Länder Informationen

Kolumbien

Fläche

1.138.910 km²

Hauptstadt

Bogotá

Regierungschef

Juan Manuel Santos

Einwohnerzahl

50 million

Ihr Ansprechpartner

Simon P. Balzert

Regional Manager Argentina, Colombia, Paraguay, Uruguay, Venezuela

s.balzert@lateinamerikaverein.de

+49 (0) 40 413 43 149

Wirtschaftsdaten Kolumbien

Basisdaten im Überblick 2016 2017 2018
BIP-Wachstum / Prognose: IWF 1,9% 1,8% 2,7%P
Export US$ 41,39 Mrd. US$ 46,30 Mrd -
Import US$ 54,41 Mrd. US$ 58,16 Mrd. -
Leitzins – Zentralbank (am 31.12. - 2018: 23.07.) 7,5% 4,75% 4,25%
Wechselkurs US$ / Peso – Zentralbank – 31.12. - 2018: 23.07. Col$ 3002 Col$ 2985 Col$ 2878
Inflation 5,75% 4,1% 3,5%P

Legende

P = Prognose
Update: 23.07.2018

Termine

  • Datum: Vom 19.11.2018 bis 23.11.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Termine

AHK-Geschäftsreise nach Kolumbien zum Thema Dezentrale Energieversorgung (Windkraft, Bioenergie, Solar) - in Bogotá

Hinweis: geänderter Zeitraum 19. – 23.11.2018 Kolumbien verfügt über reichliche Ressourcen, um Energie zu erzeugen. Ziel der Regierung ist...

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Hinweis: geänderter Zeitraum 19. – 23.11.2018

Kolumbien verfügt über reichliche Ressourcen, um Energie zu erzeugen. Ziel der Regierung ist es, im Land umweltbewusste Energie zu erzeugen, die Stromversorgung des Landes unter allen Bedingungen zu gewährleisten und Energie in die ländlichen Regionen zu bringen. Der Anteil an installierter Leistung aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2029 soll in Kolumbien auf 15% steigen. Hierfür braucht das Land eine Erweiterung von ca. 1.200 MW an erneuerbaren Energien im nächsten Jahrzehnt. Handlungsbedarf liegt insbesondere in den Bereichen der technischen Ausbildung, Einführung von neuen Technologien, Projektumsetzung und Finanzierung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • Datum: Am 22.08.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Termine

LAV-Webkonferenz Kolumbien am 22. August, 15 Uhr MEZ

Kolumbiens neuer Präsident – Was sind Duques Pläne für Land und Wirtschaft? Liebe LAV-Mitglieder,  der designierte Präsident Iván Duque...

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Kolumbiens neuer Präsident – Was sind Duques Pläne für Land und Wirtschaft?

Liebe LAV-Mitglieder, 

der designierte Präsident Iván Duque tritt am 7. August sein Amt an und wird damit jüngster Staatschef in der jüngeren Geschichte des Landes. Kolumbien steht vor großen Herausforderungen, darunter die Ankurbelung des gebremsten Wirtschaftswachstums, die weitere Umsetzung des Friedensvertrags sowie die Integration hunderttausender venezolanischer Flüchtlinge.   

Gerne möchten wir Sie auf unsere Webkonferenz zum Thema 

„Kolumbiens neuer Präsident – Was sind Duques Pläne für Land und Wirtschaft?“

hinweisen. Die Onlinekonferenz findet statt am 

Mittwoch, 22. August, 15.00-16.00 Uhr MEZ. 

Es berichten über ihre Einschätzungen der neuen Regierung und ihre Erfahrungen im Land:

Michael Bock, deutscher Botschafter in Bogotá bis Mitte August 2018,

Christoph Schlumbom, Vice President Sales South America, thyssenkrupp Marine Systems GmbH.

Unter dem Titel „Doing Business in Colombia – Challenges and Opportunities from tax perspective“ referiert außerdem Hector H. Machuca, Manager, International Tax Services, Ernst & Young LLP, London.

Die Onlinekonferenz ist exklusiv für LAV-Mitglieder und wird von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gesponsert. Eine anonyme Teilnahme ist nicht möglich; die Angabe von Namen und Unternehmen erforderlich.
Wenn Sie an der Konferenz teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine Mail an s.balzert(at)lateinamerikaverein.de. Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung und am 22. August alle nötigen Hinweise für Ihre Teilnahme.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen!

  • Datum: Am 22.03.2018
  • Kategorie:Termine

Informationsveranstaltung für Delegationsreise nach Bogotá, Medellín und Cartagena , 22. März 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart

Delegationsreise nach Bogotá, Medellín und Cartagena unter Leitung von Frau Staatssekretärin Katrin Schütz, 23.-30. September 2018

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In Lateinamerika gehört Kolumbien zu den führenden Wirtschaftsnationen. Neben der Pazifikallianz mit einem Wirtschaftsraum von rund 214 Millionen Einwohnern sowie Freihandelsabkommen mit den USA und der EU verbessern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen laufend. Vorteilhaft sind für Kolumbien die strategische Lage des Landes als Produktionshub und Drehscheibe zwischen Nord- und Südamerika, der Reichtum an Ressourcen,  Geographie und Klima sowie das vorhandene Arbeitskräftepotenzial.

Seit 2014 machen jedoch der Wirtschaft, die in den fünf Jahren davor um nahezu 5 % p.a. gewachsen war, die fallenden Rohstoffpreise zu schaffen. Ab 2018 könnte die Wirtschaft jedoch wieder stärker zulegen, denn als Gegenmaßnahme zu den schwachen Rohstoffpreisen hat die Regierung auf mehr Infrastrukturinvestitionen gesetzt. Des Weiteren hat der zweitgrößte Markt Südamerikas in vielen Bereichen Nachholbedarf und bietet einen enormen Markt für ausgereifte Technologien.

Marktchancen für deutsche Unternehmen bestehen in den Bereichen Bergbau sowie Oil & Gas, in der Nahrungsmittel-, Metall- und chemischen Industrie sowie in der Medizintechnik. Umfassende Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sowie im Bereich Urban Technologies versprechen gute Geschäftschancen, ebenso bei Beratung und Engineering, Umwelttechnologien und Erneuerbaren Energien.

Nach der Verabschiedung des Friedensabkommens mit der FARC-Guerilla durch das Parlament Ende 2016 hofft Kolumbiens Wirtschaft auf weitere Impulse. So wird es vor allem bei der Tourismus-Infrastruktur und in der Agrarwirtschaft enorme Marktchancen geben.

Des Weiteren wird Kolumbien 2018 der OECD beitreten, was als Signal wirtschaftspolitischer Verlässlichkeit für ausländische Firmen angesehen wird. Kolumbien ist somit neben dem Friedensabkommen "open for business".

Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, den kolumbianischen Markt auszuloten und mögliche Kooperationspartner zu identifizieren, organisiert Baden-Württemberg International vom 23.-30. September 2018 eine branchenübergreifende Markterkundungsreise unter Leitung von Frau Staatssekretärin Katrin Schütz. Im Rahmen von individuellen B2B-treffen Sie auf kolumbianische Gesprächspartner und erhalten wirtschaftspolitische Informationen durch hochrangige Vertreter von Verbänden und Institutionen. Gemeinsame Firmen- und Projektbesichtigungen runden das Programm ab, um Ihnen den besten Überblick über die aktuelle Wirtschaftslage vor Ort zu geben. Nähere Informationen zum Programm und Leistungsangebot finden Sie hier.

Im Rahmen unserer Informationsveranstaltung am 22. März 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart möchten wir Sie ausführlicher über die Chancen und Herausforderungen auf dem kolumbianischen Markt informieren. Durch Wirtschaftsexperten und Erfahrungsberichte von baden-württembergischen Firmenvertretern, die bereits in Kolumbien aktiv sind, erhalten Sie Informationen aus erster Hand und können Kontakte knüpfen zu Unternehmen, die ebenfalls an Kolumbien interessiert sind. 

Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Kontakt:
Baden-Württemberg International
Ines Banhardt
Tel: 0711.22787-59
ines.banhardt(at)bw-i.de

 

 

Vergangene Termine finden Sie im Verlauf dieser Seite im Archiv.

GTAI-Informationen

Täglich aktualisierte GTAI-Informationen stehen Ihnen exklusiv in unserem Mitgliederbereich zu Verfügung.

Publikationen

  • Datum: 18.06.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Telegramm: Ergebnis der Stichwahl in Kolumbien

Iván Duque zum Präsidenten Kolumbiens gewählt Die Stichwahl um die Präsidentschaft in Kolumbien hat der rechts-konservative Kandidat Iván...

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Iván Duque zum Präsidenten Kolumbiens gewählt

Die Stichwahl um die Präsidentschaft in Kolumbien hat der rechts-konservative Kandidat Iván Duque gewonnen. Der 41-Jährige holte knapp 54 Prozent der Stimmen; der Linke und ehemaliger Bürgermeister von Bogotá, Gustavo Petro, bekam fast 42 Prozent. Duque über-nimmt im August das Amt von Staatschef Juan Manuel Santos.

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Das vollständige Telegramm erhalten Sie anbei.

  • Datum: 28.05.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Telegramm: Präsidentschaftswahlen in Kolumbien

Duque gewinnt ersten Wahlgang, Petro wird Zweiter Bei den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien haben die Kandidaten gewonnen, die auch in...

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Duque gewinnt ersten Wahlgang, Petro wird Zweiter

Bei den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien haben die Kandidaten gewonnen, die auch in den Umfragen vorne lagen. Der rechtskonservative Kandidat Iván Duque holte 39 Prozent der Stimmen; der Linke und ehemaliger Bürgermeister von Bogotá, Gustavo Petro, 25 Prozent. Da keiner der Präsidentschaftsbewerber die Marke von 50 Prozent überschritten hat, wird es am 17. Juni eine Stichwahl zwischen Duque und Petro geben.

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Das vollständige Telegramm erhalten Sie anbei.

  • Datum: 09.08.2017
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon P. Balzert

LAV-Länderbericht Kolumbien: Aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft und Politik

Nach mehr als 50 Jahren des bewaffneten Konfliktes haben die rund 7000 noch aktiven Kämpfer der Farc-Guerilla Ende Juni ihre letzten Waffen...

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Nach mehr als 50 Jahren des bewaffneten Konfliktes haben die rund 7000 noch aktiven Kämpfer der Farc-Guerilla Ende Juni ihre letzten Waffen an eine Sonderkommission der Vereinten Nationen übergeben. Ende Juni zertifizierten Vertreter der UN-Sonderkommission die Entgegennahme von 7132 Schusswaffen, dazu Tausender weiterer Kleinwaffen wie Sprengkörper. 
Santos‘ letztes Jahr als Präsident hat begonnen; die Kandidaten für die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2018 positionieren sich. Santos’ Vizepräsident Germán Vargas Lleras war im Frühjahr aus der Regierung ausgeschieden, um sich auf seine Kandidatur zu konzentrieren und gilt als wahrscheinlicher Kandidat des Regierungslagers.
Die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik CEPAL hat die Wachstumsaussichten für die kolumbianische Wirtschaft im laufenden Jahr von 2,4 auf 2,1 Prozent-punkte des Bruttoinlandsproduktes gesenkt. Als Begründung nannte die CEPAL die weiterhin niedrigen staatlichen Einnahmen ausgelöst durch den gesunkenen Ölpreis auf dem Welt-markt sowie den gedämpften Binnenmarkt.

Weitere Informationen zu der Situation in Kolumbien entnehmen Sie bitte dem Länderbericht anbei.

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  • Datum: 04.10.2016
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon P. Balzert

Telegramm Kolumbien: Bevölkerung stimmt gegen Friedensvertrag zwischen Regierung und FARC-Guerilla

Die kolumbianische Bevölkerung hat am Sonntag mit einer knappen Mehrheit gegen den ausgehandelten Friedensvertrag zwischen Regierung und...

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Die kolumbianische Bevölkerung hat am Sonntag mit einer knappen Mehrheit gegen den ausgehandelten Friedensvertrag zwischen Regierung und FARC-Guerilla gestimmt.

Mehr Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in Kolumbien können Sie dem Telegramm entnehmen.

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  • Datum: 26.04.2016
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon P. Balzert

Länderbericht Kolumbien: Aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft und Politik

Die kolumbianische Wirtschaft wird wie viele Volkswirtschaften der Region von den Konsequenzen der gesunkenen Rohstoffpreise und dem starken...

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Die kolumbianische Wirtschaft wird wie viele Volkswirtschaften der Region von den Konsequenzen der gesunkenen Rohstoffpreise und dem starken US-Dollar beeinflusst. Der Wertverlust des Peso gegenüber dem US-Dollar konnte zuletzt jedoch wieder gebremst werden. Die psychologisch wichtige 3000-Peso-Marke für einen US-Dollar ist seit Mitte April wieder unterschritten worden. Aktuell kostet ein US-Dollar 2946 Pesos. Seit Mitte 2014 hat der Peso gegenüber dem US-Dollar rund 70 Prozent seines Wertes verloren. Die Ratingagentur Standard & Poor’s stufte die Kreditwürdigkeit des Landes Anfang des Jahres auf „negativ“ herunter. Der starke US-Dollar hat Importe nach Kolumbien deutlich verteuert, die einheimische Industrie gleichzeitig international wettbewerbsfähiger gemacht.

Mehr Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in Kolumbien können Sie dem ausführlichen Länderbericht entnehmen.

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Unternehmensnachrichten

  • Datum: 09.04.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Unternehmensnachrichten

German Foreign Direct Investment in Colombia

There are many sectors within the Colombian economy that could be of interest to German investors, as many German companies can bring best...

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There are many sectors within the Colombian economy that could be of interest to German investors, as many German companies can bring best practices to the field. This includes agro-industry, which is a boundless sector covering biofuels, horticulture, coffee and cocoa, and even aquaculture. This sector is particularly appealing to German investors due to the potential exports of shrimp, tilapia, trout, and processed seafood, which would meet the needs of seafood consumption trends in the European Union. A more traditional route would be to explore the possibilities within coffee production as Colombia is known for its tasteful coffee beans, most of which end up being exported to the United States and Europe.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • Datum: 22.06.2012
  • Land:Kolumbien
  • Branche:Luftverkehr
  • Kategorie:Unternehmensnachrichten

AVIANCA, TACA AIRLINES und COPA AIRLINES treten der Star Alliance bei

Strategischer Ausbau des Netzwerks in Lateinamerika

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PANAMA-STADT/PANAMA, BOGOTA/KOLUMBIEN – Star Alliance hat ab sofort Avianca, TACA Airlines und Copa Airlines in das Luftfahrtbündnis aufgenommen. Damit festigt Star Alliance ihre Präsenz in Lateinamerika und nimmt beinahe 50 neue Flughäfen in ihr Netzwerk auf.

Berichte & Analysen

  • Datum: 17.07.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

The International Crisis Group: The Missing Peace - Colombia’s New Government and Last Guerrillas

Die Friedensverhandlungen zwischen Kolumbiens letzter verbleibender Guerilla-Gruppe ELN und der kolumbianischen Regierung könnten durch die...

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Die Friedensverhandlungen zwischen Kolumbiens letzter verbleibender Guerilla-Gruppe ELN und der kolumbianischen Regierung könnten durch die Amtseinführung von Iván Duque Anfang August gefährdet werden. Duque äußerte sich im Wahlkampf bereits kritisch über das Friedensabkommen mit der FARC und kündigte an, dies nachverhandeln zu wollen, was das Misstrauen der ELN gegenüber seiner Regierung weiter verstärken könnte. Auf der anderen Seite sorgte zunehmende Gewalt der ELN für einen Abbruch der letzten Friedensgespräche im Januar 2018 und eine wachsende Ablehnung in der Zivilbevölkerung. Ein kurzfristiger Verhandlungserfolg, beispielsweise durch einen neuen Waffenstillstand, wäre wichtig, um die Fortführung der Gespräche unter Duque zu sichern.

Den vollständigen Bericht erhalten Sie hier.

  • Datum: 26.06.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

International Crisis Group: Risky Business - The Duque Government’s Approach to Peace in Colombia

Der Wunsch der Regierung Duques das Friedensabkommen zu ändern, könnte weitreichende Folgen haben. Viel hängt nun davon ab, wie die...

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Der Wunsch der Regierung Duques das Friedensabkommen zu ändern, könnte weitreichende Folgen haben. Viel hängt nun davon ab, wie die Kampagnenversprechen aus dem Wahlkampf umgesetzt werden. Der Versuch das Abkommen zu torpedieren oder Maßnahmen zu ergreifen, die die längerfristigen Ziele behindern, würde wahrscheinlich zu größerer Instabilität führen.

Lesen Sie anbei einen Bericht der International Crisis Group dazu.

Latin America Report N°67 | 21 June 2018

  • Datum: 20.03.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

SWP-Aktuell: Arbeitsstandards in Handelsabkommen – ein Weg zu mehr Nachhaltigkeit? Der Fall Kolumbien zeigt Potential und Grenzen bilateraler Vertragsklauseln

Ökologische und soziale Anliegen werden immer häufiger in Freihandelsabkommen verankert. Von Seiten der EU geschieht dies im Rahmen eines...

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Ökologische und soziale Anliegen werden immer häufiger in Freihandelsabkommen verankert. Von Seiten der EU geschieht dies im Rahmen eines Dialogansatzes (»soft approach«); die USA wiederum setzen dabei auf die Drohung mit Handelssanktionen. Ein interessanter Fall in diesem Zusammenhang ist Kolumbien. Das Land hat Abkommen mit den USA, Kanada und der EU geschlossen, die von den jeweiligen Parlamenten erst ratifiziert wurden, als in den Verträgen auch festgeschrieben war, dass die Situation von Gewerkschaften und Arbeiterschaft zu verbessern sei. In den letzten Jahren war das Verhältnis von Handelspolitik, Nachhaltigkeit und Menschenrechten aber grundsätzlich umstritten. Die bislang gemachten Erfahrungen mit Arbeitsklauseln erlauben Schlussfolgerungen für die Ausgestaltung handelspolitischer Instrumente, auch jener der EU. Dabei bestätigt sich, wie wichtig Nachhaltigkeitsbestimmungen in Handelsabkommen und die Stärkung landesinterner Institutionen sind.

Das Papier entstand im Rahmen des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderten Projekts »Außenwirtschaft und Entwicklungsländer im Lichte der Ziele zur nachhaltigen Entwicklung«.

Autorin: Evita Schmieg

Hier können Sie zwischen der Kurzfassung und der Volltextversion wählen.

  • Datum: 21.02.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

SWP-Aktuell * Kolumbiens Frieden und Venezuelas Krise

Trotz aller politischen Versuche, den kolumbianischen Friedensprozess und die inneren Verwerfungen in Venezuela voneinander zu isolieren, deuten viele Anzeichen darauf hin, dass sich beide Entwicklungen zunehmend verknüpfen. Krisenkonstellationen eines prekären Friedens in Kolumbien und einer autoritären Erstarrung in Venezuela drohen ineinander überzugehen. Es gibt die begründete Sorge, dass dadurch neue Gewaltdynamiken entstehen. Die beiden Nachbarländer in den Anden sind durch ideologische Konfrontation, Grenzkonflikte, illegale Gewaltakteure, Migrationsströme, Drogenökonomie und wirtschaftlichen Austausch so eng miteinander verbunden, dass sich die einzelnen Probleme sowohl innerhalb der beiden Länder als auch grenzüberschreitend kaum mehr voneinander trennen lassen. Dabei werden die Friedensbemühungen in Kolumbien durch die politische und wirtschaftliche Krise in Venezuela erheblich beeinträchtigt. Um nachhaltigen Schaden zu vermeiden, sind integrale Lösungen gefragt. Gestützt werden müssten sie nicht nur von den beiden Staaten selbst, sondern auch von der internationalen Gemeinschaft.

  • Datum: 17.11.2017
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

FES * Die Gründung der FARC als politische Partei in Kolumbien

Die auf dem Gründungskongress der FARC getroffenen Entscheidungen, ob diese nun mutig waren oder nicht, haben letztendlich viel mit dem Stand der Umsetzung des Friedensvertrags zu tun sowie mit den Ängsten der Guerilla-Gemeinschaft – einer Gemeinschaft, die eine Guerilla war, nun aber in die Sphäre des legalen politischen Lebens eintritt.

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Letztlich möchte sie nicht nur eine weitere politische Partei sein, sondern dem Land die eigene Version der Geschichte erzählen: Warum haben sie gekämpft? Warum haben sie diesen Krieg geführt? Und dies kann sie in einem demokratischen Rahmen tun. Sie sind dabei allerdings mit einem Land konfrontiert, welches diese Erzählung nicht nur nicht hören will, sondern die Guerilla auf irgendeine Art und Weise ablehnt und verabscheut.

Archiv

  • Datum: Am 22.05.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Termine

Sprechtag der AHK Kolumbien - in Hamburg

Wir laden Sie herzlich zu einem individuellen Beratungsgespräch in Hamburg mit Herrn Thomas Voigt, Hauptgeschäftsführer der AHK Kolumbien...

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Wir laden Sie herzlich zu einem individuellen Beratungsgespräch in Hamburg mit Herrn Thomas Voigt, Hauptgeschäftsführer der AHK Kolumbien ein.

Sie interessieren sich für den Markteinstieg nach Kolumbien? Sie möchten sich über die aktuelle Lage der kolumbianischen Wirtschaft oder Investitionsmöglichkeiten vor Ort informieren? Oder haben Fragen zur Firmengründung, Geschäftspartnersuche oder zu juristischen und anderen Themen? Herr Voigt wird Ihnen im Rahmen des Sprechtages der AHK Kolumbien in dem einstündigen, persönlichen Termin gern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Gern werden wir versuchen, Sie für die Beratung in Ihrem Unternehmen zu besuchen. Bei einer sehr hohen Nachfrage werden die Termine in unserer Handelskammer stattfinden.

Sprechtag durch die AHK Kolumbien
Dienstag, der 22. Mai 2018, 9 bis 16 Uhr
Handelskammer Hamburg
Vorraum zum Rathaus
Adolphsplatz 1
20457 Hamburg

Anmeldelink hier.
Die Beratung kostet 50 Euro zzgl. MwSt..
Eine Anmeldung ist erforderlich.

  • Datum: Am 03.05.2018
  • Land:Chile
  • Kategorie:Termine

Chile & Kolumbien: Marktchancen erkennen und nutzen - in Ludwigshafen

Chile und Kolumbien zählen zu den interessantesten Märkten für deutsche Unternehmen in Südamerika. Beide Länder sind für ausländische...

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Chile und Kolumbien zählen zu den interessantesten Märkten für deutsche Unternehmen in Südamerika. Beide Länder sind für ausländische Investoren und Lieferanten aufgeschlossen und verfolgen seit Jahren eine unternehmensfreundliche Wirtschaftspolitik. In Chile hat der neu gewählte Präsident Sebastián Piñera ein Bündel von Maßnahmen angekündigt, um die Konjunktur anzukurbeln. So plant er unter anderem Steuererleichterungen für Unternehmen und eine Flexibilisierung des Arbeitsrechts. Auch in Kolumbien stehen die Zeichen auf stärkeres Wirtschaftswachstum. Die Regierung investiert massiv in die öffentliche Infrastruktur, der private Konsum und der Außenhandel nehmen zu. Deutsche Unternehmen konnten ihre Ausfuhren nach Kolumbien letztes Jahr deutlich steigern. In der Veranstaltung erläutern Ihnen Experten und Unternehmer mit Erfahrung vor Ort, welche Chancen deutsche Firmen in Chile und Kolumbien finden, auf welche Herausforderungen sie sich einstellen müssen und wie sie Geschäfte in den beiden Ländern erfolgreich tätigen können. Das Programm sowie die Anmeldeinformationen finden Sie anbei.

Veranstaltungstermin: Donnerstag, 3. Mai 2018 13:00 Uhr
Veranstaltungsort: IHK Pfalz
Ludwigsplatz 2-4 | 67059 Ludwigshafen
Haus I, Sitzungssaal I. 101 (Westpfalz)

Anmeldeschluss: 27. April 2018
Entgelt: 90,00 Euro
inkl. Unterlagen/Verpflegung

Ansprechpartner: Frank Panizza | IHK Pfalz
Tel. 0621 5904-1930
frank.panizza@pfalz.ihk24.de

  • Datum: Am 22.03.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Termine

Wirtschaftstag Kolumbien: Kolumbien nach der FARC - in Stuttgart

22. März 2018, 14-18.30 UhrHaus der WirtschaftStuttgart In Lateinamerika gehört Kolumbien zu den führenden Wirtschaftsnationen. Neben der...

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22. März 2018, 14-18.30 Uhr
Haus der Wirtschaft
Stuttgart

In Lateinamerika gehört Kolumbien zu den führenden Wirtschaftsnationen. Neben der Pazifikallianz mit einem Wirtschaftsraum von rund 214 Millionen Einwohnern sowie Freihandelsabkommen mit den USA und der EU verbessern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen laufend. Vorteilhaft sind für Kolumbien die strategische Lage des Landes als Produktionshub und Drehscheibe zwischen Nord- und Südamerika, der Reichtum an Ressourcen, Geographie und Klima sowie das vorhandene Arbeitskräftepotenzial.

Nach der Verabschiedung des Friedensabkommens mit der FARC-Guerilla durch das Parlament Ende 2016 hofft Kolumbiens Wirtschaft auf weitere Impulse.

Des Weiteren wird Kolumbien 2018 der OECD beitreten, was als Signal wirtschaftspolitischer Verlässlichkeit für ausländische Firmen angesehen wird. Kolumbien ist somit neben dem Friedensabkommen "open for business".

Marktchancen für deutsche Unternehmen bestehen in den Bereichen Bergbau sowie Oil & Gas, in der Nah-rungsmittel-, Metall- und chemischen Industrie sowie in der Medizintechnik. Umfassende Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sowie im Bereich Urban Technologies versprechen gute Geschäftschancen, ebenso bei Beratung und Engineering, Umwelttechnologien und Erneuerbaren Energien.

Im Rahmen unserer Informationsveranstaltung möchten wir Sie ausführlicher über die Chancen und Herausforderungen auf dem kolumbianischen Markt informieren. Durch Wirtschaftsexperten und Erfahrungsberichte von baden-württembergischen Firmenvertretern, die bereits in Kolumbien aktiv sind, erhalten Sie Informationen aus erster Hand und können Kontakte knüpfen zu Unter-nehmen, die ebenfalls an Kolumbien interessiert sind.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie anbei.

  • Datum: Am 08.11.2017
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Termine

Perspektiven und Herausforderungen des kolumbianischen Friedensprozesses - in Berlin

Umsetzung des Friedensabkommens mit den FARC / Friedensverhandlungen mit der ELN Referenten: Juan Mayr MaldonadoMitglied der mit der ELN...

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Umsetzung des Friedensabkommens mit den FARC / Friedensverhandlungen mit der ELN

Referenten:

Juan Mayr Maldonado
Mitglied der mit der ELN verhandelnden Gruppe der kolumbianischen Regierung

Tom Koenigs
Beauftragter des Bundesaußenministers zur Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien

 

Eine Veranstaltung des Instituts für Internationale Zusammenarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. in Kooperation mit der Botschaft der Republik Kolumbien

Mittwoch, 8. November 2017, 18:30 bis 21:00 Uhr
Botschaft der Republik Kolumbien
Taubenstraße 23
10117 Berlin

Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail an ealemania(at)cancilleria.gov.co
Sprache: Spanisch mit Übersetzung ins Deutsche

Perspektiven und Herausforderungen des kolumbianischen Friedensprozesses

Mit der Beendigung des mehr als 50 Jahre andauernden innerstaatlichen bewaffneten Konflikts hat sich die seit 2010 amtierende Regierung von Staatspräsident Juan Manuel Santos ein anspruchsvolles Ziel gesetzt. Seit Ende 2012 wurden in Havanna offizielle Friedensgespräche mit den FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia), einer von zwei in Kolumbien existierenden Guerillas, geführt. Am 26. September 2016 konnte ein Friedensvertrag unterzeichnet werden.

Das Abkommen wurde zunächst in einem von der Regierung am 2. Oktober 2016 freiwillig abgehaltenen Referendum mit 50,2 Prozent der Stimmen abgelehnt – ein herber Rückschlag im Ringen um einen Friedensschluss. Knapp zwei Monate später kam eine in wesentlichen Punkten überarbeitete Vereinbarung zustande. Über die neue Version stimmte nicht mehr die Bevölkerung ab, sondern deren verfassungsmäßiger Vertreter, der Kongress. Am 30. November 2016 trat der modifizierte Vertrag mit seiner Ratifizierung durch das Repräsentantenhaus des aus zwei Kammern bestehenden Kongresses in Kraft. Wenige Tage darauf wurde Staatspräsident Juan Manuel Santos mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Der von der Regierung Santos eingeschlagene Weg ist zweifelsohne richtig, aber lang und steinig. In diesem Zusammenhang stellen sich u.a. die folgenden Fragen: a) Wird trotz einer bezüglich dieses Themas gespaltenen kolumbianischen Gesellschaft die Umsetzung des mit den FARC geschlossenen Friedensvertrages gelingen? und b) Wird man auch demnächst mit der ELN (Ejército de Liberación Nacional), der im Vergleich zur FARC kleineren Guerilla, zu einem Friedensschluss kommen?

Gemeinsam mit Juan Mayr Maldonado, Mitglied der mit der ELN verhandelnden Gruppe der kolumbianischen Regierung, und Tom Koenigs, Beauftragter des Bundesaußenministers zur Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien, wollen wir diesen und weiteren Fragen nachgehen und laden Sie hierzu herzlich ein.

  • Datum: Vom 31.10.2017 bis 02.11.2017
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Termine

Umwelttechnikmesse Ambientec 2017 in Kolumbien – Messe und Fachkongress in Bogotá und Medellín

Die Auslandshandelskammer Kolumbien (AHK Kolumbien) veranstaltet mit Unterstützung der energiewaechter GmbH vom 31. Oktober bis 02....

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Die Auslandshandelskammer Kolumbien (AHK Kolumbien) veranstaltet mit Unterstützung der energiewaechter GmbH

vom 31. Oktober bis 02. November 2017
die Ambientec 2017
Internationale Umwelttechnik Messe mit einer Messe in Bogotá
(31. Oktober bis 01. November 2017)
und
einem Fachkongress in Medellín
(02. November 2017).

Die Veranstaltungen richten sich an die Anbieter von Dienstleistungen und Produkten der Umwelttechnik, insbesondere in den Bereichen Nutzung und Wiederverwertung von Abfällen, Wasser- und Abwassermanagement sowie Energieerzeugung durch organische Reststoffe/Biogas. Teilnehmer können sich mit eigenen Vorträgen am Messeprogramm beteiligen und von der AHK Kolumbien im Vorfeld organisierte individuelle B2B-Meetings wahrnehmen.

Alle Informationen zur Teilnahme, ein ausführliches Factsheet sowie das Anmeldeformular finden Sie auf der [Veranstaltungswebsite].

Bei Interesse und Rückfragen steht Ihnen Herr Markus Winter (Tel.: 030 797 444 113, E-Mail: mdw(at)energiewaechter.de) von der energiewaechter GmbH gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Anhang.

Pressespiegel

Eine exklusive wöchentliche Zusammenstellung der Pressestimmen finden Sie bei uns im Mitgliederbereich.