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Der Lateinamerika Verein ist die Informationsplattform für Personen, Institutionen und Unternehmen mit Interesse an Lateinamerika und der Karibik. Meinungsbildung ist ein Kernelement unserer Aufgabenbereiche, weshalb wir für Sie Daten aus Deutschland, Europa, Lateinamerika und der Karibik sammeln und bereitstellen.

Im Newsbereich finden Sie Berichte, Analysen, Unternehmensnachrichten und weitere gesellschaftspolitische, wirtschaftliche und kulturelle Nachrichten. Eine detaillierte Suchfunktion ermöglicht es Ihnen, gezielt nach Informationen zu recherchieren, die Ihr Interessensgebiet abdecken.

  • Datum: 19.08.2022
  • Land:Brasilien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Wahlen in Brasilien: Zwischen Kamikaze-Haushalt und Angst vor Gewalt im Wahlkampf

Die nächsten Wochen und Monate versprechen Hochspannung in Brasilien. Es bleibt zu hoffen, dass die Aussagen und das Verhalten der…

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Die nächsten Wochen und Monate versprechen Hochspannung in Brasilien. Es bleibt zu hoffen, dass die Aussagen und das Verhalten der Kandidaten nicht unnötig Öl ins Feuer der ohnehin schon angeheizten Lage gießen werden, zumal das Land vor großen Herausforderungen steht, wie zunehmendem Hunger und Armut, steigender Inflation sowie hohen Lebensmittel- und Energiepreisen. Die hohen Zustimmungswerte für Lula erklären sich nicht aus dessen absoluter Beliebtheit, sondern eher aus der Sorge vor einer zweiten Amtszeit Bolsonaros. Dessen Zustimmung wiederum setzt sich aus einem Großteil derer zusammen, die eine linke Regierung entschieden ablehnen. Bis dato ist folglich nicht absehbar, wer und unter welchen Umständen Brasilien aus der wirtschaftlichen und sozialen Krise führen sollte.

Lesen Sie hier den vollständigen Länderbericht der Konrad Adenauer Stiftung.


  • Datum: 18.08.2022
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:LAV-Publikationen

Telegramm: Kolumbien - Amtseinführung von Gustavo Petro und der Vizepräsidentin Francia Márquez

Am vergangenen Sonntag, dem 07. Juli  2022, wurde die neue kolumbianische Regierung vereidigt. Der linke Präsident Gustavo Petro, die…

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Am vergangenen Sonntag, dem 07. Juli  2022, wurde die neue kolumbianische Regierung vereidigt. Der linke Präsident Gustavo Petro, die Vizepräsidentin Francia Márquez, des Wahlbündnisses „Pacto Histórico (Historischer Pakt)“, und das ihr unterstellte Minister-kabinett legten in der Hauptstadt Bogotá ihren Amtseid ab.

In einer circa einstündigen Rede erläuterte Gustavo Petro die Prioritäten seiner Regierung und die zehn wichtigsten Verpflichtungen für die nächsten vier Jahre. Der Präsident betonte die Notwendigkeit einer gerechten Verteilung des Wohlstands, das Engagement für ein grünes und nachhaltiges Wirtschaftsmodell, die Umsetzung des Friedensabkommens und den Paradigmenwechsel in der Drogenpolitik und kündigte vier vorrangige Reformen an: eine Steuerreform, eine Gesundheits- und Rentenreform, eine Reform der Arbeits-verträge sowie eine Bildungsreform.

Lesen Sie anbei das vollständige Telegramm zur Amtseinführung von Gustavo Petro.

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  • Datum: 10.08.2022
  • Land:Paraguay
  • Kategorie:Unternehmensnachrichten

Das deutsche Weltunternehmen Cremer installiert eine Soja-Biodiesel-Anlage in Paraguay

Ab 2023 wird das deutsche Weltunternehmen CREMER mit einer Investition von 15 Millionen US-Dollar mit der Produktion von Biodiesel aus…

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Ab 2023 wird das deutsche Weltunternehmen CREMER mit einer Investition von 15 Millionen US-Dollar mit der Produktion von Biodiesel aus Sojabohnen beginnen. CREMER wird dafür eine hochmoderne Biodieselanlage in Villeta bauen und lokale Arbeitskräfte anstellen. Schätzungen zufolge sollen im ersten Jahr, dank lokaler Rohstofflieferanten, rund 100.000 Tonnen Biodiesel produziert werden.

Lesen Sie dazu die folgende Artikel:

Deutsches Unternehmen investiert 15 Millionen USD in eine Soja-Biodieselanlage
Compañía alemana instalará planta de biodiesel de soja

 


  • Datum: 09.08.2022
  • Land:Kolumbien
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Auf dem Weg zum Frieden? Hoffnungsträger Petro als Präsident Kolumbiens vereidigt

Zum ersten Mal in der Geschichte wird Kolumbien von einem linken Präsidenten regiert. Die Menschen setzen große Hoffnungen auf einen…

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Zum ersten Mal in der Geschichte wird Kolumbien von einem linken Präsidenten regiert. Die Menschen setzen große Hoffnungen auf einen sozialen Wandel. Doch die Herausforderungen sind enorm.

Über 100.000 Menschen kamen zu Gustavo Petros Amtseinführung am 7. August, die einem regelrechtem Volksfest glich. Seit Tagen waren überall in der Hauptstadt Bogotá Bühnen aufgebaut worden, damit die Bürger*innen nicht nur auf der Plaza Bolívar, dem Hauptplatz vor dem Parlament, sondern in der ganzen Stadt vor Leinwänden und inmitten von Kulturveranstaltungen der Zeremonie beiwohnen konnten. Kolumbien soll, nach Vorstellungen des Präsidenten, eine „Weltmacht für den Schutz des Lebens“ werden. Dafür versprach er in seiner Rede, die immer wieder von frenetischem Beifall begleitet wurde, umfassende Maßnahmen für einen sozialen Wandel.

Die vollständige Analyse der Heinrich-Böll- Stiftung lesen Sie hier.


  • Datum: 28.07.2022
  • Kategorie:Berichte & Analysen

Latin America and the Caribbean: IMF Economic Forecast

The war in Ukraine is shaking the global economy and raising uncertainty about the outlook for Latin America and the Caribbean. The impact…

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The war in Ukraine is shaking the global economy and raising uncertainty about the outlook for Latin America and the Caribbean. The impact is being felt in Latin America through higher inflation that is affecting real incomes, especially of the most vulnerable. Policymakers are reacting to this challenge by tightening monetary policy and implementing measures to soften the blow on the most vulnerable and contain the risks of social unrest.

Read the full article here.


  • Datum: 26.07.2022
  • Kategorie:Berichte & Analysen

SWP-Aktuell: Günther Maihold - Amerika-Gipfel mit hemisphärischen Divergenzen

Warum Lateinamerika auf Unabhängigkeit setzt und was das für Europa bedeutet. Die wachsende Entfremdung zwischen den USA und ihren Partnern…

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Warum Lateinamerika auf Unabhängigkeit setzt und was das für Europa bedeutet.
Die wachsende Entfremdung zwischen den USA und ihren Partnern in Mittel- und Südamerika ist das sichtbarste Ergebnis des 9. Amerika-Gipfels, der Anfang Juni 2022 in Los Angeles stattfand. Kontrovers war bereits die Einladungspolitik der Regierung Biden gegenüber den 34 Staaten der Region; darüber hinaus bestimmten auch tiefer­gehende Unstimmigkeiten diesen Gipfel, auf dem der erhoffte Aufbruch in den Be­ziehungen zwischen USA und Lateinamerika ausblieb. Auf der einen Seite appellierte Biden zur Zusammenarbeit, auf der anderen verlangten die Gäste nach Kooperation ohne Einmischung. Die Staaten Lateinamerikas und der Karibik sind gegenwärtig nicht bereit, in den hemisphärischen Austausch zu investieren. Eine projektbezogene Kooperation mit den extraregionalen Akteuren China, Europa, Russland und Indien erscheint ihnen lohnender, eine zu enge Bindung an die USA dabei nur hinderlich. Europa muss sich auf diese neue Lage einstellen und sein Kooperationsangebot in variabler Geometrie umbauen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier


  • Datum: 25.07.2022
  • Kategorie:Berichte & Analysen

SWP Aktuell: Günther Maihold - Die neue Geopolitik der Lieferketten

»Friend-shoring« als Zielvorgabe für den Umbau von Lieferketten. Eine lange Reihe von Störungen des Welthandels in den letzten Jahren hat…

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»Friend-shoring« als Zielvorgabe für den Umbau von Lieferketten.

Eine lange Reihe von Störungen des Welthandels in den letzten Jahren hat eine Reorganisation der internationalen Lieferketten auf die politische Tagesordnung gebracht. Die Unregelmäßigkeiten begannen mit dem Handelskrieg zwischen den USA und China, setzten sich fort mit der Covid-19-Pandemie und den dadurch ver­ursachten Unterbrechungen der Versorgungsketten und kulminierten zuletzt nach Russlands Einmarsch in der Ukraine wegen der darauf folgenden Sanktionen und Exportkontrollen. Das Risiko einer Unterbrechung der Lieferbeziehungen zwingt die Unternehmen mittlerweile in viel stärkerem Maße als früher dazu, politische Fakto­ren nicht nur »einzupreisen«, sondern auch auf Vorgaben der Politik zu reagieren. Allerdings sind die realistischen Fristen für den Umbau von Lieferketten, besonders wenn diese sehr komplex und lang sind, kaum kompatibel mit den kurzen Reak­tions­zeiten, die von der Politik erwartet werden. Es gilt ein Verfahren zu entwickeln, mit dem politische Lieferkettenrisiken effektiver bearbeitet werden können und das für alle Teilnehmer transparent ist.

Lesen Sie den vollständigen Bericht hier