Länder Informationen

Venezuela

Fläche

912.050 km²

Hauptstadt

Caracas

Regierungschef

Interimspräsidentin Delcy Rodriguez

Einwohnerzahl

31 million

Contact

Marcela Melo

Regional Manager Bolivia, Colombia, Ecuador, Peru and Venezuela

m.melo@lateinamerikaverein.de

+49 (0) 40 413 43 151

Economic data

Basic data 2023 2024 2025
GDP growth in % 5 3,9 3 (P)
Export in billion US$ 7,8 11,6 0,8 (P)
Import in billion US$ 10,3 8,0 6,4 (P)
Key interest rate in % 56,2 57,8 59,7 (May)
Exchange rate US$/VED 17,55 - -
Inflation rate in % 337,4 85,0 73,2 (P)
HDI (Human Development Index) 0,69 0,69 -

Foreign Trade

Import products: Refined Petroleum, Cereals, Machinery (Electrical)
Import partner: China, USA

Export products: Curde Petroleum
Export partner: India, China, USA

Notes

P = Prediction
Update: 01.08.2024
Sources: UNDP, Worldbank, CEPAL, OANDA, Banco Itau, OEC

Termine

  • Datum: 24.03.2026
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Termine

How Can Venezuela’s Opposition Regain Momentum?

In the article, the author argues that Venezuela’s opposition must regain political relevance and momentum if they are to avoid becoming…

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In the article, the author argues that Venezuela’s opposition must regain political relevance and momentum if they are to avoid becoming irrelevant in the unfolding events in the country, particularly following the capture of Nicolás Maduro and the consolidation of power by Delcy Rodríguez with U.S. support. The author's central thesis is that the opposition’s ability to influence Venezuela’s future hinges on three key strategies: unity, strategic confrontation and careful timing of María Corina Machado’s return. To support this argument, the author highlights several challenges and proposed solutions. Firstly, the opposition must reactivate the Democratic Unitary Platform in order to present a united front and align with the US strategy of stabilisation, recovery and eventual democratic transition. This unity is seen as essential for negotiating with both the Rodríguez administration and the White House. Secondly, the opposition is faced with the dilemma of whether to confront or cooperate with the Rodríguez administration and Trump. Some, such as the economist Ricardo Hausmann, advocate a more confrontational approach to restore Venezuelans’ rights; however, others warn that antagonising the US could backfire given Trump’s recognition of Rodríguez. According to the author, the most delicate issue is Machado’s return to Venezuela. While her return could galvanise the opposition, it risks provoking the regime, which has threatened to imprison her. Machado herself has emphasised the need for a 'harmonious and coordinated' return within the context of a broader national accord. The article also highlights the importance of releasing political prisoners and restoring civil liberties as key steps to regain public and international support.
Ultimately, the author suggests that the success of the opposition hinges on balancing these strategies while navigating a complex political landscape in which the U.S. prioritises stability and economic recovery over immediate democratic change.

Read the complete article here: How Can Venezuela’s Opposition Regain Momentum?
Americas Quarterly, 18.03.2026
 


Vergangene Termine finden Sie im Verlauf dieser Seite im Archiv.

GTAI-Informationen

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Publikationen

  • Datum: 26.11.2021
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Telegramm: Regional- und Kommunalwahlen in Venezuela

Am Sonntag, den 21. November fanden in Venezuela Regional- und Kommunalwahlen statt. Nach mehreren Jahren des Wahlboykotts nahmen die…

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Am Sonntag, den 21. November fanden in Venezuela Regional- und Kommunalwahlen statt. Nach mehreren Jahren des Wahlboykotts nahmen die oppositionellen Kräfte wieder an den Wahlen teil. Mit einem eindeutigen Ergebnis: Während der Chavismus seine Macht bestätigt, wird die Krise der venezolanischen Opposition immer sichtbarer. 

Lesen Sie das vollständige Telegramm zu den Wahlen in Venezuela anbei.

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  • Datum: 11.12.2020
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Judith Eckert

Telegramm: Venezuela nach den Parlamentswahlen

Die Parlamentswahlen standen von Beginn an für die Opposition unter keinem guten Stern. Seit mehr als zwei Jahren liefert sich diese einen…

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Die Parlamentswahlen standen von Beginn an für die Opposition unter keinem guten Stern. Seit mehr als zwei Jahren liefert sich diese einen Machtkampf mit der Regierung von Nicolás Maduro. Ein durch den Obersten Gerichtshof bestimmter Wahlrat ordnete im Sommer 2020 die Wahlen an, welche die Nationalversammlung für die Jahre 2021-2026 bestimmen soll. Allerdings zeigte sich bereits hier die erste Schieflage: Die Mitglieder des Obersten Gerichtshofs sind treue Anhänger des Präsidenten. Bis vergangenen Sonntag war das Parlament das einzige Staatsorgan, das noch von der Opposition kontrolliert wurde. Jedoch ist es seit 2017 nahezu handlungsunfähig, da der Oberste Gerichtshof alle Entscheidungen der Abgeordneten im Nachgang annullierte.

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Lesen Sie das vollständige Telegramm anbei.


  • Datum: 15.11.2017
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Telegramm: Default in Venezuela

Das Land steht nach einem teilweisen Zahlungsausfall vor der Pleite. Nach ergebnislosen Verhandlungen mit Gläubigern erklärten die…

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Das Land steht nach einem teilweisen Zahlungsausfall vor der Pleite. Nach ergebnislosen Verhandlungen mit Gläubigern erklärten die Ratingagenturen Standard & Poor's (S&P) und Fitch Venezuela für nur noch eingeschränkt zahlungsfähig.

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Das vollständige Telegramm finden Sie anbei.


  • Datum: 19.07.2017
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon P. Balzert

Krise in Venezuela: Wie halten sich deutsche Unternehmen im Land über Wasser?

Die Situation in Venezuela verschlechtert sich zunehmend: Die Regierung von Präsident Maduro steht stark unter Druck, bei landesweiten…

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Die Situation in Venezuela verschlechtert sich zunehmend: Die Regierung von Präsident Maduro steht stark unter Druck, bei landesweiten Protesten sind in den vergangenen Monaten knapp 100 Menschen ums Leben gekommen. Fast alle Venezolaner leiden unter Lebensmittel- und Medikamentenknappheit. Die Wirtschaft des ölreichen Staates liegt am Boden, schrumpft auch im laufenden Jahr erneut deutlich, die Währung verliert im Zuge einer gewaltigen Inflation an Wert: Aktuell kostet ein US-Dollar auf dem Schwarzmarkt bereits 8500 Bolívar. Der LAV hat drei Mitgliedsunternehmen aus verschiedenen Branchen gefragt, wie sie die aktuelle Lage einschätzen und was das für ihr Geschäft bedeutet.

Weitere Informationen zu der Situation in Venezuela entnehmen Sie bitte dem Länderbericht anbei.

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  • Datum: 11.11.2016
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon P. Balzert

Länderbericht Venezuela: Dialog zwischen Regierung und Opposition nach Stopp des Abwahlreferendums ergebnislos

In der tiefen politischen Krise in Venezuela gibt es nach den Dialogbemühungen des Vatikans vorerst keine weiteren Ergebnisse. Diosdado…

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In der tiefen politischen Krise in Venezuela gibt es nach den Dialogbemühungen des Vatikans vorerst keine weiteren Ergebnisse. Diosdado Cabello, zweitwichtigster Mann der Regierungspartei PSUV nach Präsident Nicolás Maduro, hat vorgezogene Präsidentenwahlen als Kompromiss zwischen Regierung und Opposition ausgeschlossen. Andere lateinamerikanische Staaten hatten sich zuvor dafür ausgesprochen, den angestoßenen Dialog zwischen Regierung und Opposition nicht abzubrechen. Bei Demonstrationen gegen die Regierung war es zu Auseinandersetzungen gekommen.

Mehr Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in Venezuela können Sie dem ausführlichen Länderbericht entnehmen.

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Unternehmensnachrichten

  • Datum: 03.07.2019
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Unternehmensnachrichten

PALLADIUM MOBILITY GROUP: Colombia – Venezuelans allowed to renew Special Stay Permits

Due to the economic and political situation in Venezuela, Colombia started issuing the so-called Special Stay Permits to citizens of…

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Due to the economic and political situation in Venezuela, Colombia started issuing the so-called Special Stay Permits to citizens of Venezuela in 2017. These were originally valid for two years and under a resolution that came into effect in the beginning of June, the permits may now be extended for another two years. The required documents will be as follows:

-          Certificate of residence in Venezuela

-          A biometric photograph (taken from the front with a white background)

-          Copy of ID or birth certificate

Furthermore, the applicant must be in Colombia when the permit is issued. Provided that these documents are available, the Special Stay Permits are usually issued within a couple of hours.

To be eligible for the extension, the following conditions must apply to the individual Venezuelan national:

-          Resided in Colombia on 25th of July 2017

-          Show clean criminal record

-          Not subject to a deportation order

-          Entered Colombia with a passport

The Special Stay Permits which allow Venezuelans to work, study and reside in Colombia are currently available to Venezuelans who received their initial Special Stay Permit between 3rd of August and 31st of October 2017.

For further information about about PALLADIUM MOBILITY GROUP please follow the link.


Berichte & Analysen

  • Datum: 13.05.2026
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

KAS Länderbericht: ''Ein Volk, das sich für die Freiheit entschieden hat, ist nicht aufzuhalten''

Anfang 2026 griffen die USA militärisch in Venezuela ein und brachten den Machthaber Nicolás Maduro außer Landes. Doch das autoritäre Regime…

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Anfang 2026 griffen die USA militärisch in Venezuela ein und brachten den Machthaber Nicolás Maduro außer Landes. Doch das autoritäre Regime in Caracas blieb im Sattel, nun unter der Führung von Delcy Rodríguez. Oppositionsführerin María Corina Machado war von Maduro 2024 von der Präsidentschaftswahl ausgeschlossen worden. Der bis dahin weitgehend unbekannte Edmundo González, der an ihrer Stelle antrat, gewann die Wahl dennoch klar. Das Regime fälschte das Ergebnis und blieb de facto an der Macht. Der zuletzt im eigenen Land versteckt lebenden Machado gelang es Ende 2025, heimlich Venezuela zu verlassen, um zur Übergabe des ihr verliehenen Friedensnobelpreises zu reisen. Sie lebt seither im Exil. Mit den Auslandsinformationen sprach sie am 8. Mai über die Situation in ihrem Land, wie es weitergehen soll und warum uns das auch in Deutschland und Europa etwas angeht.

Lesen Sie hier den kompletten KAS-Bericht.


  • Datum: 04.05.2026
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Normalization without transition: Delcy Rodríguez’s playbook

The article argues that Venezuela’s greatest risk is not the absence of a political transition, but its simulation. Under Delcy Rodríguez’s…

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The article argues that Venezuela’s greatest risk is not the absence of a political transition, but its simulation. Under Delcy Rodríguez’s leadership, the government is advancing economic normalization without meaningful political reforms, effectively consolidating power while projecting an illusion of democratic progress. This approach risks legitimizing an authoritarian regime under the appearance of transition. The author supports this claim by highlighting key economic agreements secured by Rodríguez, emphasizing that sanctions relief and economic openings remain disconnected from critical benchmarks, such as electoral milestones, institutional reforms, or the release of political prisoners. Rodríguez’s strategy hinges on sequencing: she prioritizes economic and institutional measures that reinforce her authority, while delaying or sidestepping political concessions. The international community’s failure to link normalization with concrete reforms only strengthens her position.

Read here the complete report from Americas Quarterly: Normalization Without Transition: Delcy Rodríguez’s Playbook


  • Datum: 25.03.2026
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

“Goldgräberstimmung“ – Nutzen deutsche Unternehmen ihre Chancen?

Einige große deutsche Unternehmen haben Venezuela nie verlassen. Siemens Energy und Bosch sind bekannte Namen. Die Konzerne könnten nun vom…

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Einige große deutsche Unternehmen haben Venezuela nie verlassen. Siemens Energy und Bosch sind bekannte Namen. Die Konzerne könnten nun vom industriellen Wiederaufbau profitieren.

Vor zehn Wochen stürzten US-Militärs den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. Seitdem führt Delcy Rodríguez, unter Maduro Vizechefin des Landes, als Übergangspräsidentin das ölreiche südamerikanische Land. Das Regime ist somit noch an der Macht. Dennoch sind die Menschen im Land zuversichtlich: Sie hoffen darauf, dass Venezuela unter der Kontrolle der USA endlich aus der ökonomischen und politischen Isolation herausfindet.

Fast im Wochenrhythmus reisen US-Minister nach Venezuela, um das  Regime zu kontrollieren, aber vor allem auch, um wirtschaftliche Reformen voranzutreiben. Dabei stehen Öl und Gas, Bergbau und Energie im Zentrum von Washingtons Interesse. US-Konzerne streben nach einem privilegierten Zugang zu den Ressourcen Venezuelas.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel von Alexander Busch für das Handelsblatt.

 


  • Datum: 19.02.2026
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Reinventing Venezuela’s Struggling Electricity Sector

The authors argue that modernising and restoring Venezuela’s electricity sector is essential for the country’s economic and social recovery,…

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The authors argue that modernising and restoring Venezuela’s electricity sector is essential for the country’s economic and social recovery, particularly in the context of a post-Maduro era. They propose a comprehensive reform plan to address the sector’s deep-rooted governance, infrastructure and investment issues, emphasising the importance of private-sector involvement, decentralised solutions and making use of Venezuela’s plentiful natural resources. The article describes in detail the historical context and current crisis in the electricity sector, as well as its resource potential and the challenges it faces. The authors propose as well a five-step reform plan and explain its economic and environmental benefits. Ultimately, they emphasise that Venezuela’s electricity crisis can be solved through targeted reforms, private investment and a focus on decentralised, sustainable solutions. They portray the sector’s recovery as a cornerstone for broader economic revitalisation.

Read here the complete report from Americas Quarterly: Reinventing Venezuela’s Struggling Electricity Sector


  • Datum: 12.02.2026
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Without Institutional Change, Venezuela’s Oil Bonanza Remains Unviable

The author emphasises that lifting sanctions alone will not revive Venezuela’s oil sector. Although lifting sanctions is a necessary first…

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The author emphasises that lifting sanctions alone will not revive Venezuela’s oil sector. Although lifting sanctions is a necessary first step, it is insufficient to attract the $100 billion investment and decade-long effort required to restore production to 4 million barrels per day. Investors require more than just access; they need legal certainty, policy continuity and political stability, elements that have consistently been lacking in Venezuela. Venezuela’s history of broken contracts and ever-changing rules has eroded trust, making long-term, large-scale investment unlikely without fundamental institutional reform. The author argues that a meaningful recovery depends on three critical conditions. Firstly, Venezuela must establish stable and constructive relations with the US and Europe to ensure a permanent end to oil sanctions. Secondly, the country must transition to democracy, fostering political stability and societal consensus in favour of foreign investment. Thirdly, Venezuela must enact and enforce a credible legal framework that protects contracts and investor rights. Without these changes, only limited 'low-hanging fruit' investments, such as those by Chevron, Repsol or ENI, are likely to be made, focusing on short-term gains rather than the long-term rebuilding of the sector. The article concludes that Venezuela’s oil wealth will remain largely untapped unless the country undergoes profound governance and institutional transformation. Only then can Venezuela reclaim its status as a global energy leader and fulfil the potential of its vast resources.

Read here the complete report from Americas Quarterly: Without Institutional Change, Venezuela’s Oil Bonanza Remains Unviable
 


Pressespiegel

Eine exklusive wöchentliche Zusammenstellung der Pressestimmen finden Sie bei uns im Mitgliederbereich.

Archiv

  • Datum: Vom 04.07.2024 bis 31.07.2024
  • Land:Venezuela
  • Branche:Kultur
  • Kategorie:Termine

Dokumentarfilm aus Venezuela: "DAS LAND DER VERLORENEN KINDER"

Venezuela versinkt im Chaos. Die Demokratie ist abgeschafft. Die Gesundheitsversorgung zusammengebrochen. Der Hunger hat die Menschen fest…

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Venezuela versinkt im Chaos. Die Demokratie ist abgeschafft. Die Gesundheitsversorgung zusammengebrochen. Der Hunger hat die Menschen fest im Griff. In den Barrios sterben die Kinder.

Zwei alleinerziehende Frauen und ihre Kinder stehen im Mittelpunkt des Films. Carolina kämpft gegen den Hunger und organisiert eine Nachbarschaftshilfe. Zum Schutz ihrer Tochter Victoria schickt sie diese in ein Kinderheim von Ordenschwestern. Eine Oase inmitten von Gewalt und Entbehrung.

Kiara und ihre Kinder versuchen sich mit allen Mitteln durchzubringen. Gewalt, Prostitution, Betteln und Hunger sind an der Tagesordnung. Ihr Sohn Yorbenis (14) ist schon Verbrecher mit eigener Pistole. Der schmächtige Junge ist Teil der Tribu Gang und steht an der Schwelle selbst zum Mörder zu werden. Dann beschließt Kiara auch wie viele Andere vor ihr das Land Richtung Kolumbien zu verlassen. Ihre kleinen Kinder nimmt sie mit. Nur für Yorbenis reicht das Geld für ein Ticket nicht mehr. Kiara hat Angst, dass er in ihrer Abwesenheit ermordet wird. Denn die feindliche Gang jagt ihn ebenso wie die Polizei. Rund sieben Millionen Menschen sind in den letzten Jahren aus dem Land migriert, fast eine Million Kinder sind von den Flüchtlingen zurückgelassen worden.

Ab dem 04. Juli 2024 wird der Dokumentarfilm in den deutschen Kinos zu sehen sein. Weitere Informationen hier.

Ein Film von Marc Wiese und Juan Camilo Cruz / Deutschland, Venezuela 2023 - 95 min


  • Datum: Vom 08.06.2021 bis 08.06.2021
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Termine

Venezuela – Im Spannungsfeld zwischen Sozialismus, Opposition und äußeren Einflüssen (EU, USA)

Am Dienstag, den 8. Juni, um 18.00 Uhr, findet ein Gespräch von Eva Morlang mit Annette Schwarzbauer via Zoom statt. Annette Schwarzbauer…

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Am Dienstag, den 8. Juni, um 18.00 Uhr, findet ein Gespräch von Eva Morlang mit Annette Schwarzbauer via Zoom statt. Annette Schwarzbauer ist Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Venezuela.

Weitere Information und Anmeldung, bis zum 6. Juni, hier.


  • Datum: Am 03.12.2020
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Termine

Venezuela: Auf dem Weg zur Parlamentswahl?

Im Vorfeld der vorgesehenen Parlamentswahl am 6. Dezember ist die Lage in Venezuela weiterhin kritisch. Die komplexe politische Krise, die…

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Im Vorfeld der vorgesehenen Parlamentswahl am 6. Dezember ist die Lage in Venezuela weiterhin kritisch. Die komplexe politische Krise, die das Land gespalten hält, findet vor dem Hintergrund eines humanitären Desasters und unzähliger Menschenrechtsverletzungen im Lande statt. Der neueste Bericht der Vereinten Nationen dokumentiert, wie das Regime von Nicolás Maduro mithilfe der Staatssicherheitskräfte und paramilitärischer Gruppen systematisch in Verbrechen gegen die Menschlichkeit involviert ist. Einer Schätzung des Hoher Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) nach werden bis Ende dieses Jahres ca. 6,5 Millionen Venezolaner/-innen das Land verlassen haben.Unter diesen Umständen stellen wir uns sehr viele Fragen. In diesem Rahmen kamen bisher zwei zentrale internationale Akteure – die USA mit ihrem "Maximum pressure"-Ansatz und die Europäische Union mit ihrer diplomatischen Strategie – auf keinen gemeinsamen Nenner, um Venezuela auf dem Weg aus der politischen Krise zu begleiten.

Unter diesen Umständen sollen Parlamentswahlen stattfinden? Können sie einen möglichen Ausweg aus der Krise sein oder werden sie sie eher noch verschärfen? Welche Chancen hat die Opposition tatsächlich bei der Wahl? Welche Rolle spielen die EU, Deutschland und die USA nach der eigenen Präsidentschaftswahl, um die Demokratie im Lande zurück zu fordern? Wie sieht eine Lösung der Krise aus?
Diese Fragen diskutieren wir mit unseren Experten und Ihnen und schildern dabei mögliche Lösungsszenarien.

Venezuela: Auf dem Weg zur Parlamentswahl?
Donnerstag, 3. Dezember 2020 | 18:30 Uhr
Wo: ONLINE
Die Veranstaltung findet auf Spanisch und Deutsch statt.
Es wird simultan gedolmetscht.

Unsere Experten:
Rocío Guijarro, Geschäftsführerin, Cedice Libertad, Caracas
Milsy Liebezeit, Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende von Einheit für Venezuela e.V., Köln
Ulrich Lechte MdB, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und der Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag
Peter Neven, Referatsleiter Andenstaaten, Auswärtiges Amt
Prof. Dr. Günther Maihold, Stellvertretender Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Moderation: Uta Thofern, Leiterin der Lateinamerika-Programme der Deutschen Welle (DW)

Zum Programm und Anmeldung kommen Sie über diesen Link.
oder über unseren zentralen Service:
E-Mail service(at)freiheit.org
Telefon 0 30.22 01 26 34 (Mo–Fr von 8–18 Uhr)
Die Veranstaltung findet per Zoom statt. Sie erhalten mit Ihrer Bestätigung den dazugehörigen Link.


  • Datum: Am 08.04.2019
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Termine

Bonn: Pulverfass Venezuela

Liebe Freunde Lateinamerikas im Rheinland, gern übersenden wir Ihnen eine Einladung des International Club la Redoute e.V. in Bonn. …

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Liebe Freunde Lateinamerikas im Rheinland,

gern übersenden wir Ihnen eine Einladung des International Club la Redoute e.V. in Bonn.

International Round Table
"Pulverfass Venezuela"

Referentin: Dr Hildegard Stausberg 

am Montag, 8. April 2019, 12.30 Uhr

inkl. Mittagessen

Kosten proTeilnehmer 25,- Euro

zahlbar am Eingang (Begrüssungsdrink, Hauptgang, Dessert).

Ort:
Internationaler Club La Redoute, Bonn e.V.
Kurfürstenallee 1, 53177 Bonn

Aus Platzgründen bitten wir um Anmeldung über Herrn Kossig,
Internationaler Club La Redoute, Bonn e.V: internationalerclub.bonn(at)t-online.de