Länder Informationen

Venezuela

Fläche

912.050 km²

Hauptstadt

Caracas

Regierungschef

Interimspräsidentin Delcy Rodriguez

Einwohnerzahl

31 million

Contact

Marcela Melo

Regional Manager Bolivia, Colombia, Ecuador, Peru and Venezuela

m.melo@lateinamerikaverein.de

+49 (0) 40 413 43 151

Economic data

Basic data 2023 2024 2025
GDP growth in % 5 3,9 3 (P)
Export in billion US$ 7,8 11,6 0,8 (P)
Import in billion US$ 10,3 8,0 6,4 (P)
Key interest rate in % 56,2 57,8 59,7 (May)
Exchange rate US$/VED 17,55 - -
Inflation rate in % 337,4 85,0 73,2 (P)
HDI (Human Development Index) 0,69 0,69 -

Foreign Trade

Import products: Refined Petroleum, Cereals, Machinery (Electrical)
Import partner: China, USA

Export products: Curde Petroleum
Export partner: India, China, USA

Notes

P = Prediction
Update: 01.08.2024
Sources: UNDP, Worldbank, CEPAL, OANDA, Banco Itau, OEC

Termine

Vergangene Termine finden Sie im Verlauf dieser Seite im Archiv.

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Publikationen

Unternehmensnachrichten

Berichte & Analysen

  • Datum: 09.08.2024
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Erste Analyse der Ergebnisse der Wahlen in Venezuela

Der am 3. August veröffentlichte Bericht der Wahlbeobachtungsmission (MOE) gibt einen Überblick über die vom Nationalen Wahlrat (CNE)…

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Der am 3. August veröffentlichte Bericht der Wahlbeobachtungsmission (MOE) gibt einen Überblick über die vom Nationalen Wahlrat (CNE) veröffentlichten Informationen und die von der Opposition veröffentlichten Wahlprotokolle, die die Ergebnisse von 81,7 der übermittelten Wahllokale enthalten. Im ersten Teil werden die vom CNE veröffentlichten Daten und die von der Opposition veröffentlichten Wahlprotokolle dargestellt. Der zweite Teil des Berichts beschreibt das Verfahren und die Mechanismen, die von der Wahlbeobachtungsmission bei der Überprüfung der Wahllokale angewandt wurden. Abschließend werden die Ergebnisse der Analyse und die Empfehlungen präsentiert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Kandidat Edmundo González 6.392.350 (67,2 %) Stimmen erhalten hat, während der Präsidentschaftskandidat Nicolás Maduro 2.891.553 (30,4 %) Stimmen erhalten hat. Die Daten zeigen auch, dass die noch auszuzählenden Stimmen aus den fehlenden Stimmzetteln nicht ausreichen, um das Wahlergebnis zu verändern. Am Ende des Berichts fordert die Wahlbeobachtungsmission schließlich die vollständige Freigabe und Veröffentlichung der entsprechenden offiziellen Informationen. Konkret handelt es sich dabei um das digitalisierte Bild jedes einzelnen Wahllokals, sowohl bei der Ausgabe der elektronischen Wahlurnen als auch bei der Ausgabe im Wahlbüro.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht (auf Spanisch).


  • Datum: 09.08.2024
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Die Präsidentschaftswahlen in Venezuela verstoßen gegen eine Reihe von Bestimmungen des nationalen Rechts

Das Carter Center hat seine erste Pressemitteilung zu den Wahlen in Venezuela veröffentlicht. In der ersten Zeile lautet es: „Die…

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Das Carter Center hat seine erste Pressemitteilung zu den Wahlen in Venezuela veröffentlicht. In der ersten Zeile lautet es: „Die Präsidentschaftswahlen 2024 in Venezuela entsprachen nicht den internationalen Standards für die Integrität von Wahlen und können nicht als demokratisch angesehen werden“. Darüber hinaus beschreibt das Kommuniqué detailliert alle Unregelmäßigkeiten des Wahlprozesses. Das Kommuniqué prangert den Mangel an Wahlgarantien an, der sich vom ersten Moment der Nominierung der Kandidaten über die Registrierung der Wählerkarten auf nationaler und internationaler Ebene bis hin zu den Bedrohungen und der diskriminierenden Behandlung der Zivilgesellschaft, insbesondere der Opposition, während des gesamten Wahlprozesses erstreckte. Der Bericht hebt auch den guten Willen und den Enthusiasmus der venezolanischen Bevölkerung am Wahltag hervor, der sich in der Wahlabsicht, der Wahlbeobachtung und der Wahlbeteiligung zeigte, auch wenn es in einigen Fällen zu Einschränkungen bei der Stimmabgabe oder zu gewalttätigen Zwischenfällen in der Nähe der Wahllokale kam.

Lesen sie hier den vollständigen Bericht.


  • Datum: 17.07.2024
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

KAS Länderbericht: Präsidentschaftswahlen in Venezuela

Am 28. Juli finden in Venezuela Präsidentschaftswahlen statt. Das Land mit den größten Erdölreserven der Welt befindet sich seit Jahren in…

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Am 28. Juli finden in Venezuela Präsidentschaftswahlen statt. Das Land mit den größten Erdölreserven der Welt befindet sich seit Jahren in einer wirtschaftlichen und humanitären Krise. Staatspräsident Nicolás Maduro kandidiert für eine dritte Amtszeit in Folge. Der bis vor drei Monaten kaum bekannte ehemalige Diplomat Edmundo González tritt als Kandidat der Demokratischen Einheitsplattform (Plataforma Unitaria Democrática, PUD) - des Mehrheitsblocks innerhalb der Opposition – an. Unterstützt wird seine Kandidatur durch María Corina Machado, Vorsitzende der liberalen Partei Vente Venezuela, die die Vorwahlen der Opposition im Oktober 2023 klar für sich entscheiden konnte. Ihre Kandidatur wurde allerdings nicht zugelassen. Während die Opposition faire Bedingungen für die Wahlen fordert und unter schwierigen Bedingungen an die Wahlurnen zurückkehrt, verlangt die Regierung die Aufhebung internationaler Wirtschafts- und Finanzsanktionen. Seit Anfang Juli werden Verhandlungsansätze wieder aufgegriffen. „Ungewissheit“ ist ein Begriff, der überall zu hören ist. Alles scheint möglich. Die Venezolanische Bischofskonferenz ruft in ihrem Hirtenbrief vom 11. Juli das Wahlvolk zur Beteiligung und die Institutionen zur Verantwortung auf.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht.


  • Datum: 03.07.2024
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Venezuelas Wahlkampagne der besonderen Art

Am 28. Juli 2024 finden in Venezuela Präsidentschaftswahlen statt, bei denen sich der seit 2013 regierende Staatschef Nicolás Maduro im Amt…

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Am 28. Juli 2024 finden in Venezuela Präsidentschaftswahlen statt, bei denen sich der seit 2013 regierende Staatschef Nicolás Maduro im Amt bestätigen lassen möchte. Mit María Corina Machado ist ihm eine Gegenkandidatin erwachsen, die zwar die Massen mobilisiert, aber nicht antreten darf. An ihrer Stelle tritt jetzt ein »Platzhalterkandidat« an, um sicherzustellen, dass oppositionelle Kräfte bei den Wahlen eine Alter­native haben. Die administrative Gängelung sowie die polizeiliche und justizielle Re­pression der Opposition dauert an, von fairen Wahlbedingungen kann nicht die Rede sein. Nun hat auch der Nationale Wahlrat (CNE) seine Einladung an die Europäische Union zurückgezogen, eine Beobachtermission zur Präsidentschaftswahl zu entsenden. Jen­seits des Wahlgangs dürfte auch der Umgang mit dem Wahlergebnis eine besondere Herausforderung nicht nur für die venezolanische Politik, sondern auch für die internationale Gemeinschaft bereithalten.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht von der Stiftung Wissenschaft und Politik.


  • Datum: 27.10.2023
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

KAS Länderbericht Venezuela: Vorwahlen der Opposition in Venezuela

Zwei Erfolge und eine Überraschung Ein Erfolg für die venezolanische Opposition und ein Erfolg für die liberal-konservative Kandidatin…

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Zwei Erfolge und eine Überraschung

Ein Erfolg für die venezolanische Opposition und ein Erfolg für die liberal-konservative Kandidatin María Corina Machado: Am 22. Oktober 2023 fanden unter schwierigen Bedingungen die selbstorganisierten Vorwahlen der Opposition zur Bestimmung eines gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten statt. Nach Schätzungen nahmen rund zwei bis drei Millionen Wähler daran teil, womit die Erwartungen übertroffen wurden. Von Seiten der teilnehmenden Parteien wird die Durchführung daher übereinstimmend als Erfolg bewertet. Klare Wahlgewinnerin ist María Corina Machado, die nach Auszählung von 65 Prozent der Wahlakten (Stand am Abend des 23. Oktober) mit 93 Prozent der Wählerstimmen uneinholbar vorne liegt. Ein deutlicher Erfolg von Machado hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet, so dass alle beteiligten Parteien ihren Wahlsieg frühzeitig anerkannten. Viele Herausforderungen begleiteten die Durchführung der Vorwahlen und weitere gibt es bis zur Durchführung der Präsidentschaftswahlen im zweiten Halbjahr 2024 zu bewältigen. Kurz vor den Vorwahlen waren überraschend im Abkommen von Barbados zwischen Regierung und Opposition der Zeitraum für die Präsidentschaftswahlen und andere damit zusammenhängende Fragen abgestimmt worden.

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