Länder Informationen

Venezuela

Fläche

912.050 km²

Hauptstadt

Caracas

Regierungschef

Nicolás Maduro

Einwohnerzahl

31,5 million

Ihr Ansprechpartner

Simon P. Balzert

Regional Manager Argentina, Colombia, Paraguay, Uruguay, Venezuela

s.balzert@lateinamerikaverein.de

+49 (0) 40 413 43 149

Wirtschaftsdaten Venezuela

Basisdaten im Überblick 2016 2017 2018
BIP-Wachstum / Prognose: IWF -16,5% -9,5% -5,5%P
1. offizieller Wechselkurs US$/Bolívar am 31.12. - 2018: 21.02. Bs 10 Bs 10 Bs 25000
Wechselkurs Schwarzmarkt-US$/Bolívar am 31.12. – 2018: 21.02. Bs 3165 Bs 111413 Bs 232727
Inflation 525% 2700% 30000%P

Legende

P = Prognose
Update: 21.02.2018

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Publikationen

  • Datum: 15.11.2017
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Telegramm: Default in Venezuela

Das Land steht nach einem teilweisen Zahlungsausfall vor der Pleite. Nach ergebnislosen Verhandlungen mit Gläubigern erklärten die...

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Das Land steht nach einem teilweisen Zahlungsausfall vor der Pleite. Nach ergebnislosen Verhandlungen mit Gläubigern erklärten die Ratingagenturen Standard & Poor's (S&P) und Fitch Venezuela für nur noch eingeschränkt zahlungsfähig.

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Das vollständige Telegramm finden Sie anbei.

  • Datum: 19.07.2017
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon P. Balzert

Krise in Venezuela: Wie halten sich deutsche Unternehmen im Land über Wasser?

Die Situation in Venezuela verschlechtert sich zunehmend: Die Regierung von Präsident Maduro steht stark unter Druck, bei landesweiten...

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Die Situation in Venezuela verschlechtert sich zunehmend: Die Regierung von Präsident Maduro steht stark unter Druck, bei landesweiten Protesten sind in den vergangenen Monaten knapp 100 Menschen ums Leben gekommen. Fast alle Venezolaner leiden unter Lebensmittel- und Medikamentenknappheit. Die Wirtschaft des ölreichen Staates liegt am Boden, schrumpft auch im laufenden Jahr erneut deutlich, die Währung verliert im Zuge einer gewaltigen Inflation an Wert: Aktuell kostet ein US-Dollar auf dem Schwarzmarkt bereits 8500 Bolívar. Der LAV hat drei Mitgliedsunternehmen aus verschiedenen Branchen gefragt, wie sie die aktuelle Lage einschätzen und was das für ihr Geschäft bedeutet.

Weitere Informationen zu der Situation in Venezuela entnehmen Sie bitte dem Länderbericht anbei.

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  • Datum: 11.11.2016
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon P. Balzert

Länderbericht Venezuela: Dialog zwischen Regierung und Opposition nach Stopp des Abwahlreferendums ergebnislos

In der tiefen politischen Krise in Venezuela gibt es nach den Dialogbemühungen des Vatikans vorerst keine weiteren Ergebnisse. Diosdado...

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In der tiefen politischen Krise in Venezuela gibt es nach den Dialogbemühungen des Vatikans vorerst keine weiteren Ergebnisse. Diosdado Cabello, zweitwichtigster Mann der Regierungspartei PSUV nach Präsident Nicolás Maduro, hat vorgezogene Präsidentenwahlen als Kompromiss zwischen Regierung und Opposition ausgeschlossen. Andere lateinamerikanische Staaten hatten sich zuvor dafür ausgesprochen, den angestoßenen Dialog zwischen Regierung und Opposition nicht abzubrechen. Bei Demonstrationen gegen die Regierung war es zu Auseinandersetzungen gekommen.

Mehr Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in Venezuela können Sie dem ausführlichen Länderbericht entnehmen.

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  • Datum: 07.12.2015
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen
  • Autor:Simon Balzert

LAV-Telegramm Venezuela: Sozialisten verlieren Mehrheit im venezolanischen Parlament

Bei den Parlamentswahlen im krisengeplagten Venezuela errang das konservative Bündnis Mesa de la Unidad Democrática (MUD) mindestens 99 der 167 Mandate.

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An die Sozialisten von Staatschef Nicolás Maduro gingen mindestens 46 Sitze, bei den weiteren 22 Mandaten sind die Mehrheiten noch unklar. Es kam am Wahltag zu keinen größeren Ausschreitungen.

Zum ersten Mal seit 16 Jahren hat sich damit die Opposition in Venezuela bei der Wahl zur Nationalversammlung gegen die Sozialistische Einheitspartei PSUV durchgesetzt. Nach Angaben der Wahlbehörde vom frühen Montagmorgen lag die Wahlbeteiligung bei rund 74 Prozent.

Präsident Maduro gestand die Niederlage seines Lagers umgehend ein. Er werde das Ergebnis akzeptieren, sagte er in einer ersten Reaktion kurz nach Mitternacht. Dennoch machte er einen „Krieg des Kapitalismus und der Wirtschaft gegen das venezolanische Volk“ für die Wahlschlappe verantwortlich.

Weitere Informationen zu den Wahlen in Venezuela können Sie dem LAV-Telegramm entnehmen.

  • Datum: 03.09.2015
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Länderbericht Venezuela: Grenzkonflikte mit Guyana und Kolumbien

Venezuela legt sich mit seinen Nachbarn an: Im Osten fordert Präsident Maduro zwei Drittel des Staatsgebiet von Guyana ein, im Westen schließt die Regierung die Grenze zu Kolumbien und macht illegale Einwanderer aus dem Nachbarland für die schwere wirtschaftliche und politische Krise in Venezuela verantwortlich.

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Venezuela hat in den vergangenen Wochen mehr als Tausend Kolumbianer, die in der Grenzregion lebten, abgeschoben und die Grenzübergänge geschlossen. Viele der Kolumbianer kamen kurz darauf zurück, um ihr Hab und Gut zu retten.

Mehr Informationen zu der aktuellen  Entwicklung in Venezuela können Sie dem ausführlichen Länderbericht entnehmen. 

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Unternehmensnachrichten

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Berichte & Analysen

  • Datum: 19.06.2018
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

InSight Crime: Venezuela - A Mafia State?

Kriminelle Strukturen innerhalb staatlicher Institutionen, klare Anzeichen einer Kleptokratie, Aufhebung des Gewaltmonopols des Staates und...

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Kriminelle Strukturen innerhalb staatlicher Institutionen, klare Anzeichen einer Kleptokratie, Aufhebung des Gewaltmonopols des Staates und Zuwachs des organisierten Verbrechens – die Forschungseinrichtung „InSight Crime“ hat in einer mehrjährigen Recherche viele Gründe gesammelt, um Venezuela als Mafia-Staat bezeichnen zu können. Besonders interessant sind dabei auch die Verbindungen auf mehreren Ebenen, die venezolanische Akteure nach Kolumbien, Honduras, El Salvador und in die Dominikanische Republik pflegen. „InSight Crime“ erforscht das organisierte Verbrechen in Lateinamerika und der Karibik.  

Den vollständigen Bericht erhalten Sie anbei.

  • Datum: 21.02.2018
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

SWP-Aktuell * Kolumbiens Frieden und Venezuelas Krise

Trotz aller politischen Versuche, den kolumbianischen Friedensprozess und die inneren Verwerfungen in Venezuela voneinander zu isolieren, deuten viele Anzeichen darauf hin, dass sich beide Entwicklungen zunehmend verknüpfen. Krisenkonstellationen eines prekären Friedens in Kolumbien und einer autoritären Erstarrung in Venezuela drohen ineinander überzugehen. Es gibt die begründete Sorge, dass dadurch neue Gewaltdynamiken entstehen. Die beiden Nachbarländer in den Anden sind durch ideologische Konfrontation, Grenzkonflikte, illegale Gewaltakteure, Migrationsströme, Drogenökonomie und wirtschaftlichen Austausch so eng miteinander verbunden, dass sich die einzelnen Probleme sowohl innerhalb der beiden Länder als auch grenzüberschreitend kaum mehr voneinander trennen lassen. Dabei werden die Friedensbemühungen in Kolumbien durch die politische und wirtschaftliche Krise in Venezuela erheblich beeinträchtigt. Um nachhaltigen Schaden zu vermeiden, sind integrale Lösungen gefragt. Gestützt werden müssten sie nicht nur von den beiden Staaten selbst, sondern auch von der internationalen Gemeinschaft.

  • Datum: 09.08.2017
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

IPG: Identitätsfassaden

Den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez kann man als paradigmatisch für den Umgang mit Geschichtspolitik in Lateinamerika ansehen....

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Den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez kann man als paradigmatisch für den Umgang mit Geschichtspolitik in Lateinamerika ansehen. Simón Bolívar, der Führer der südamerikanischen Unabhängigkeitsbewegung, diente ihm als Vorbild. Das Narrativ des großen Befreiers Lateinamerikas von kolonialer Herrschaft wurde zu einem Mythos kontinentalen Ausmaßes erweitert. Er postuliert die soziale und kulturelle Emanzipation des Südens gegen den Norden und wird als Gründungsvater für den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ in Anspruch genommen. Bis in befremdliche Details hinein (etwa der Exhumierung der Leiche Bolívars) inszenierte man in Venezuela einen Personenkult, der die Kontinuität von Bolívar zu Chávez suggerierte, um dadurch die Herrschaft der Einheitspartei zu legitimieren und langfristig Loyalität zur Person des Präsidenten zu erzeugen.

Den gesamten Bericht können Sie dem Link entnehmen.

  • Datum: 03.08.2017
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

IPG: „War diese Regierung jemals wirklich links?“

Venezuela befindet sich in einem eskalierenden Krisenzustand. Nachdem der oberste Gerichtshof im März ankündigte, der Nationalversammlung...

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Venezuela befindet sich in einem eskalierenden Krisenzustand. Nachdem der oberste Gerichtshof im März ankündigte, der Nationalversammlung den Großteil ihrer Macht zu entziehen (diese Entscheidung wurde später rückgängig gemacht), gingen die Bürger auf die Straße. Bis jetzt sind ungefähr 90 Menschen in den gewalttätigen Protesten gegen die Regierung ums Leben gekommen. Es gibt viele Gründe für den Protest: den Verlust von Arbeitsplätzen, eine massive Inflation, leere Supermärkte, extreme Kriminalitätsraten und die intensive Staatskontrolle der Medien. Viele sehen den letzten Ausweg in der stark manipulierten Wahl eines neuen Bürgerrats mit der Befugnis, die Verfassung zu ändern. Francine Jácome, Direktorin des venezolanischen Instituts für Sozial- und Politikwissenschaft, sprach mit Ellie Mears über die Entwicklungen.

Den vollständigen Bericht der IPG finden Sie [hier].

 

  • Datum: 23.06.2017
  • Land:Venezuela
  • Branche:Wirtschaftsförderung
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Streit um Venezuela dominiert Gipfeltreffen der OAS

Die dunklen Unwetterwolken über dem karibischen Badeort Cancún spiegelten ziemlich gut die Stimmung wieder, die unter den Delegationen der...

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Die dunklen Unwetterwolken über dem karibischen Badeort Cancún spiegelten ziemlich gut die Stimmung wieder, die unter den Delegationen der 34 Mitgliedsstaaten der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) schon zu Beginn der 47 Vollversammlung herrschte. In dem der eigentlichen Versammlung vorgeschalteten Treffen der Außenminister rangen die Mitgliedsstaaten um eine Resolution zur dramatischen Lage in Venezuela. Das Thema sollte den gesamten Gipfel dominieren – trotz vielfacher anderer dringender Themen.

Den vollständigen Bericht der Lateinamerika-Expertin Birgit Lamm der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit finden Sie [hier].

Pressespiegel

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