerb gegenüber asiatischen Produkten vor Ort bringen. China ist in Lateinamerika zu einem der größten Investoren und Partner für die Länder des Mercosur in den aufgestiegen. Außerdem müssten die Länder in Lateinamerika stärker und regelmäßig über konkrete Maßnahmen zum Schutz der Umwelt berichten.", sagt Betina Sachsse, LAV-Länderreferentin für Brasilien.


  • Datum: 17.09.2019
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Crisis Group: Venezuelas militärisches Rätsel

Während des politischen Machtkampfes in Venezuela wird die Loyalität der Streitkräfte ein entscheidendes Instrument sein. Das Oberkommando...

Eintrag teilen:

Während des politischen Machtkampfes in Venezuela wird die Loyalität der Streitkräfte ein entscheidendes Instrument sein. Das Oberkommando bietet weiterhin viel Unterstützung für die Regierung von Präsident Nicolás Maduro. Die Opposition, angeführt von Juan Guaidó, hat seit Januar versucht, diese Unterstützung zu zerbrechen, um Maduro aus dem Amt zu zwingen und Neuwahlen durchzuführen. Die jüngsten Ereignisse haben die Notwendigkeit unterstrichen, dass das venezolanische Militär einem möglichen Friedensabkommen zustimmt, da die Bedrohungen durch nicht staatliche Gruppen im Land gestiegen sind.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.


  • Datum: 13.09.2019
  • Land:Peru
  • Kategorie:Berichte & Analysen
  • Autor:Sebastian Grundberger

KAS: Machtkampf ohne Volk

Während sich die Institutionen Perus in einem Konflikt um vorgezogene Neuwahlen aufreiben, herrscht auf der Straße Ruhe. Seit Monaten wird...

Eintrag teilen:

Während sich die Institutionen Perus in einem Konflikt um vorgezogene Neuwahlen aufreiben,
herrscht auf der Straße Ruhe. Seit Monaten wird die politische Szene Perus durch einen Abnutzungskampf zwischen Präsident Martín Vizcarra und der Mehrheit des peruanischen Parlaments bestimmt. Jüngster Zankapfel ist die Ankündigung der Regierung, eine vorzeitige Neuwahl herbeiführen zu wollen. Doch die Hürden hierfür sind hoch. In Ermangelung der notwendigen Mehrheiten im Parlament versucht Vizcarra, die Straße zu mobilisieren. Bisher ohne durchschlagenden Erfolg.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.  


  • Datum: 10.09.2019
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

KAS: Die Wiederbewaffnung von Dissidenten der FARC - Welche Konsequenzen für den Frieden in Kolumbien?

Am 29. August erschien alias “Iván Márquez”, einer der ehemaligen Verhandlungsführer der FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de ...

Eintrag teilen:

Am 29. August erschien alias “Iván Márquez”, einer der ehemaligen Verhandlungsführer der FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) bei den Friedensgesprächen mit der kolumbianischen Regierung, in einer 33 Minuten langen Video-Aufzeichnung gemeinsam mit anderen Guerillaführern , die sich im Februar 2017 offiziell demobilisiert hatten. Die zentrale Botschaft des Videos war, dass die Gruppe von ehemaligen Guerillaführern aufgrund der Nichteinhaltung des Friedensabkommens seitens der Regierung beschlossen habe, sich erneut zu bewaffnen um “für den verratenen Frieden zu kämpfen”.

von Hubert Gehring, María Francisca Cepeda

Lesen Sie den vollständigen Bericht hier.


  • Datum: 06.09.2019
  • Kategorie:Berichte & Analysen
  • Autor:Prof. Dr. Detlef Nolte

DGAPkompakt: Mercosur-Abkommen

China hat die Europäische Union als führender Handelspartner in Lateinamerika überholt. Im Jahr 2018 konnte die EU einen Import von 21...

Eintrag teilen:

China hat die Europäische Union als führender Handelspartner in Lateinamerika überholt. Im Jahr 2018 konnte die EU einen Import von 21 Prozent und einen Export von 19 Prozent erzielen und lag damit knapp hinter China (Importe: 23 Prozent; Exporte: 25 Prozent). Dennoch sind die europäischen Unternehmen weiterhin die wichtigsten Investoren in Lateinamerika. Das europäische Engagement in Lateinamerika findet vor allem vor dem Hintergrund und in Reaktion auf die protektionistische Handelspolitik der USA statt, denn das Handelsabkommen der EU mit dem Mercosur würde europäischen Unternehmen den Wettbewerb mit US-Unternehmen in Lateinamerika erleichtern, und somit würden sich die  Aussichten der Europäischen Union auf dem lateinamerikanischen Markt verbessern. Angesichts der Widerstände gegen den Vertrag und der erforderlichen Ratifizierung durch die Nationalparlamente ist die Umsetzung des Vertrages noch lange nicht gesichert. Ein nachhaltiger politischer Wille wird nötig sein, damit das EU-Mercosur-Abkommen in Kraft treten kann.

 Mercosur-Abkommen
 Europas geoökonomische und -strategische Interessen
 Detlef Nolte

Den vollständigen Bericht können Sie anbei lesen.