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  • Datum: 12.03.2026
  • Country:Chile
  • Category:Berichte & Analysen

Machtwechsel in Chile

Mit dem Amtsantritt von José Antonio Kast am 11. März 2026 und dem Ende der Präsidentschaft von Gabriel Boric fand in Chile ein Machtwechsel…

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Mit dem Amtsantritt von José Antonio Kast am 11. März 2026 und dem Ende der Präsidentschaft von Gabriel Boric fand in Chile ein Machtwechsel statt, der die größte politische Veränderung seit dem Übergang zur Demokratie markiert. Zwar ist Kast der globalen radikalen Rechten zuzuordnen und hat im Wahlkampf die Notwendigkeit eines fundamentalen Wandels betont. Aufgrund seines zurückhaltenden Stils und der politischen Tradition des Landes dürfte seine Regierungsführung jedoch weniger disruptiv ausfallen als die von Donald Trump in den USA, Javier Milei in Argentinien oder Jair Bolsonaro in Brasilien. Während der chilenische Institutionenrahmen sich mäßigend auswirkt, begünstigt der externe Faktor Trump eine Politik, die Rechtsstaat und Demokratie in der Region erodieren lassen könnte.

Anbei finden Sie den kompletten SWP-Bericht.


  • Datum: 12.03.2026
  • Category:Berichte & Analysen

Eine neue »Nord-Süd-Kommission«

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung nimmt die Ankündigung einer neuen »Nord-Süd-Kommission« einen durchaus hervorgehobenen und…

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Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung nimmt die Ankündigung einer neuen »Nord-Süd-Kommission« einen durchaus hervorgehobenen und sichtbaren Platz ein. Sie soll das Verhältnis Deutschlands zu den Ländern des Globalen Südens im Sinne eines globalen Netzwerks neu bestimmen. Das inhaltliche Profil der avisierten Kommission ist bislang jedoch noch nicht näher definiert worden. Auch darüber, wie das Gremium arbeiten soll, ist noch nichts bekannt geworden. Eines kann jedoch schon vorweggenommen werden: Für einen Erfolg gilt es, das historische Vorbild der Brandt-Kommission aus den 1970er Jahren hinter sich zu lassen und einen anderen Weg einzuschlagen: weg von der traditionellen Kommissionsarbeit der Elder Statesmen und hin zu einem prozess­orientierten Ansatz, der die vielen, auch widersprüchlichen Stimmen aus dem Glo­balen Süden aufzunehmen vermag.
 

Anbei finden Sie den kompletten SWP-Bericht. 


  • Datum: 10.03.2026
  • Country:Colombia
  • Category:Berichte & Analysen

Kolumbien wählt fragmentiertes Parlament

Die Parlamentswahlen in Kolumbien haben das politische Panorama neu geordnet. Unklare Mehrheitsverhältnisse prägen den neuen Kongress. Die…

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Die Parlamentswahlen in Kolumbien haben das politische Panorama neu geordnet. Unklare Mehrheitsverhältnisse prägen den neuen Kongress. Die Kolumbianer waren auch aufgefordert, Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen in Vorwahlen zu bestimmen. Hier gewann das Mitte-Rechts-Lager durch das unerwartet gute Abschneiden von Paloma Valencia neuen Schwung. Hinter den Wahlergebnissen steht jedoch weit mehr: ein Land im Spannungsfeld zwischen Reformansprüchen, Sicherheitskrisen und wachsendem Misstrauen gegenüber Institutionen.
Kolumbien wählt fragmentiertes Parlament.

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  • Datum: 06.03.2026
  • Country:Bolivia
  • Category:Berichte & Analysen

In Bolivia, Rodrigo Paz Faces an Electoral Stress Test

The article argues that the subnational elections in Bolivia on 22 March 2026 will be a pivotal 'stress test' for President Rodrigo Paz,…

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The article argues that the subnational elections in Bolivia on 22 March 2026 will be a pivotal 'stress test' for President Rodrigo Paz, determining not only his political survival, but also his ability to govern effectively. According to the analysis, the outcome of these elections will reveal whether Paz’s fragile alliances, economic reforms and fractured executive branch can garner tangible political support in Bolivia’s highly fragmented political landscape. Several critical factors will influence the outcome. On the one hand, there is political fragmentation and shifting alliances, which have left Paz with limited control beyond the national government. On the other hand, are economic turmoil and unpopular reforms, such as the removal of fuel subsidies, which have fuelled public discontent and social unrest. Ultimately, the elections will determine whether Paz can consolidate power at the subnational level or whether Bolivia’s political divisions will intensify further. The stakes are high: a victory for Paz’s allies could stabilise his presidency, whereas opposition dominance in key regions could deepen Bolivia’s governance crisis and undermine his reform agenda.

Read the full report here.


  • Datum: 03.03.2026
  • Country:Mexico
  • Category:Berichte & Analysen

KAS-Länderbericht: Mexiko nach dem Schlag gegen „El Mencho“: Sicherheitslage, WM-Risiken und Handelsperspektiven

Im Februar 2026 gelingt es mexikanischen Streitkräften, Nemesio Oseguera Cervantes („El Mencho“), den Anführer des mächtigsten Kartells des…

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Im Februar 2026 gelingt es mexikanischen Streitkräften, Nemesio Oseguera Cervantes („El Mencho“), den Anführer des mächtigsten Kartells des Landes, festzunehmen und auszuschalten. Unmittelbar darauf folgen koordinierte Vergeltungs- und Machtdemonstrationen: Straßensperren, Brandanschläge und bewaffnete Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Kartellmitgliedern, die rund 60 Todesopfer fordern. Mexikos prekäre Sicherheitslage rückt damit vorübergehend erneut in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit. Die Regierung bemüht sich, rasch Stabilität herzustellen - nicht zuletzt mit Blick auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Eine anhaltende Eskalation würde die bereits aufgekommene Debatte über mögliche Spielortverlagerungen weiter anheizen. Zugleich stärkt die Operation die Position der mexikanischen Regierung gegenüber den USA. Die Ausschaltung eines weltweit gesuchten Kartellführers soll Washington Mexikos sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit demonstrieren und Argumente für eine US-Intervention entkräften. Mit Blick auf die anstehende Neuverhandlung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens T-MEC ist dies von erheblicher Bedeutung, da der T-MEC Mexikos wirtschaftliche Lebensader bleibt. Für deutsche und europäische Unternehmen sind die Aussichten in 2026 in Mexiko grundsätzlich positiv, vor allem wegen der geplanten Modernisierung des EU–Mexiko-Globalabkommens. Kurzfristig erhöht die Gewalt zwar die Unsicherheit, doch eine erneute landesweite Eskalation gilt als unwahrscheinlich. Stärkt die Operation Mexikos Position in den T-MEC-Verhandlungen, wäre dies für in Mexiko ansässige deutsche und europäische Unternehmen vorteilhaft.

Lesen sie hier den kompletten Bericht.


  • Datum: 03.03.2026
  • Category:Berichte & Analysen

IDB Projects Latin America and Caribbean to Grow 2.1% in 2026, Amid Global Uncertainty and Persistent Challenges

Latin American and Caribbean economies are projected to grow by an average of 2.1% in 2026, broadly in line with its long-run average,…

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Latin American and Caribbean economies are projected to grow by an average of 2.1% in 2026, broadly in line with its long-run average, according to the Inter-American Development Bank's (IDB) new macroeconomic report. The analysis underscores the resilience of the region's economies and finds that accelerating inclusive growth will demand sound macroeconomic frameworks and bold structural reforms, alongside efforts to harness opportunities in technology and commodities, amid growing global risks.

The projection reflects a gradual slowdown compared to the region’s 2.2% growth in 2025.

Read the full report by the IDB here.


  • Datum: 27.02.2026
  • Category:Berichte & Analysen

Assessing the Socio-economic Impact of Foreign Direct Investment in Latin America and the Caribbean

Latin American and Caribbean (LAC) countries have diverse development realities and policy challenges, but they share a common aspiration…

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Latin American and Caribbean (LAC) countries have diverse development realities and policy challenges, but they share a common aspiration towards more sustainable, resilient and inclusive growth paths. Governments and regional actors are seeking to move beyond traditional growth models by fostering diversification and pursuing green and digital transitions alongside social progress. Yet persistent structural challenges are widespread. These include dependence on resource-based sectors, low productivity, informality and deep inequalities. Within this context, foreign direct investment (FDI) has become a cornerstone of national development strategies, given its expected contribution to productivity and innovation, export diversification and integration into global value chains (GVCs), as well as quality employment. This report explores how FDI shapes development outcomes in LAC, focusing on EU investments, and outlines initial policy considerations for leveraging FDI to advance the region’s priorities.

Find the full OECD-report down below.