Länder Informationen

Venezuela

Fläche

912.050 km²

Hauptstadt

Caracas

Regierungschef

Nicolás Maduro

Einwohnerzahl

31 million

Ihr Ansprechpartner

Simon P. Balzert

Regional Manager Argentina, Colombia, Paraguay, Uruguay, Venezuela

s.balzert@lateinamerikaverein.de

+49 (0) 40 413 43 149

Wirtschaftsdaten Venezuela

Basisdaten im Überblick 2017 2018 2019
BIP-Wachstum / Prognose: IWF -9,5% 12% -5,5%
1. offizieller Wechselkurs US$/Bolívar BsF 10 BsS 60 BsF 10
Wechselkurs Schwarzmarkt-US$/Bolívar BsF 111413 BsS 92,33 BsF 194000
Inflation 2700% 1.000.000% 10 Mio.%P

Legende

P = Prognose
Update: 11.01.2019

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Publikationen

  • Datum: 15.11.2017
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Telegramm: Default in Venezuela

Das Land steht nach einem teilweisen Zahlungsausfall vor der Pleite. Nach ergebnislosen Verhandlungen mit Gläubigern erklärten die...

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Das Land steht nach einem teilweisen Zahlungsausfall vor der Pleite. Nach ergebnislosen Verhandlungen mit Gläubigern erklärten die Ratingagenturen Standard & Poor's (S&P) und Fitch Venezuela für nur noch eingeschränkt zahlungsfähig.

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Das vollständige Telegramm finden Sie anbei.

  • Datum: 19.07.2017
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon P. Balzert

Krise in Venezuela: Wie halten sich deutsche Unternehmen im Land über Wasser?

Die Situation in Venezuela verschlechtert sich zunehmend: Die Regierung von Präsident Maduro steht stark unter Druck, bei landesweiten...

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Die Situation in Venezuela verschlechtert sich zunehmend: Die Regierung von Präsident Maduro steht stark unter Druck, bei landesweiten Protesten sind in den vergangenen Monaten knapp 100 Menschen ums Leben gekommen. Fast alle Venezolaner leiden unter Lebensmittel- und Medikamentenknappheit. Die Wirtschaft des ölreichen Staates liegt am Boden, schrumpft auch im laufenden Jahr erneut deutlich, die Währung verliert im Zuge einer gewaltigen Inflation an Wert: Aktuell kostet ein US-Dollar auf dem Schwarzmarkt bereits 8500 Bolívar. Der LAV hat drei Mitgliedsunternehmen aus verschiedenen Branchen gefragt, wie sie die aktuelle Lage einschätzen und was das für ihr Geschäft bedeutet.

Weitere Informationen zu der Situation in Venezuela entnehmen Sie bitte dem Länderbericht anbei.

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  • Datum: 11.11.2016
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon P. Balzert

Länderbericht Venezuela: Dialog zwischen Regierung und Opposition nach Stopp des Abwahlreferendums ergebnislos

In der tiefen politischen Krise in Venezuela gibt es nach den Dialogbemühungen des Vatikans vorerst keine weiteren Ergebnisse. Diosdado...

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In der tiefen politischen Krise in Venezuela gibt es nach den Dialogbemühungen des Vatikans vorerst keine weiteren Ergebnisse. Diosdado Cabello, zweitwichtigster Mann der Regierungspartei PSUV nach Präsident Nicolás Maduro, hat vorgezogene Präsidentenwahlen als Kompromiss zwischen Regierung und Opposition ausgeschlossen. Andere lateinamerikanische Staaten hatten sich zuvor dafür ausgesprochen, den angestoßenen Dialog zwischen Regierung und Opposition nicht abzubrechen. Bei Demonstrationen gegen die Regierung war es zu Auseinandersetzungen gekommen.

Mehr Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in Venezuela können Sie dem ausführlichen Länderbericht entnehmen.

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  • Datum: 07.12.2015
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon Balzert

LAV-Telegramm Venezuela: Sozialisten verlieren Mehrheit im venezolanischen Parlament

Bei den Parlamentswahlen im krisengeplagten Venezuela errang das konservative Bündnis Mesa de la Unidad Democrática (MUD) mindestens 99 der 167 Mandate.

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An die Sozialisten von Staatschef Nicolás Maduro gingen mindestens 46 Sitze, bei den weiteren 22 Mandaten sind die Mehrheiten noch unklar. Es kam am Wahltag zu keinen größeren Ausschreitungen.

Zum ersten Mal seit 16 Jahren hat sich damit die Opposition in Venezuela bei der Wahl zur Nationalversammlung gegen die Sozialistische Einheitspartei PSUV durchgesetzt. Nach Angaben der Wahlbehörde vom frühen Montagmorgen lag die Wahlbeteiligung bei rund 74 Prozent.

Präsident Maduro gestand die Niederlage seines Lagers umgehend ein. Er werde das Ergebnis akzeptieren, sagte er in einer ersten Reaktion kurz nach Mitternacht. Dennoch machte er einen „Krieg des Kapitalismus und der Wirtschaft gegen das venezolanische Volk“ für die Wahlschlappe verantwortlich.

Weitere Informationen zu den Wahlen in Venezuela können Sie dem LAV-Telegramm entnehmen.

  • Datum: 03.09.2015
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Länderbericht Venezuela: Grenzkonflikte mit Guyana und Kolumbien

Venezuela legt sich mit seinen Nachbarn an: Im Osten fordert Präsident Maduro zwei Drittel des Staatsgebiet von Guyana ein, im Westen schließt die Regierung die Grenze zu Kolumbien und macht illegale Einwanderer aus dem Nachbarland für die schwere wirtschaftliche und politische Krise in Venezuela verantwortlich.

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Venezuela hat in den vergangenen Wochen mehr als Tausend Kolumbianer, die in der Grenzregion lebten, abgeschoben und die Grenzübergänge geschlossen. Viele der Kolumbianer kamen kurz darauf zurück, um ihr Hab und Gut zu retten.

Mehr Informationen zu der aktuellen  Entwicklung in Venezuela können Sie dem ausführlichen Länderbericht entnehmen. 

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Unternehmensnachrichten

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Berichte & Analysen

  • Datum: 08.02.2019
  • Land:Venezuela
  • Branche:Politik
  • Kategorie:Berichte & Analysen
  • Autor:Sabine Kurtenbach

Venezuela – Wahlen allein reichen nicht

In der aktuellen Krise Venezuelas verbinden sich verschiedene historische Konflikte zu einer gefährlichen Mixtur: Die Abhängigkeit vom Öl...

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In der aktuellen Krise Venezuelas verbinden sich verschiedene historische Konflikte zu einer gefährlichen Mixtur: Die Abhängigkeit vom Öl und das Vordringen der organisierten Kriminalität, die Entwertung institutioneller Kanäle der Konfliktbearbeitung, ein hohes Maß an Gewalt und die Internationalisierung der Auseinandersetzung. Der Ausgang ist ungewiss. Wahlen und ein Regierungswechsel alleine werden die strukturell verankerten Konflikte nicht lösen.Venezuela ist ein reiches Land. Es besitzt die größten Ölreserven der Welt, ist dadurch aber in hohem Maße von Schwankungen der internationalen Preise abhängig. Weder die traditionellen Eliten noch der Chavismus haben es vermocht, ein alternatives Entwicklungsmodell umzusetzen. Dagegen wächst der Einfluss transnational agierender krimineller Organisationen.

Weitere Informationen unter diesem Link

  • Datum: Am 30.01.2019
  • Land:Venezuela
  • Branche:Wirtschaftsförderung
  • Kategorie:Berichte & Analysen
  • Autor:Nueva Sociedad

Die Entwicklung Venezuelas

In welche Richtung bewegt sich Venezuela? Das politische Magazin Nueva Sociedad holte Meinungen prominenter Intellektueller und Analytiker...

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In welche Richtung bewegt sich Venezuela? Das politische Magazin Nueva Sociedad holte Meinungen prominenter Intellektueller und Analytiker mit unterschiedlichen Ansichten über eine komplexes, unsicheres Venezuela ein, um verschiedene Aspekte der aktuellen Krise, die das Land fast 20 Jahre nach der bolivarischen Revolution erlebt, zu durchleuchten. 

  • Datum: 21.12.2018
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen
  • Autor:KAS

Die vergessene Krise

Für viele Venezolaner wird das Weihnachtsfest 2018 eines der traurigsten in der neueren Geschichte des erdölreichsten Landes der Welt. Die...

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Für viele Venezolaner wird das Weihnachtsfest 2018 eines der traurigsten in der neueren Geschichte des erdölreichsten Landes der Welt. Die anhaltende Hyperinflation, die schlechte Versorgungslage und die hohe Arbeitslosigkeit stellen die meisten Venezolaner vor existentielle Herausforderungen. Einem Großteil der Bevölkerung blieb daher als einziger Ausweg nur die Auswanderung. So müssen viele venezolanische Familien getrennt von ihren Verwandten und Freunden die Weihnachtszeit verleben. Auch 2019 verspricht keine positiven Veränderungen.

Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. | Regionalteam Lateinamerika | Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit

Den vollständigen Bericht der KAS lesen Sie hier.

  • Datum: 27.09.2018
  • Land:Venezuela
  • Branche:Branchenübergreifend
  • Kategorie:Berichte & Analysen
  • Autor:Crisis Group

How to Respond to Venezuela’s Humanitarian Emergency

Die humanitäre Notlage in Venezuela dauert weiter an, seit 2015 sind rund 1,6 Millionen Menschen geflohen. Venezuelas Regierung behauptet,...

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Die humanitäre Notlage in Venezuela dauert weiter an, seit 2015 sind rund 1,6 Millionen Menschen geflohen. Venezuelas Regierung behauptet, die Krise sei von ausländischen Medien erfunden, beschuldigt die im August 2017 eingeführten finanziellen Sanktionen der USA und verweigert humanitäre Hilfe. Doch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Seit Präsident Nicolás Maduro das Amt 2013 übernahm, ist die Wirtschaft aufgrund von Missmanagement und der Ölkrise um die Hälfte geschrumpft, durch die Hyperinflation steigen die Preise derzeit monatlich um über 200%. Das öffentliche Gesundheitssystem ist zusammengebrochen, es fehlt Essen und Medizin, bis zu 90% der Bevölkerung lebt in Armut. Hinzu kommt eine politische Krise im Land, die Regierung nutzt die Justiz und die Sicherheitskräfte um Proteste und Regierungsgegner zu unterdrücken. Das Ergebnis der diesjährigen Wahlen hat weder die USA und die EU, noch die Lima-Gruppe anerkannt. Um die Krise in den Griff zu bekommen bedarf es vor allem Lösungen aus Lateinamerika. Die Regierungen der betroffenen Länder sollten Druck auf Maduro ausüben und ähnlich wie die USA, Kanada und die EU zielgerichtete Sanktionen gegen Venezuelas Regierung verhängen. Außerdem müssen sich die Regierungen Lateinamerikas auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten, durch plötzliche politische Veränderungen in Venezuela wie einen möglichen Zerfall der Regierung, würde sich die Krise noch weiter verschärfen. In diesem Fall müssten sofortige finanzielle Hilfsmaßnahmen für die Länder, die die Hauptlast der Migrationskrise tragen, geleistet werden. Die IAE schätzt, dass Kolumbien jetzt schon 1,6 Milliarden US-Dollar benötigt, weit mehr als die von den USA und der EU in diesem Jahr bereitgestellten 50 Millionen US-Dollar.

Crisis Group I 25.09.18

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

  • Datum: 30.08.2018
  • Land:Nicaragua
  • Kategorie:Berichte & Analysen

SWP-Aktuell: Migrationskrisen in Lateinamerika

Der seit 2014 anschwellende Exodus aus dem krisengeschüttelten Venezuela hat sich zu einer Massenflucht entwickelt. Bis zu vier Millionen...

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Der seit 2014 anschwellende Exodus aus dem krisengeschüttelten Venezuela hat sich zu einer Massenflucht entwickelt. Bis zu vier Millionen Bürger könnten bis Ende 2018 ihr Land verlassen haben. Das wären mehr als 10 Prozent der venezolanischen Bevölkerung. Zentrale Motive für diese dramatische Migrationsbewegung sind die Suche nach Schutz durch Asyl und die Hoffnung auf bessere Lebenschancen. Ein weiterer Auswanderungsstrom, wenn auch mit geringeren Dimensionen, geht von Nicaragua aus. Beide Fälle haben spürbare Folgen für die Nachbarstaaten, die unvorbereitet mit einem massiven Zuzug an Menschen konfrontiert sind. Mittlerweile baut sich eine regionale Krise auf. Der Ruf nach humanitärer Hilfe und multilateraler Kooperation wird immer lauter, doch die autoritären Regierungen in Caracas und Managua verweigern sich jeder Zusammenarbeit. Beide Regime sind außenpolitisch isoliert, was politische Lösungen erschwert.

Günther Maihold
Migrationskrisen in Lateinamerika
Die autoritären Regime von Venezuela und Nicaragua lösen Fluchtwellen aus
SWP-Aktuell 2018/A 46, August 2018, 4 Seiten

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Pressespiegel

Eine exklusive wöchentliche Zusammenstellung der Pressestimmen finden Sie bei uns im Mitgliederbereich.

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