• Datum: 13.09.2017
  • Land:Uruguay
  • Branche:Recht
  • Kategorie:Unternehmensnachrichten

Besteuerung internationaler IT-Dienstleister mit Sonntag & Partner auf dem Prüfstand des BFH

Besteht ein deutsches Besteuerungsrecht am Projekthonorar, obwohl im Inland keinerlei eigene Geschäftseinrichtung (Betriebstätte) für die...

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Besteht ein deutsches Besteuerungsrecht am Projekthonorar, obwohl im Inland keinerlei eigene Geschäftseinrichtung (Betriebstätte) für die Ausübung der Tätigkeit zur Verfügung stand? Ist eine für die Dauer des Projekts ausschließlich zu privaten Wohnzwecken angemietete und genutzte Wohnung als fiktiver „Ort der Leitung“ des Unternehmens des Dienstleisters anzusehen, sodass alle unternehmerischen Einkünfte, die während des inländischen Projektaufenthalts erzielt wurden, der deutschen Besteuerung unterliegen, also auch solche aus Projekten außerhalb Deutschlands? Gilt dies, obwohl sich der Schwerpunkt der persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen des Dienstleisters (Mittelpunkt der Lebensinteressen) nachgewiesener Maßen auch während des Projektaufenthalts im ausländischen Ansässigkeitsstaat befand?

Frank Behrenz führt als Rechtsanwalts- und Steuerpartner das im Münchener Büro der Kanzlei angesiedelte Spanish Desk und hatte bereits im vielfach beachteten Revisionsverfahren I R 49/14 (Urteil vom 21.01.2016) einem mittelständigen deutschen Personengesellschaftskonzern in einem Fall, welcher das bis 2012 anzuwendende DBA mit Spanien aus dem Jahr 1966 betraf, zum Erfolg beim I. Senat des BFH verholfen und damit Anlass für eine Gesetzesänderung gegeben. Auch als Autor der Kapitel Spanien und Uruguay des Großkommentars „Wassermeyer - Doppelbesteuerung“ zählt er zu den erfahrensten deutschen Beratern im Spanien- und Lateinamerikageschäft.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie im Anhang.

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