Länder Informationen

Venezuela

Fläche

912.050 km²

Hauptstadt

Caracas

Regierungschef

Nicolás Maduro

Einwohnerzahl

31,5 million

Ihr Ansprechpartner

Simon P. Balzert

Regional Manager Argentina, Colombia, Paraguay, Uruguay, Venezuela

s.balzert@lateinamerikaverein.de

+49 (0) 40 413 43 149

Wirtschaftsdaten Venezuela

Update: 12.07.2017

Basisdaten im Überblick 2015 2016 2017
BIP-Wachstum / Prognose: IWF -10,0% -18,6% -6,0%P
1. offizieller Wechselkurs US$/Bolívar am 31.12. - 2017: 12.07. Bs 6,35 Bs 10 Bs 10
Wechselkurs Schwarzmarkt-US$/Bolívar am 31.12. – 2017: 12.07. Bs 834 Bs 3165 Bs 7960
Inflation 180% 550% 720%P

Legende

P = Prognose

Termine

  • Datum: Am 26.06.2015
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Termine

Roundtable Venezuela

Mit dieser Veranstaltung möchte die LAV-Ländersektion Venezuela unter Leitung von Peter Werner, Head of Financial Institutions der Commerzbank AG, exklusiv für LAV-Mitglieder die Möglichkeit des informellen Austauschs zur aktuellen Situation in Venezuela eröffnen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf den politischen Entwicklungen der letzten Monate, der erheblichen Verschlechterung der Sicherheitslage sowie der sich immer weiter zuspitzenden wirtschaftlichen Probleme. Das Land verzeichnet sinkende Einnahmen aus dem Rohölexport, schwindende Devisenreserven sowie Knappheit bei zahlreichen Produkten des täglichen Bedarfs und eine extrem hohe Inflation.

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Die Veranstaltung wird eingeleitet durch einen Impulsvortrag von Burkhard Rode, Repräsentant der Commerzbank AG in Caracas, zu der aktuellen wirtschaftlichen Situation im Land. Während der anschließenden Diskussionsrunde wird der direkte Austausch zwischen den Teilnehmern ermöglicht. Durch die offene Debatte sollen ein umfassendes Bild der Situation gewonnen und aus den Erfahrungen der einzelnen Unternehmen Prognosen für die nähere Zukunft abgeleitet werden.

  • Datum: Am 19.06.2013
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Termine

Venezuela nach Chávez – Eine Zwischenbilanz

Zwei Monate nach den Wahlen wird das GIGA Forum eine erste Zwischenbilanz ziehen.

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In den fast 14 Jahren unter Hugo Chávez rückte Venezuela ins Zentrum des Weltinteresses. Die von ihm angestoßene „Bolivarische Revolution“ veränderte nicht nur das Land, sondern ganz Lateinamerika. In den Wahlen vom 16. April, den ersten nach Chávez‘ Krebs-Tod, errang sein designierter Nachfolger Nicolás Maduro nur einen denkbar knappen Sieg. Angesichts der tiefen Polarisierung der venezolanischen Gesellschaft und steigender Inflation tritt er ein schwieriges Erbe an.

Schafft Maduro den Spagat, die eigenen Reihen geschlossen zu halten und trotzdem Präsident auch derer zu sein, die gegen ihn gestimmt haben? Welche Haltung entwickelt die heterogene Opposition nach dem auch für viele Oppositionelle überraschend starken Wahlergebnis ihres Kandidaten? Wie wirkt sich der Übergang von der Chávez-Ära zur Regierung Maduro auf die Position Venezuelas in Lateinamerika aus und welche Folgen hat dies für die verschiedenen Integrationsprojekte des Kontinents?

Im Anschluss besteht die Gelegenheit zum weiteren Gedankenaustausch bei einem Glas Wein. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Datum: Am 18.04.2012
  • Branche:Handel, Im- und Export
  • Kategorie:Termine

Das Spiel der Kräfte in Südamerika: Reaktion der Nachbarstaaten auf Brasiliens Aufstieg

Das GIGA Forum lädt mit verschiedenen Experten zur Diskussion der machtpolitischen Gemengelage in Südamerika.

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Referenten: Dr. Daniel Flemes (GIGA), Christoph G. Schmitt (Lateinamerika Verein), Botschafter Graf von Waldersee (Auswärtiges Amt)

  • Datum: Am 19.03.2012
  • Branche:Handel, Im- und Export
  • Kategorie:Termine

Wirtschaftstag "Andenregion"

Eine Veranstaltung der IHK zu Essen in Zusammenarbeit mit dem Lateinamerika Verein.

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Unternehmensnachrichten

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Berichte & Analysen

  • Datum: 09.08.2017
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

IPG: Identitätsfassaden

Den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez kann man als paradigmatisch für den Umgang mit Geschichtspolitik in Lateinamerika ansehen....

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Den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez kann man als paradigmatisch für den Umgang mit Geschichtspolitik in Lateinamerika ansehen. Simón Bolívar, der Führer der südamerikanischen Unabhängigkeitsbewegung, diente ihm als Vorbild. Das Narrativ des großen Befreiers Lateinamerikas von kolonialer Herrschaft wurde zu einem Mythos kontinentalen Ausmaßes erweitert. Er postuliert die soziale und kulturelle Emanzipation des Südens gegen den Norden und wird als Gründungsvater für den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ in Anspruch genommen. Bis in befremdliche Details hinein (etwa der Exhumierung der Leiche Bolívars) inszenierte man in Venezuela einen Personenkult, der die Kontinuität von Bolívar zu Chávez suggerierte, um dadurch die Herrschaft der Einheitspartei zu legitimieren und langfristig Loyalität zur Person des Präsidenten zu erzeugen.

Den gesamten Bericht können Sie dem Link entnehmen.

  • Datum: 03.08.2017
  • Land:Venezuela
  • Kategorie:Berichte & Analysen

IPG: „War diese Regierung jemals wirklich links?“

Venezuela befindet sich in einem eskalierenden Krisenzustand. Nachdem der oberste Gerichtshof im März ankündigte, der Nationalversammlung...

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Venezuela befindet sich in einem eskalierenden Krisenzustand. Nachdem der oberste Gerichtshof im März ankündigte, der Nationalversammlung den Großteil ihrer Macht zu entziehen (diese Entscheidung wurde später rückgängig gemacht), gingen die Bürger auf die Straße. Bis jetzt sind ungefähr 90 Menschen in den gewalttätigen Protesten gegen die Regierung ums Leben gekommen. Es gibt viele Gründe für den Protest: den Verlust von Arbeitsplätzen, eine massive Inflation, leere Supermärkte, extreme Kriminalitätsraten und die intensive Staatskontrolle der Medien. Viele sehen den letzten Ausweg in der stark manipulierten Wahl eines neuen Bürgerrats mit der Befugnis, die Verfassung zu ändern. Francine Jácome, Direktorin des venezolanischen Instituts für Sozial- und Politikwissenschaft, sprach mit Ellie Mears über die Entwicklungen.

Den vollständigen Bericht der IPG finden Sie [hier].

 

  • Datum: 23.06.2017
  • Land:Venezuela
  • Branche:Wirtschaftsförderung
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Streit um Venezuela dominiert Gipfeltreffen der OAS

Die dunklen Unwetterwolken über dem karibischen Badeort Cancún spiegelten ziemlich gut die Stimmung wieder, die unter den Delegationen der...

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Die dunklen Unwetterwolken über dem karibischen Badeort Cancún spiegelten ziemlich gut die Stimmung wieder, die unter den Delegationen der 34 Mitgliedsstaaten der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) schon zu Beginn der 47 Vollversammlung herrschte. In dem der eigentlichen Versammlung vorgeschalteten Treffen der Außenminister rangen die Mitgliedsstaaten um eine Resolution zur dramatischen Lage in Venezuela. Das Thema sollte den gesamten Gipfel dominieren – trotz vielfacher anderer dringender Themen.

Den vollständigen Bericht der Lateinamerika-Expertin Birgit Lamm der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit finden Sie [hier].

  • Datum: 23.06.2017
  • Land:Venezuela
  • Branche:Bildung
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Power without the People: Averting Venezuela’s Breakdown

Violence is escalating in Venezuela, killing 70 people in over two months of ever-angrier popular protests against a government that is...

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Violence is escalating in Venezuela, killing 70 people in over two months of ever-angrier popular protests against a government that is abandoning representative democracy. Regional states should avert a humanitarian catastrophe by pressuring the Maduro regime to withdraw plans to elect a phony constituent assembly on 30 July.

Den vollständigen Bericht der International Crisis Group finden Sie [hier].

  • Datum: 21.06.2017
  • Land:Venezuela
  • Branche:Forschung und Lehre
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Friedrich-Ebert-Stiftung: Venezuela 2017 - Comeback oder Waterloo des Chavismus?

Die seit Monaten andauernde politische, soziale und ökonomische Krise Venezuelas verschärft sich durch gewalttätige oppositionelle...

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Die seit Monaten andauernde politische, soziale und ökonomische Krise Venezuelas verschärft sich durch gewalttätige oppositionelle Aktivist_innen und die massive Repression der Demonstrant_innen durch die Regierung. Die Analyse von Ursachen, Stand und Perspektiven des Konflikts zeigt, dass ohne Dialogbereitschaft beider Seiten das Land weiter zwischen Anomie und Chaos taumelt.

Den vollständigen Bericht von Michael Langer (Landesvertreter der Friedrich-Ebert- Stiftung in Venezuela) finden Sie anbei.