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  • Datum: 09.04.2026
  • Category:Berichte & Analysen

GIGA Focus Latin America: Beyond the Presidency: The Power of Congress in Latin America

Despite times of democratic backsliding, executive power is not on the rise everywhere. Across Latin America, congresses have been reshaping…

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Despite times of democratic backsliding, executive power is not on the rise everywhere. Across Latin America, congresses have been reshaping how presidentialism operates, often utilising significant decision-making authority. Yet these dynamics vary, resulting in diverse legislative trajectories and balances of power across countries.

  • Despite low public trust and high party fragmentation, several legislatures have pursued institutional change by reshaping their own structures, revising rules to rebalance power vis-à-vis the executive, or attempting revisions but ultimately retreating in the face of presidential power.

  • On 12 April Peruvians elect a president and a new Congress amid pronounced presidential instability. The legislature has reasserted itself by passing an important reform reintroducing bicameralism – a shift intended to increase stability and reduce fragmentation, but which may create new problems.

  • In October, Brazil will carry out presidential and congressional elections. The incoming president will find a Congress grown more resolute over recent years – particularly in budgetary matters. This institutional change reflects increasing executive–legislative competition and a shift towards more power-sharing.

  • In October 2023 Argentine voters elected Javier Milei, a political outsider with a radical economic reform agenda but meagre congressional support. Early signs of legislative pushback, including rule-change attempts, faded after 2025 midterm success strengthened presidential leverage over Congress.

Read here the complete report.


  • Datum: 02.04.2026
  • Category:Berichte & Analysen

Autokratien unter US-Vormundschaft: Venezuela, Kuba und die Interessen der Regierung Trump

Die imperiale Politik der USA gegenüber Lateinamerika und der Karibik verbindet Dominanzbestrebungen mit Exklusivitätsansprüchen. Mit…

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Die imperiale Politik der USA gegenüber Lateinamerika und der Karibik verbindet Dominanzbestrebungen mit Exklusivitätsansprüchen. Mit drastischen Zwangsmaßnahmen forciert Washington in Venezuela eine ökonomische Transformation ohne poli­tische Transition, während es Kuba mit einer Treibstoffblockade belegt und dem Inselstaat mit Übernahme droht. In diesen Ländern sollten Deutschland und die EU in erster Linie die Zivilgesellschaft unterstützen. Sie sollten aber auch die bestehenden Verstöße gegen das Völkerrecht deutlich benennen und sich klar gegen die Ent­tabuisierung von Gewalt und die Missachtung der Menschenrechte positionieren.

Lesen Sie HIER den kompletten Bericht von der Stiftung Wissenschaft und Politik


  • Datum: 01.04.2026
  • Category:Berichte & Analysen

KAS Länderbericht: Der Krieg im Iran - Folgen für Lateinamerika

Wirtschaftliche Konsequenzen und politische Reaktionen in Lateinamerika Seit dem 28. Februar führen die USA und Israel einen offenen Krieg…

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Wirtschaftliche Konsequenzen und politische Reaktionen in Lateinamerika

Seit dem 28. Februar führen die USA und Israel einen offenen Krieg gegen den Iran. Die Eskalation im Nahen Osten wird in Lateinamerika mit unterschiedlicher Intensität verfolgt und diskutiert, rückt jedoch in vielen Ländern zugunsten aktueller innenpolitischer Entwicklungen in den Hintergrund. Gleichzeitig sind in der Region deutlich spürbare wirtschaftliche Folgen sichtbar, die den Alltag der Bevölkerung unmittelbar beeinflussen. In diesem Bericht geben unsere Auslandsmitarbeiter in ausgewählten Ländern der Region einen Überblick darüber, welche wirtschaftlichen Folgen der Irankrieg vor Ort hervorruft und wie die jeweiligen Regierungen Position zum Konflikt sowie zum Vorgehen der USA und Israels beziehen. Zudem beleuchten sie, welche Haltung politische Partner und der Adenauer-Stiftung nahestehende Parteien einnehmen, wie sich die allgemeine Stimmung im Land entwickelt und welche Akteure durch die gegenwärtige Krise profitieren könnten.

Lesen Sie HIER den kompletten Bericht der Konrad Adenauer Stiftung.


  • Datum: 25.03.2026
  • Category:Berichte & Analysen

GIGA Focus, Latin America: Europe’s Quest for Critical Raw Materials in Latin America

For Europe, diversifying imports of critical raw materials (CRM) has become a strategic imperative to safeguard the energy transition,…

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For Europe, diversifying imports of critical raw materials (CRM) has become a strategic imperative to safeguard the energy transition, mitigate supply chain vulnerabilities, and reduce structural dependencies in the digital, defence, and aerospace sectors. Of the 34 CRM listed by the EU, 25 are extracted in Latin America, highlighting its strategic importance in the global resource landscape.

Read here the complete report from GIGA Hamburg: Europe’s Quest for Critical Raw Materials in Latin America
 


  • Datum: 25.03.2026
  • Country:Venezuela
  • Category:Berichte & Analysen

“Goldgräberstimmung“ – Nutzen deutsche Unternehmen ihre Chancen?

Einige große deutsche Unternehmen haben Venezuela nie verlassen. Siemens Energy und Bosch sind bekannte Namen. Die Konzerne könnten nun vom…

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Einige große deutsche Unternehmen haben Venezuela nie verlassen. Siemens Energy und Bosch sind bekannte Namen. Die Konzerne könnten nun vom industriellen Wiederaufbau profitieren.

Vor zehn Wochen stürzten US-Militärs den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. Seitdem führt Delcy Rodríguez, unter Maduro Vizechefin des Landes, als Übergangspräsidentin das ölreiche südamerikanische Land. Das Regime ist somit noch an der Macht. Dennoch sind die Menschen im Land zuversichtlich: Sie hoffen darauf, dass Venezuela unter der Kontrolle der USA endlich aus der ökonomischen und politischen Isolation herausfindet.

Fast im Wochenrhythmus reisen US-Minister nach Venezuela, um das  Regime zu kontrollieren, aber vor allem auch, um wirtschaftliche Reformen voranzutreiben. Dabei stehen Öl und Gas, Bergbau und Energie im Zentrum von Washingtons Interesse. US-Konzerne streben nach einem privilegierten Zugang zu den Ressourcen Venezuelas.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel von Alexander Busch für das Handelsblatt.

 


  • Datum: 12.03.2026
  • Country:Chile
  • Category:Berichte & Analysen

Machtwechsel in Chile

Mit dem Amtsantritt von José Antonio Kast am 11. März 2026 und dem Ende der Präsidentschaft von Gabriel Boric fand in Chile ein Machtwechsel…

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Mit dem Amtsantritt von José Antonio Kast am 11. März 2026 und dem Ende der Präsidentschaft von Gabriel Boric fand in Chile ein Machtwechsel statt, der die größte politische Veränderung seit dem Übergang zur Demokratie markiert. Zwar ist Kast der globalen radikalen Rechten zuzuordnen und hat im Wahlkampf die Notwendigkeit eines fundamentalen Wandels betont. Aufgrund seines zurückhaltenden Stils und der politischen Tradition des Landes dürfte seine Regierungsführung jedoch weniger disruptiv ausfallen als die von Donald Trump in den USA, Javier Milei in Argentinien oder Jair Bolsonaro in Brasilien. Während der chilenische Institutionenrahmen sich mäßigend auswirkt, begünstigt der externe Faktor Trump eine Politik, die Rechtsstaat und Demokratie in der Region erodieren lassen könnte.

Anbei finden Sie den kompletten SWP-Bericht.


  • Datum: 12.03.2026
  • Category:Berichte & Analysen

Eine neue »Nord-Süd-Kommission«

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung nimmt die Ankündigung einer neuen »Nord-Süd-Kommission« einen durchaus hervorgehobenen und…

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Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung nimmt die Ankündigung einer neuen »Nord-Süd-Kommission« einen durchaus hervorgehobenen und sichtbaren Platz ein. Sie soll das Verhältnis Deutschlands zu den Ländern des Globalen Südens im Sinne eines globalen Netzwerks neu bestimmen. Das inhaltliche Profil der avisierten Kommission ist bislang jedoch noch nicht näher definiert worden. Auch darüber, wie das Gremium arbeiten soll, ist noch nichts bekannt geworden. Eines kann jedoch schon vorweggenommen werden: Für einen Erfolg gilt es, das historische Vorbild der Brandt-Kommission aus den 1970er Jahren hinter sich zu lassen und einen anderen Weg einzuschlagen: weg von der traditionellen Kommissionsarbeit der Elder Statesmen und hin zu einem prozess­orientierten Ansatz, der die vielen, auch widersprüchlichen Stimmen aus dem Glo­balen Süden aufzunehmen vermag.
 

Anbei finden Sie den kompletten SWP-Bericht.