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  • Datum: 12.02.2026
  • Country:Venezuela
  • Category:Berichte & Analysen

Without Institutional Change, Venezuela’s Oil Bonanza Remains Unviable

The author emphasises that lifting sanctions alone will not revive Venezuela’s oil sector. Although lifting sanctions is a necessary first…

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The author emphasises that lifting sanctions alone will not revive Venezuela’s oil sector. Although lifting sanctions is a necessary first step, it is insufficient to attract the $100 billion investment and decade-long effort required to restore production to 4 million barrels per day. Investors require more than just access; they need legal certainty, policy continuity and political stability, elements that have consistently been lacking in Venezuela. Venezuela’s history of broken contracts and ever-changing rules has eroded trust, making long-term, large-scale investment unlikely without fundamental institutional reform. The author argues that a meaningful recovery depends on three critical conditions. Firstly, Venezuela must establish stable and constructive relations with the US and Europe to ensure a permanent end to oil sanctions. Secondly, the country must transition to democracy, fostering political stability and societal consensus in favour of foreign investment. Thirdly, Venezuela must enact and enforce a credible legal framework that protects contracts and investor rights. Without these changes, only limited 'low-hanging fruit' investments, such as those by Chevron, Repsol or ENI, are likely to be made, focusing on short-term gains rather than the long-term rebuilding of the sector. The article concludes that Venezuela’s oil wealth will remain largely untapped unless the country undergoes profound governance and institutional transformation. Only then can Venezuela reclaim its status as a global energy leader and fulfil the potential of its vast resources.

Read here the complete report from Americas Quarterly: Without Institutional Change, Venezuela’s Oil Bonanza Remains Unviable
 


  • Datum: 11.02.2026
  • Country:Bolivia
  • Category:Berichte & Analysen

Rodrigo Paz’s Defiant First 90 Days

The article shows that Bolivia's President Rodrigo Paz achieved the impossible in just 90 days. Ending fuel subsidies, surviving the…

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The article shows that Bolivia's President Rodrigo Paz achieved the impossible in just 90 days. Ending fuel subsidies, surviving the resulting protests and stabilising the economy. His Decreto 5503 declared a national economic emergency and abruptly ended fuel subsidies, doubling gasoline and diesel prices. The move sparked protests and a general strike, but Paz held firm, also announcing a 20% minimum wage increase, higher pensions, and emergency cash transfers. Paz balanced resolve with flexibility by negotiating with unions to replace the decree with a revised one that maintained market-based fuel pricing and removed contentious clauses. This approach allowed him to preserve fiscal discipline while addressing public concerns, a rare political feat. Paz faced internal opposition, including from his vice president and the MAS party of former President Evo Morales. But he shifted Bolivia's foreign policy, restoring ties with the U.S. and Israel and welcoming back the DEA. These moves, though risky, signaled a break from Morales' legacy and positioned Bolivia to gain investor confidence. The author highlights Paz's technocratic, reform-driven governance as a departure from populist trends in the region. While challenges remain, Paz's early actions have earned him credibility. His first 90 days were a test of leadership, which he passed by combining bold reforms with strategic negotiation. The article concludes that Paz's pragmatic approach offers a rare example of how difficult but necessary economic decisions can be implemented.

Read here the complete report from Americas Quarterly: Rodrigo Paz’s Defiant First 90 Days
 


  • Datum: 10.02.2026
  • Category:Neue Mitglieder

ilvy Intercultural HR

Der LAV freut sich, Ihnen ein neues Firmenmitglied vorzustellen:  Seit 2013 unterstützt ilvy Intercultural HR Unternehmen mit Fokus…

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Der LAV freut sich, Ihnen ein neues Firmenmitglied vorzustellen: 

Seit 2013 unterstützt ilvy Intercultural HR Unternehmen mit Fokus Lateinamerika, Europa und Asien dabei, internationale Zusammenarbeit erfolgreich, effizient und zukunftsorientiert zu gestalten. Sie stärken interkulturelle, digitale und KI‑Kompetenzen in Führung, People & Culture sowie in globalen Kooperationen.

Im Rahmen des PAI‑Programms (Internationalisation Support Programme) des peruanischen Ministeriums für Außenhandel und Tourismus unterstützt ilvy ausgewählte peruanische Unternehmen beim Markteintritt in Deutschland und Europa. Der Schwerpunkt liegt dabei auf  dem Aufbau stabiler und verlässlicher Geschäftsbeziehungen, damit internationale Zusammenarbeit nachhaltig erfolgreich gelingt.

Fokus:

  • Aufbau leistungsfähiger internationaler Teams
  • Definition globaler Führungs- und HR‑Standards (Culture Fair)
  • Optimierung von Kommunikation und Prozessen im interkulturellen Umfeld
  • Verantwortungsvolle Implementierung von KI in HR, Leadership und globalen Workflows
  • Aufbau einer stabilen, verlässigen und vertrauensvollen internationalen Kooperation und  Zusammenarbeit mit Ihren Geschäftspartnern mit Fokus Global Sourcing/weltweiter Einkauf mit Lateinamerika.

ilvy Intercultural HR  verbindet menschliche Kompetenz mit KI‑gestützten Tools für Organisationen, die global wachsen und zugleich zukunftssichere Strukturen schaffen wollen.

Beratung - Coaching - Workshop

Weitere Informationen finden Sie hier: www.interkulturelles-coaching-hamburg.de


  • Datum: 06.02.2026
  • Country:Costa Rica
  • Category:Berichte & Analysen

KAS-Länderbericht: Rechtspopulismus gewinnt Wahlen in Costa Rica

Kontinuität des „Chavismo“ als epochale Zäsur. Laura Fernández von der Partei Pueblo Soberano („Souveränes Volk“) gewinnt die…

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Kontinuität des „Chavismo“ als epochale Zäsur.

Laura Fernández von der Partei Pueblo Soberano („Souveränes Volk“) gewinnt die Präsidentschaftswahl in der ersten Wahlrunde mit 48,33% der Stimmen (bei bisher 93,79% Stimmauszählung) und schafft es mit ihrer Partei auf eine Mehrheit der Sitze im Parlament. Der Kandidat der traditionsreichen Partido Liberación Nacional (PLN) erzielte zwar ein historisch gutes Ergebnis, aber war dennoch der Erstplatzierten deutlich unterlegen. Die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom 1. Februar 2026 markieren somit einen historischen Wendepunkt in der politischen Geschichte Costa Ricas. Das Land, das über Jahrzehnte als demokratische Ausnahmeerscheinung in Mittelamerika galt, hat eine Wahl erlebt, die weit über die Entscheidung über Personen und Parteifarben hinausgeht. Es ging um die grundlegende Frage, wie Costa Rica künftig regiert werden soll: durch institutionellen Dialog, Gewaltenteilung und Konsens – oder durch eine machtkonzentrierte Politik, die auf Konfrontation und strukturellen Systemumbau setzt.

Lesen Sie hier den kompletter Bericht. 


  • Datum: 06.02.2026
  • Country:Mexico
  • Category:Berichte & Analysen

KAS Länderbericht: Mexiko-Ausblick 2026

Mexiko im Stresstest: US-Interventionsdruck, Demokratieabbau und fragile Sicherheit. Seit der US-amerikanischen Militärintervention in…

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Mexiko im Stresstest: US-Interventionsdruck, Demokratieabbau und fragile Sicherheit.

Seit der US-amerikanischen Militärintervention in Venezuela gelten mögliche Operationen der USA in Mexiko nicht länger als bloße Drohkulisse. Entsprechende Ankündigungen aus Washington werden inzwischen auch in Mexiko als reales politisches Risikoszenario wahrgenommen und stellen Präsidentin Sheinbaum vor eine außen- wie innenpolitische Bewährungsprobe. Gleichzeitig befindet sich das Land in einer Phase tiefgreifender institutioneller Umbrüche. Nach der weitreichenden Schwächung rechtsstaatlicher Strukturen im Jahr 2025 könnte 2026 mit der angekündigten Wahlrechtsreform auch die Legislative faktisch unter die Kontrolle der Regierungspartei geraten. Sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden, würde die ohnehin fragile demokratische Balance weiter substanziell beschädigt. Parallel dazu zeigt sich in der Sicherheitslage ein uneinheitliches Bild. Während die Zahl der registrierten Tötungsdelikte zurückgeht, steigt die Zahl der Verschwundenen weiter an. Zugleich bleibt das Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung hoch.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht.

 


  • Datum: 02.02.2026
  • Department:Kultur
  • Category:Berichte & Analysen

B26 Art from Latin America: Februar im Winterlicht

Auszug aus dem Newsletter von Claudia Zea / B26 ART FROM LATIN AMERICA: Im Februar ist es in Deutschland meistens kalt und das Licht…

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Auszug aus dem Newsletter von Claudia Zea / B26 ART FROM LATIN AMERICA:

Im Februar ist es in Deutschland meistens kalt und das Licht schwach. Wenn dann auch die politischen Entscheidungen schwach sind, dann friert es uns innerlich. Ausgerechnet von einem Politiker, dem kanadischen Ministerpräsidenten, Mark Carney, nehme ich eine Aufforderung aus seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit, neue und ehrliche Allianzen zu schmieden, um gemeinsam überleben zu können. Für die Kunstwelt übersetze ich das mit: Wir müssen uns gegenseitig stärken – über Regionen, Sprachen und Bekanntheitsgrade hinweg.

In Berlin ist Paulo Nazareth in der Galerie Meyer Riegger zu sehen. In New York, wo ich Anfang des Jahres war, zeigt das Museum of Modern Art eine hinreißende Retrospektive von Wifredo Lam. Zum Schluss gratuliere ich Antonio Paucar und lade euch zum vielfältigen Vermittlungsprogramm der Ausstellung von Sandra Vásquez de la Horra im Haus der Kunst in München ein.

Lesen Sie hier die gesamte Ausgabe des Newsletter vom Februar.


  • Datum: 30.01.2026
  • Category:Berichte & Analysen

SWP-Studie 2026: Feministische Außenpolitik in Lateinamerika

Seit Schweden sich 2014 zu einer feministischen Außenpolitik (FAP) verpflichtet hat, kündigten rund ein Dutzend Staaten einen solchen…

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Seit Schweden sich 2014 zu einer feministischen Außenpolitik (FAP) verpflichtet hat, kündigten rund ein Dutzend Staaten einen solchen Schritt ebenfalls an, darunter die drei lateinamerikanischen Staaten Mexiko (2020), Chile und Kolumbien (beide 2022). Doch was folgte darauf konkret? Da es kein einheit­liches Modell für die Konzipierung und Institutionalisierung eines feministischen Ansatzes in der Außen­politik gibt, nahm die Entwicklung jeweils einen unter­schiedlichen Verlauf.

Die Verbreitung der FAP lässt sich zwar als Phäno­men der internationalen Normdiffusion betrachten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Regierungen dabei einen rein exogenen Politikansatz übernehmen. Einerseits konvergieren Prozesse eines wachsenden Gender-Bewusstseins in der internationalen, regio­nalen und nationalen Politik. Andererseits prägt der lokale Kontext die Art und Weise, wie der feminis­tische Ansatz jeweils interpretiert und rechtlich-büro­kratisch verankert wird. In der Forschung zur FAP wurden die politisch-institutionellen Voraussetzungen bisher kaum beachtet. Dabei werden sie inzwischen, seit Schweden nach einem Regierungswechsel im Jahr 2022 seine FAP offiziell aufgegeben hat und damit einen Rückwärtstrend auslöste, dem sich wei­tere Staaten anschlossen, als entscheidend für die Wir­kung und Nachhaltigkeit der FAP angesehen.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht von der Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP).