Nachrichten

Der Lateinamerika Verein ist die Informationsplattform für Personen, Institutionen und Unternehmen mit Interesse an Lateinamerika und der Karibik. Meinungsbildung ist ein Kernelement unserer Aufgabenbereiche, weshalb wir für Sie Daten aus Deutschland, Europa, Lateinamerika und der Karibik sammeln und bereitstellen.

Im Newsbereich finden Sie Berichte, Analysen, Unternehmensnachrichten und weitere gesellschaftspolitische, wirtschaftliche und kulturelle Nachrichten. Eine detaillierte Suchfunktion ermöglicht es Ihnen, gezielt nach Informationen zu recherchieren, die Ihr Interessensgebiet abdecken.

  • Datum: 30.09.2020
  • Land:Uruguay
  • Kategorie:Berichte & Analysen

KAS: Länderbericht Uruguay - Regierungspartei Partido Nacional geht gestärkt aus Regionalwahlen hervor

Nach den Regionalwahlen in Uruguay wird die bürgerliche Partido Nacional 15 von 19 Regionen des Landes regieren - drei mehr als bei den…

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Nach den Regionalwahlen in Uruguay wird die bürgerliche Partido Nacional 15 von 19 Regionen des Landes regieren - drei mehr als bei den letzten Regionalwahlen vor fünf Jahren. In der Hauptstadt Montevideo gewann hingegen zum siebten Mal in Folge das linke Parteienbündnis Frente Amplio. Die zweite lateinamerikanische Wahl in Corona-Zeiten überhaupt war somit ein erfolgreich absolvierter erster Stimmungstest für die neue Regierung von Präsident Luis Lacalle Pou. Eine grundsätzliche Änderung der politischen Gemengelage stellen die Ergebnisse jedoch nicht dar.

Den vollständigen Bericht lesen Sie hier.

 


  • Datum: 29.09.2020
  • Kategorie:Neue Mitglieder

Maier+Vidorno

Der LAV freut sich, Ihnen ein neues Firmenmitglied vorzustellen: Maier+Vidorno wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich seither als größte…

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Der LAV freut sich, Ihnen ein neues Firmenmitglied vorzustellen:

Maier+Vidorno wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich seither als größte deutschsprachige Unternehmensberatung für Markteintritts- und Marktexpansionsdienstleistungen in Indien etabliert. Mit sechs Büros und 150 Mitarbeitern ist M+V in allen Wirtschaftszentren Indiens vertreten und betreut seine Kunden zusätzlich vom Kölner Stammsitz aus.

Seit Mitte des Jahres kooperiert Maier+Vidorno mit ALTIOS International. Entstanden ist eine Allianz, die mit ihrer Präsenz in 25 Auslandsmärkten auf 5 Kontinenten die umfassendste Plattform für Internationalisierungsvorhaben von Unternehmen weltweit bildet. Sie schafft einen enormen Mehrwert sowohl für große und mittelständische Unternehmen als auch für Investoren und institutionelle Einrichtungen, die in dynamische, wachstumsstarke Märkte global expandieren wollen. Lateinamerika deckt M+V / ALTIOS mit Niederlassungen in Mexiko, Kolumbien und Brasilien ab.

Das neue Netzwerk bietet praktische Dienstleistungen in jeder Phase der internationalen Expansion aus einer Hand. Von der strategischen Beratung und Marktanalyse über den lokalen Vertrieb sowie dem Business Development bis hin zu Cross-Border M&A. Darüber hinaus werden grundlegende Dienstleistungen wie Buchhaltung, Gehaltsabrechnung, Steuerberatung, unterschiedliche Personallösungen wie u.a. Personalleasing, Personalbeschaffung und HR-Dienstleistungen angeboten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


  • Datum: 18.09.2020
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Heinrich-Böll-Striftung: Verfahren gegen Kolumbiens Ex-Präsident Uribe

Wegen seiner Verbindungen zu den Paramilitärs steht Kolumbiens Ex-Präsident Álvaro Uribe Vélez schon lange in der Kritik. Belangt wurde …

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Wegen seiner Verbindungen zu den Paramilitärs steht Kolumbiens Ex-Präsident Álvaro Uribe Vélez schon lange in der Kritik. Belangt wurde er dafür bisher nicht, doch das könnte sich nun ändern. Das Oberste Gericht stellte den einst Unantastbaren unter Hausarrest, nun muss ein normales Gericht das Verfahren fortführen.

Lesen Sie hier das Interview von Knut Henkel mit dem kolumbianischen Menschenrechtsaktivisten Iván Cepeda Castro.


  • Datum: 18.09.2020
  • Land:Paraguay
  • Kategorie:Unternehmensnachrichten

10 Jahre “Die Zeitung” – Nachrichten aus Lateinamerika und der Welt auf Deutsch – seriös, faktenbasiert, exklusive Berichte

Asunción/Berlin 17.09.2020 - Die deutschsprachige Monatszeitschrift „Die Zeitung“ feiert zehnjähriges Jubiläum. Am 18. September 2010…

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Asunción/Berlin 17.09.2020 - Die deutschsprachige Monatszeitschrift „Die Zeitung“ feiert zehnjähriges Jubiläum. Am 18. September 2010 erschien die erste Ausgabe von „Die Zeitung“ - damals noch im blauen Gewand. 2011 wurde von einem zweiwöchigen auf die heutige monatliche Erscheinungsweise umgestellt. Daher fällt der Geburtstag zwischen die Ausgaben 159 und 160 und deswegen sind es nach 10 Jahren auch 160 und nicht 120 Ausgaben.

„Die Zeitung“ steht für seriösen Qualitätsjournalismus, viele exklusive Inhalte und selbst recherchierte Stories. Rund die Hälfte der Leser und Abonnenten leben in Paraguay, die andere Hälfte überall verteilt auf der Welt, vor allem in den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz.

Gegründet wurde die Zeitschrift mit Sitz in Paraguay (Asunción) vom Hamburger Rechtsanwalt Dr. Rolf Mensching, der auch weiterhin Herausgeber von „Die Zeitung“ ist. Die Geschäftsführung liegt bei der deutschstämmigen Paraguayerin Marlene Dietze. Zusätzlich leitet die Kulturredakteurin Irene Reinhold ein Büro in Berlin. Dr. Kerstin Teicher arbeitet als Redakteurin sowohl aus Berlin als auch aus Asunción und ist außerdem zuständig für die Strategie von „Die Zeitung“. Gastautoren unterstützen regelmäßig den Nachrichtenbereich von „Die Zeitung“ – besonders hervorzuheben sind hier Bernd und Cornelia Eckhardt, die die verschiedenen lateinamerikanischen Länder aus Investorensicht betrachten und seit fünf Jahren die Redaktion verstärken.

Um exklusive Inhalte zu bieten, recherchieren die Redakteure stets selbst spannende Themen; außerdem hat „Die Zeitung“ mehrere Kooperationen mit relevanten Organisationen, um in der Berichterstattung rund um Lateinamerika und Europa immer das Ohr am Puls der Zeit zu haben: mit dem „Deutsch-Paraguayischen Verein“, der sich um soziale Projekte (u.a. ein großes Leukämieprojekt in Paraguay) kümmert, dem Lateinamerika Verein (das branchenübergreifende Netzwerk für die deutsche Wirtschaft mit Interessen an und in Lateinamerika) sowie der deutsch-paraguayischen Universität (UPA). Außerdem arbeitet „Die Zeitung“ vertrauensvoll mit wichtigen Organisationen wie den Botschaften Deutschlands und Paraguays, der Tourismusbehörde SENATUR und anderen zusammen.

Im Verlauf der letzten Jahre initiierten oder begleiteten Redakteure von „Die Zeitung“ selbst auch mehrere Projekte: unter anderem das Projekt „MOPADUAL“, das der Einführung der beruflichen Bildung in Paraguay nach deutschem Muster dient, der Übersetzung und Veröffentlichung eines Werkes des bekannten paraguayischen Autors Nelson Aguilera ins Deutsche (der erste Autor nach Roa Bastos, der ins Deutsche übersetzt wurde), und eine Ausstellung des Künstlers Jorge Pavón in Deutschland.

Die Titelblätter der beiden Ausgaben 159 und 160 für das Jubiläum besonders gestaltet. Auf der Ausgabe 159 sind historische Titelblätter im Laufe der Zeit dargestellt, das Titelblatt der Ausgabe 160 wird von dem bekannten paraguayischen Künstler Jorge Pavón gestaltet, der auch schon die Jubiläumsausgabe 100 illustriert hatte.


  • Datum: 10.09.2020
  • Land:Argentinien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

KAS: Andauernder Lockdown verschärft sozioökonomische und politische Krise Argentiniens

Trotz der seit März andauernden strikten Ausgangsbeschränkungen in vielen Teilen Argentiniens erfasste das nationale Gesundheitsministerium…

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Trotz der seit März andauernden strikten Ausgangsbeschränkungen in vielen Teilen Argentiniens erfasste das nationale Gesundheitsministerium in den vergangenen Tagen Rekordwerte von bis zu zwölftausend COVID-19-Neuinfizierten pro Tag. Angesichts dieses Panoramas stellen viele argentinische Bürger die Sinnhaftigkeit der verpflichtenden sozialen Isolierung immer mehr infrage. Auch aufgrund der steigenden Kriminalität und der sich durch den Lockdown verschärfenden Armut, litt die Popularität des Staatspräsidenten Alberto Fernández (Frente de Todos) erheblich. Weiterhin hat sich die Gesellschaft hinsichtlich der drohenden Verstaatlichung von Unternehmen, der teuren Justizreform inmitten der Pandemie, des Eingriffs der Regierung in die Tarifstruktur der audiovisuellen Medien und des Internetdienstes sowie der Wirtschaftsrezession polarisiert.

Den vollständigen Bericht lesen Sie hier.


  • Datum: 09.09.2020
  • Land:Argentinien
  • Branche:Politik
  • Kategorie:Berichte & Analysen

IPG-Bericht Argentinien: Wenn Krise zum Dauerzustand wird

Argentinien ist ein Land der Gegensätzlichkeiten: Einerseits macht es weltweit vor allem mit seinen Schulden und zahlreichen Staatspleiten…

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Argentinien ist ein Land der Gegensätzlichkeiten: Einerseits macht es weltweit vor allem mit seinen Schulden und zahlreichen Staatspleiten Schlagzeilen, wobei die Armut im Land wächst und die Bevölkerung müde von der weltweit längsten Quarantäne ist. Andererseits verfügt Argentinien noch immer über eine relativ große Mittelschicht, einen hohen Bildungsgrad und ist technologisch hoch entwickelt. So entwickelt das Land Satelliten, hat eine hoch-technologisierte Agrarökonomie und ist ein Vorreiter in der Biomedizin. Im Hinblick auf die drohende erneute Staatspleite und die Corona-Krise gelang dem argentinischen Präsidenten, Alberto Fernández, in den letzten Monaten ein gutes Krisenmanagement: Während die Corona-Ansteckungszahlen anfangs gering blieben, wurde die gesundheitliche Infrastruktur ausgebaut. Dadurch ist die Mortalitätsrate bis heute vergleichsweise gering. Außerdem wurde eine Art Grundeinkommen in Höhe von etwa 140 Euro für Niedriglohnempfänger und informell Beschäftigte geschaffen. Zusätzlich kündigte die Regierung an, bis zum Frühjahr oder Sommer des nächsten Jahres gemeinsam mit Mexiko einen kostengünstigen Corona-Impfstoff auf dem lateinamerikanischen Markt zu bringen. In Bezug auf die Schuldenfrage einigte sich die Regierung mit den privaten Gläubigern auf einen Schuldenerlass von rund 45 Prozent. Dennoch wurde die Wirtschaftskrise in dem Land durch die Pandemie verschärft, wobei Prognosen davon ausgehen, dass das BIP 2020 um 10,5 Prozent fallen wird.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.


  • Datum: 08.09.2020
  • Branche:Kultur
  • Kategorie:LAV-Publikationen

11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Bis zum 1. November stellt die 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst an vier Ausstellungsorten Kunst aus Lateinamerika in den…

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Bis zum 1. November stellt die 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst an vier Ausstellungsorten Kunst aus Lateinamerika in den Mittelpunkt, wobei alle vier Kuratoren entweder gebürtige Lateinamerikaner sind oder Kunstmuseen in Lateinamerika geleitet haben. Mit ihrer Ausstellung wollen sie in erster Linie historische und gegenwärtige Gegenerzählungen zu den dominierenden Welterklärungen und den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Narrativen aufzeigen, wobei 66 Künstler in ihren Werken ein Bild der Hoffnung auf Alternativen zum ausbeuterischen „weißen“ Industriekapitalismus zeichnen. Die Idee der Gegen-Geschichte findet sich dabei an allen Ausstellungsorten wieder. So werden im Martin-Gropius-Bau unter dem Titel ,,Das umgekehrte Museum“ vor allem Arbeiten ausgestellt, die sich kritisch mit der Kolonialgeschichte auseinandersetzen. Darüber hinaus befinden sich im Gebäude Werke des Museo de la Solidaridad Salvador Allende, welche dazu dienen sollten, die Präsidentschaft Allendes zu verteidigen und seit 1975 weltweit als Wanderausstellung gezeigt wurden. In der Ausstellung in den Kunst-Werken thematisieren hingegen lateinamerikanische Künstler sexuelle Gewalt in der katholischen Kirche. Der Projektraum Ex-Rotaprint ist dagegen dem brasilianischen Maler, Architekten und Schriftsteller Flávio de Carvalho gewidmet.


Mehr Informationen sowie das Programm zur 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst finden Sie hier.