- Datum: 01.04.2015
- Kategorie:Unternehmensnachrichten
Hapag-Lloyd verbessert Sicherheit von Gefahrguttransporten
Neue Watchdog-Software wurde entwickelt. Mehr als 2.600 Falschdeklarationen in 2014 wurden vor dem Transport entdeckt. Andere Reedereien zeigen großes Interesse an entwickelter Software.
Hapag-Lloyd hat im vergangenen Jahr 2.620 Fälle von falsch deklariertem Gefahrgut entdeckt, in denen die Verschiffung verhindert werden konnte. Insgesamt untersuchten die Gefahrgut-Experten von Hapag-Lloyd dafür mehr als 162.000 Verdachtsfälle, die dank einer neu entwickelten Watchdog-Software erfasst wurden. Das Watchdog-Programm, das kontinuierlich die Ladungsdaten von Hapag-Lloyd nach Auffälligkeiten durchsucht, ist mit mehr als 6.000 Suchbegriffen ausgestattet, die laufend erweitert und verfeinert werden. Ungenau, falsch oder gar nicht deklarierte Gefahrgüter bergen ein großes Risikopotential für Crews, Schiffe, Umwelt und andere Ladung an Bord. Die genaue Anzahl der – bewusst oder unbewusst – falsch oder gar nicht deklarierten Gefahrgutladungen in Containern war bislang nur schwer abschätzbar. Hapag-Lloyd legt nun erstmals genaue Zahlen vor.